Die Neuauflage von s44.at ist online
22. August 2010






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Hier an dieser Stelle endet ein Teil der Geschichte von s44.at. Unsere Webpage ist in dieser Form nun fast 6 Jahre online. freilich immer wieder mit kleinen Veränderungen. Und nur, weil wir damals (lange vorm Durchbruch von Wordpress und Blogger) schon auf eine Blog-Engine im Hintergrund gesetzt haben, hat diese Seite wohl solange in dieser Form durchhalten können.

Dennoch hat sich die Nutzung von Webpages in den letzten Jahren gewaltig geändert. Von einst rein statischen Seiten (und auch da hatten wir schon ein paar Varianten als Vorreiter zur heutigen Seite mit durchaus ähnlichem Inhaltsansatz) zu immer mehr datenbank- und frame-losen Webauftritten. Und dann setzte sich das Blog-Format durch, weil es im Grunde die einfachste Art war, eine Webseite zu machen - ohne großartige Navigationsstruktur. Denn wichtiger wurde immer mehr der Inhalt, als ein besonders raffinierter und grafisch ausgefeilter Ansatz. Und das Neueste war dann auch immer gleich das Wichtigste.

Das revolutionierte das Web und so entstanden tausende 'private' Auftritte, die oft sogar den etablierten Firmen- und Medien-Seiten den Rang abliefen. Vor allem in den USA. Und einige konnten daraus sogar ein Geschäftsmodell machen, da sie fast über Nacht Millionen Zugriffe auf ihren so entstandenen Seiten hatten. Und jeder versuchte das irgendwie nachzumachen und träumte auch ein bisschen davon. Integrierte Affiliate Links, Google Ads, Amazon und viel an Werbung - genau das, was einem bei so manch anderem Angebot nervt.

Wir versuchten es auch - aber wenn man sich nicht zu 100% auf (s)eine Webpage konzentriert, sie klar im Content ausrichtet und laufend aktualisiert, bleibt das auch nur bei einem Versuch und die paar Cent's die es rein bringt sind die optische Verwirrung nicht wert.

Daher startet s44.at jetzt wieder dort, wo wir vor langer Zeit begonnen haben neu durch - einer Seite, die rein dazu dient, unseren Freunden ein kleines Online-Archiv über Erlebnisse und Interessantem aus der On- und Offline-Welt zu bieten. Ganz ohne kommerzielle Absichten - einfach nur zum Spaß. Der gesamte (bis auf ein paar Ausnahmen) Content wurde nun in die neue Seite, die man wie gewohnt unter http://www.s44.at bzw. http://www.simply4friends.at erreicht, übernommen. Beim Wechsel sind uns leider aus systembedingten Gründen alle Kommentare zu den Artikeln verloren gegangen :-(



Wir hoffen aber dennoch, dass der kleinen aber feinen Besucherschaft von s44 der neue Auftritt gefällt und würden uns (auch wenn sich heute viel auf Facebook konzentriert) über das eine oder andere neue Kommentar zu Dingen die euch gefallen freuen.
Erstellt von Roman am 22/08/2010 um 10:18

Sommerfest in Andau
03. August 2010






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Am vergangenem Wochenende war es wieder einmal soweit und es ging zum Sommerfest bei lieben Freunden nach Andau ins östliche Burgenland. Erne und Harald haben da ein sehr schönes Hideaway geschaffen und immer wieder öffnen sie es für Freunde. Diesmal mit vielen Überraschungen (Video und mehr Bilder nach dem Klick auf 'mehr ...')
Das Wetter hatte es gut gemeint und punktgenau auf wunderschön umgestellt. Gerade richtig, denn so war es nicht zu heiß und wir konnten den ganzen Tag lang draußen genießen. Und zum Genießen haben es uns die beiden Gastgeber auch sehr leicht gemacht. Mit Weinverkostungen und Köstlichkeiten, aber auch ein Ausflug zu einem nahen Künstler und seinen Skulpturen sowei einer Lesung und toller live Musikbegleitung. Ein paar Eindrücke habe ich festgehalten und möchte ich euch nicht vorenthalten.

