
Schnalzen, Aperschnalzen, Goaßln |
08. Februar 2010
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Wie wir am Sonntag sehen konnten, gibt es noch so manchen netten Brauch in Österreich, der mit Spaß und Kampfgeist hochgehalten wird. In diesem Fall handelt es sich um das Preisschnalzen, das am Sonntag in Salzburg in der Stieglbrauerei zum 57. Mal stattgefunden hat. Beim Schnalzen geht es dabei, dass ein Pass (9 Personen - oder auch Passen genannt) in der Reihe mit einer Art Peitsche (Goaßl) auf Kommando hintereinander diese zum Schwingen bringen und durch einen Schlenker zum richtigen Zeitpunkt dann einen g'scheiten Schnalzer produzieren. Im Grunde ist hier ein alter Brauch, der den Winter vertreiben sollte, und sportlicher Wettehrgeiz zusammen getroffen. Denn die unterschiedlichen Pass-Gruppen werden heutzutage von Preisrichtern bewertet. Schon immer ging es dabei, die Schnalzer möglichst gleichmäßig gemeinsam 'abzufeuern' - wobei früher damit möglichst gleichzeitig gemeint war und heute ein schöner Durchlauf hintereinander und in möglichst gleicher Lautstärke angestrebt wird. Preisrichter bewerten dabei das Spektakel und so kommt es zu einer Art Ausscheidung, bei der die Siegertruppe ermittelt wird. Weitere Infos dazu kann man hier nachlesen. Erstellt von Roman am 08/02/2010
um 16:30 |
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besser goaßl'n wia schoaßl'n ..... (Kommentar von enzo, die geißel der menschheit, 17/02/2010) |