Vielen Dank an die Gastgeber für das wirklich gelungene Sommerfest.
Erstellt von Roman am 03/08/2010 um 22:46

Tja die rechte Schreibweise
28. July 2010






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Nicht, dass wir hier auf s44.at frei von Rechtschreibfehlern sind (und diese meist als Tippfehler vertuschen) - aber es ist schon spannend, dass eine permanente Ignoranz in Bezug auf die korrekte Schreibweise nicht nur in der deutschen Sprache auffälig und mühsam ist - solche Beispiele gibt es ebenso in anderen Sprachen. So fand ich kürzlich dieses Bild im Netz, welches sich mit einerm gewissen Unmut dem it's <> its Problem widmet. So ähnlich verhält es sich hier mit ß <> ss. Schon komisch, dass überaus gebildete Menschen es heute nicht mehr schaffen, sich mit dieser kleinen feinen Änderung in der aktuellen deutschen Rechtschreibung auseinander zu setzen. Ignoranz könnte man es auch nennen ...
Denn was Kinder heute täglich in der Schule lernen, ist meist gar nicht so einfach zu verstehen. Nicht, weil die Regeln nun so kompliziert wären. Vielmehr, weil eine Menge Anwendungen im öffentlichen Raum beharrlich der alten Rechtschreibung nachhängen (Mariahilfer Straße, Außer Betrieb, ...). So ähnlich muss es wohl auch gewesen sein, als man noch Thee meinte, aber bereits Tee schreiben sollte. Und heute mutet das nur mehr kurios an und selbst die 50+ Generation findet 'Thee' einfach nur altmodisch und kaum vorstellbar. Bei PHoto ist das schon anders. Denn dieses Wort hat man selbst so gelernt und auch tausendfach geschrieben (und vielleicht sogar in Deutsch eine schlechtere Note wegen dessen Falschschreibung erhalten).

Aber muss man deswegen dem Gewohnten einfach nachwinseln und darf sich aufgrund von ausbleibenden Deutsch-Schularbeiten den aktuellen Entwicklungen entsagen? Meine Meinung ist ziemlich klar dazu: ich finde es schade, wenn man sich und seinen Geist nicht mehr fordert und die aktuellen Entwicklungen einfach nicht mehr mitgehen möchte. Denn sooo schwer ist es nun auch wieder nicht: aus 'muß' wird 'muss', 'Schuß' wird zum 'Schuss' und 'Nuß' zur 'Nuss' weil hier das 's' scharf, betont und kurz gesprochen wird. Aber aus der 'Straße' wird keine 'Strasse' (Strass ist ein funkelndes Steinchen) und aus 'Weiß' nicht 'Weiss' (logisch, oder?).

Reißt (nicht reissen) euch zusammen und kümmert euch ein wenig um eure zeitgemäße (nicht zeitgemässe) Ausdrucksweise - oder seid ihr schon 80+ ?
Erstellt von Roman am 28/07/2010 um 23:30

Weisheiten aus dem Netz
14. July 2010






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In einem Tweet einer meiner letzten Twitterfolger bin ich auf diese Aussage gestoßen. Eine nicht uninteressante Einsicht, die man sich selbst doch auch so auf die Pinwand heften kann. Denn in all der Überzeugung, in der man jeden Tag seinen eigenen Grundsätzen folgt, sollte man doch immer bedenken, ob die Art und Weise immer die richtige ist.
Ist es nun das Falsche, die eigenen Ansichten konsequent zu verfolgen? Denn wie oft fährt man manchmal in die Irrtumsstraße um am Ende mit einigem Selbstfrust festzustellen, dass man sich und seine Meinung irgendwo auf dem Weg dahin verloren hat. Aber was ist das Gegenteil - eigene Grundsätze und starre Ansichten in jeder Hinsicht? Wie unsexy ist das denn? Am Ende steht man zwar möglichweise stolz am persönlichen Ziel und getreu der eigenen Motti mit geschwellter Brust. Doch wenn man sich einmal umsieht merkt man vielleicht, dass man ohne Freunde einsam dasteht.

In diesem Sinne sei jedem ans Herz gelegt stets treu gemäß der eigenen Ziele und Werte zu agieren. Aber auch wachsam zu sein und auf die Art und Weise zu achten, wie man diese täglich in die Tat umsetzt. Doch damit es nicht ganz so einfach ist, lasst euch nicht von Tyrannen und notorischen Missmutigen irritieren - denn auf diese könntet ihr ohnehin nicht bauen und am Ende auch gut verzichten.
Erstellt von Roman am 14/07/2010 um 22:30

8500 Pixel Geburtstagsglückwünsche
09. May 2010






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Postkarten habe ich keine bekommen, Anrufe 'nur' 5 - dafür eine ganze Menge Glückwünsche vie Facebook. Die meisten auf der Pinnwand, einige davon als Private Message oder als Chat. Ein paar 'Old-Fashionistas) griffen auf E-Mail oder SMS zurück :-) Die rund 8500 Pixel gibt es nach dem Klick ...
Viele würden jetzt wahrscheinlich ind große Jammern einstimmen und den Untergang der Welt durch die digitale Revolution sehen. Ich finde das einfach eine ganz normale Sache und habe mich über die vielen Glückwünsche gefreut. Im Grunde ist das auch das Wesen der Social Commuities. Ein 'Happy Birthday' rasch getippt tut nicht weh und ist nur einen Klick entfernt. Aber so hat man das Gefühl, dass jemand an einem denkt uns man wird so auch einen ganzen Tag lang mit einem vibrierenden Handy in der Hosentasche an den eigenen Geburtstag erinnert. Das ist fast so schön wie als Kind mit einer Unzahl an Geschenken (und damit Glücksmomenten) überschüttet zu werden. Bis man sich erschöpft und völlig überdreht am Abend zufrieden ins Bett fallen lässt.

Wer nun meint, dass ein paar getippte Worte keine oder zuwenig Aufmerksamkeit von Freunden darstellen dem würde ich entgegnen: ein soziales Leben ist keine Einbahnstraße - und so sind wir schon seit langem aus dem Alter heraus, wo andere sich darum kümmern und diese Aufmerksamkeiten organisieren. Ich denke vielmehr, dass man selbst dafür Sorge tragen sollte, dass man die Freunde und Menschen, die einem wichtig sind, sieht und trifft. Wem es wichtig ist, dass dies gerade am Geburtstag passiert, der muss auch eine entsprechende Vorkehrung treffen - aka Party, Fest, Essen, Brunch, ....

Ich finde, es ist gut wie es ist und ich bedanke mich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen, die mir auf die eine oder andere Art und Weise eine Mitteilung zukommen lassen haben. Es fühlt sich immer gut an.
Erstellt von Roman am 09/05/2010 um 22:30

Walter Van Beirendonck - ästhetischer Terrorismus
05. May 2010






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Seine Entwürfe sind inspiriert von Kunst, Literatur, Natur und ethnischen Einflüssen. Innovative Schnitte, unerwartete Farbkombinationen und ein guter Schuss Ironie gehören zum Grundstock einer jeden Kollektion. Models laufen bei ihm mit Tierköpfen, ganz verhüllten Anzügen oder riesigen Hüten über die Laufstege. Der Modeschöpfer und Künstler Van Beirendonck selbst hat dabei eine starke Vorliebe für Comics, Technologie, Spielzeug (und Sado Maso). Vieles davon lässt er in seinen bunten und meist sehr lebensfrohen Kollektionen immer wieder durchblicken. Er selbst bezeichnet seinen bunten Stil als ’ästhetischen Terrorismus‘.
Der in Belgien geborene Walter Van Beirendonck studierte Mode an der königlichen Akademie der schönen Künste in Antwerpen. Als Mitglied der belgischen Designergruppe ’Antwerp Six‘ machte er sich schnell einen Namen als Exzentriker. Nach seinem Abschluss 1982 brachte er bereits ein Jahr später seine erste Kollektion unter seinem Namen heraus. Der Durchbruch gelang ihm jedoch 1987 bei der British Designer Show in London, wo er seine Entwürfe als Teil der "Antwerp Six‘ präsentierte. Beirendonck ist bekannt für seine verrückten Aktionen. So ließ er in Paris Models vom Laufsteg fallen, gab eine eine Anleitung zur Kopie seiner Arbeit heraus oder organisierte eine Ausstellung zu plastischer Chirurgie und Selbstverstümmelung in Antwerpen.

Der Belgier ist ein wahres Multitalent. Neben der Arbeit an seiner Kollektion entwirft er Kostüme für Firlm und Theater, illustriert Bücher, bringt einen eigenen Comic namens ’King Kong Kooks‘ heraus, entwirft Images für Popgruppen oder designt andere kommerzielle Produkte. Nicht umsonst erhielt er für seien Arbeit bereits Preise wie den flämischen Kulturpreis für Design oder den Moet & Chandon "L'Ésprit Du Ciècle‘-Preis und wurde 1989 für den Fashion-Award des Council of Fashion Designers of America nominiert.

Das eine oder andere Stück lässt sich auch in Wien erwerben. Bei Saba Song, Praterstraße 11-13, 1020 Vienna
http://www.waltervanbeirendonck.com
Erstellt von Roman am 05/05/2010 um 23:00

Diätwaage mit Menüvorschlag
08. March 2010






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Jetzt wo der Winter vorbei ist, wagt sich die Anzeige auf so mancher Waage in schwindelerregende Regionen. Zuviel Kilos sind dabei das eine - aber wie abnehmen? Mit dieser Produktidee kommt das Diätprogramm gleich mit. Könnte zwar auf Dauer etwas Eintönig werden - aber dennoch: 5 Abnehm-Punkte.
Abnehmen mit Waage und den gleich mitgelieferten Menüvorschlägen. Denn es kommt nicht darauf an, wieviel Kilos man genau aufs Tablett bringt - sondern mit welchem Ernährungsplan man dagegen antritt.
Erstellt von Roman am 08/03/2010 um 17:00

Be stupid!
25. February 2010






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DIESEL ist schon seit lange für seine immer wieder spannenden Kampagnen bekannt. Immer mit der gewissen Brise Lebensfreude, sozialkritisch und unkonventionell. Der neue Wurf dockt hier nahtlos an und nimmt die Smarte Generation dabe gehörig aufs Korn - und dummerweise erkennt man sich darin auch manchmal selbst - allerdings auf der smarten Seite. Was solls - die Kampagne erinnert einen erfrischend und aufmunternd daran wieder mehr und mehr zu seinen Wurzeln zurück zu kehren: Be stupid ...
Smart ist das neue Uncool. Zumindest wenn es nach dem Modelabel DIESEL geht. Und damit zeigen sie einmal mehr, wie man simplen Kleidungsstücken so auch ein gehöriges Stück Statement mitgeben kann (emotionalen Mehrwert nennen wir das gerne in Werbisch - eine Sprache, die gerne von den Smartesten aller Leute in den Mund genommen wird: den Werbern = Selbstbild). Bei DIESEL hat das Konzept. Aber irgendwie wird man den Eindruck nicht los, dass es nicht nur in einem schicken Office ausgedacht wird sondern sehr authentisch zur Marke gehört und auch so gelebt wird. Wenn es nicht so ist, dann ist es zumindest ausgezeichnet gemacht!

Meinereins ertappt sich ja leider schon viel zu oft auf der Smarten Bullshit-Seite. Also nichts wie raus und mal schnell nackt durch den Ententeich im Stadtpark schwimmen - was solls. Spätestens im Krankenhaus mit Schüttelfrost und aufkeimender Lungenentzündung kommt dann das geile warme Gefühl von innen es geschafft zu haben. Und so grinst man schon bald mit blassblauen Lippen und wird in einen Stahlschrank geschoben: Be stupid! Blöd nur, dass man spätestens dann wohl keine geilen Fetzen mehr um den Leib gewickelt hat. Aber in einer DIESEL Anzeige hätte auch diese Szene sicher geiler ausgesehen.

Als was jetzt? Lieber Smart oder doch so richtig Stupid? Die Frage muss sich wohl jeder selbst stellen - die Kampagne ist aber dennoch geil!
Erstellt von Roman am 25/02/2010 um 14:00

Wird Google das neue Microsoft?
23. February 2010






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Google hat sich aus einer kleinen Nische heraus ganz clever empor gearbeitet. So hat man vor allem beim Start durch eine sehr reduzierte und funktionale Suchseite gepunktet, die schnörkellos und ziemlich werbefrei die Ergebnisse aus dem Web ausspuckte. Doch das ist schon lange her - zu der Seite sind eine Menge Zusatzdienste gekommen und nicht immer alles funktioniert so gut wie die Cash-Cow 'Suchergebnisse'. Und so scheint es bei vielen Megakonzernen der Fall zu sein. Ein Produkt erobert zur richtigen Zeit am richtigen Ort die Welt - dann wachsen die Strukturen rasch an und schon ist es vorbei mit den coolen Erfolgsstories. Bei Microsoft war es das Betriebssystem MS-DOS und dann noch zur richtigen Zeit die Einführung von Windows (die schon alles andere als flüssig von statten ging). Red Bull lebt auch heute noch vom Megaseller Energy-Drink und holpert mit Cola und Co scheinbar planlos am Getränkemarkt herum. Und selbst Google stößt als einer der jüngsten Konzerne nun immer wieder an seine Grenzen. Google Wave kommt nun so gar nicht in die Gänge und mit Google Buzz (einer Art Twitter-Facebook-Konkurrent) dürfte es auch nicht viel anders sein. Und zu allem Überdruss scheint man bei Google keine Designabteilung zu haben. Denn die Logovariationen bei der Suchmaschine Nr. 1 werden auch immer farbloser. Dafür wechseln sie nun täglich um sich so manchen Megaereignis anzubiedern.
Besonders spannend ist es, dass ein Ereignis wie die Olympischen Spiele in Vancouver durch ein ziemlich googlesques Logo (Männchen aus bunten Strichen und Flächen - hier fällt den Entscheidern leider auch so gar nichts Neues ein) einige passende Anknüpfungspunkte anböte. Aber an der Stelle verlässt Google komplett seine Identität und gibt seiner Seite mit Headern im Aquarell-Stil so einen richtig altvaterischen Look. Hier zeigt sich, dass Google schon ganz schön altert und aus dem wendigen und innovativen Konzern ein zusehends blassgrünes Monster wird.

Ursprünglich war es ja noch cool und überraschend, wenn Google dem einzigen Grafikelement (dem Logo selbst) bei gewissen Anlässen einen entsprechenden Look verpasste. Dabei wurde zwar schon des öfteren designtechnisch daneben gegriffen, aber gut. Wie so vieles kann aus der Ausnahme eine Regel werden und damit hat es sich dann auch schon wieder mit der Coolheit. Und wenn bing (die Suchmaschine von Microsoft) schon mit einem Award für das hässlichste Logo ausgezeichnet wurde, dann versucht Google nun auch diesen Rang durch solch eigenwillige und überflüssige Kreationen des Redmondern den Rang abzulaufen. Also eine Bitte an Google: wenn schon so kreativ, dann lasst bitte richtige Designer an die Sache ran!

Hier gibt es übrigens eine Übersicht der diversen Google Logoadaptionen ...
Erstellt von Roman am 23/02/2010 um 16:00

T-Shirt War
13. February 2010






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Immer wieder witzig, was sich Leute überlegen um im virtuellen TV-Sender a.k.a. YouTube bekannt und berühmt zu werden. Wie diese beiden Jungs, die in dieser Videoepisode durch reichlich T-Shirts wechseln für netten Content sorgen.
Erstellt von Roman am 13/02/2010 um 13:00

Patrick Nadeau
12. February 2010






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Patrick Nadeau macht Design. Von Architektur bis zu Objekten - aber eines ist seinen Entwürfen immer gemeinsam: sie integrieren und arbeiten maßgeblich mit Pflanzen. Sein Designbüro gründete er 1997 in Paris und entwickelt seither botanische Installationen für Kunden wie Boffi, Hermes, Louis Vuitton und viele mehr .
Gewächshäuser, Gartenanlagen oder Regale und Möbel. Viele weitere Projekte und Inspirationen gibt es auf der Webpage des Designers (französisch). Ein Interview mit Patrick Nadeau (deutsch) hier.
Erstellt von Roman am 12/02/2010 um 14:30

Stefan Chinof: Go with the Flow
11. February 2010






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Immer mehr kommt 3D, Animation und gekonnte Fotoretusche in die Bildwelt. Wohl auch, weil uns Filme wie Avatar oder die von Pixar immer wieder in Scheinwelten entführen, wo die Welt noch in Ordnung scheint. Und so bohren wir die Wirklichkeit weiter auf und heben Schwerkraft und Förmlichkeit einfach auf.
Stefan Chinof ist dabei ein Freelance-Designer, der auf seiner Webseite einige interessante Projekte. Typography, Advertising, Art Direction, Cover Design, Illustration und Maker of things schreibt er über sich selbst. Weitere Bilder und Kontakt gibt es hier
Erstellt von Roman am 11/02/2010 um 17:00

Vinyl: Revolutionary Jazz Vol. 2
05. February 2010






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Diese Compilation begleitet den ebenfalls auf Soul Jazz Records erschienenen 200-seitigen Bildband "Freedom, Rhythm and Sound - Revolutionary Jazz Original Cover Art". Gilles Peterson und Stuart Baker stellten darin Cover revolutionärer Jazzplatten der Jahre 1965 bis 1980 zusammen.
"Freedom, Rhythm and Sound" bietet auf vier LPs sowohl den Soundtrack zum Buch wie auch zu einer Zeit des schwarzen Protests in den USA und der kulturellen Selbstbestimmung. Die Compilation präsentiert die damaligen Hauptakteure wie das Art Ensemble of Chicago und Sun Ra, aber auch viele fast vergessene Juwelen, die damals auf kleinen, obskuren Jazz-Labeln erschienen.

Die Musik ist unglaublich vielseitig, der Sound manchmal aber leider nicht so toll (wirkt teils ziemlich übersteuert). Dennoch eine nette Platte in der wachsenden Vinyl-Sammlung.
Erstellt von Roman am 05/02/2010 um 14:30

Der passende Rahmen
30. January 2010






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Hier auf s44.at haben wir ja schon öfters Dinge gepostet, die überraschende Neuinterpretationen von bestehenden Alltagsgegenständen sind. Zum Beispiel das klassische Klebeband und was man alles damit anfangen kann!
Warum nicht auch so bedruckt, dass sich so überall nach Lust und Laune einfach Rahmen aufkleben lassen - einfach um diverse Beauties nicht nur zu fixieren sondern auch mal hervorzuheben und ihnen den passenden Rahmen zu geben? So macht das einfach, perfekt und überraschend das Klebeband 'Do frame tape' von Droog für € 8,50 pro Rolle.
Erstellt von Roman am 30/01/2010 um 12:30

Time 4 Tea-Shirts
27. January 2010






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Hang Me Some Tea - Hanger Tea ist ine Entwurf für das Design von Teebeutel von Designer Soon Mo Kang. Es zeigt, dass man immer wieder Dinge des Alltags neu und spannend interpretieren kann. Denn auch die Verpackung ist Teil des Produktes selbst. Was leider viel zu wenig Hersteller auch beherzigen.
Die Teebeutel haben dabei nicht nur eine nette Form - dadurch wird auch die Funktion untermauert. Man nimmt so den Teebeutel (je nach Lust und Laune) aus dem Schrank (Verpackungsbox) und hängt sie in die Tasse. Durch die Farben der 'Teekleiderbügel' erkennt man die Sorte. Eine sehr nette Idee für alle Teeliebhaber.
Erstellt von Roman am 27/01/2010 um 16:45
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