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06. May 2012
Gepostet von: Roman
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2012 05 06 zitronenpasta2
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Wie immer haben wir keine gute Planung für die Nahrungsaufnahme am Wochenende wenn wir keine Freunde eingeladen haben (oder wo eingeladen sind). So lange in voraus planen ist irgendwie nicht unseres. Aber verhungert sind wir auch noch nicht (komisch). Und so wurde aus einer Internetanregung dann schnell ein feines Abendgericht. Pasta mit Kräutern und Zitrone. Wie das geht? So ....

Man kocht Pasta al dente (für 3 Potionen/wenn man zu zweit isst - soll ja immer genug da sein, wenn man einen Nachschlag haben will). Parallel nimmt man 2 Eidotter, 50ml Olivenöl, den Saft einer Zitrone, geriebenen Parmesan und Pecorino, 2 Esslöffel Creme fraiche, frisch gemahlenen Pfeffer und Meersalz sowie eine gute Handvoll Rosmarin und Thymian. Letztere werden klein gehackt und dann mit den anderen Zutaten und der Hälfte vom Käse vermengt.

Wenn die Pasta fertig ist gut abtropfen lassen und wieder zurück in den Topf geben und kurz mit Olivenöl (immer sehr gutes verwenden!) schwenken. Dann schnell die Masse hinzufügen (schnell, damit sich nicht in einem Klumpen gerinnt sondern sich gut und gleichmäßig verteilt.

Die Pasta wird auf den (vorgewärmten) Teller angerichtet und mit gegrillten Pimentos (in der heißen Pfanne mit wenig Olivenöl und Salz scharf von allen Seiten anbraten), dem restlichen Käse und der geriebenen Zitronenschale angerichtet und sofort serviert. Sehr sommerlich und frisch im Geschmack. Lasst es euch schmecken (wenn es mal schnell gehen soll)

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24. April 2012
Gepostet von: Roman
2012 schokovballs 2
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2012 schokovballs 1
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2012 schokovballs 4


Vor kurzem war ich mal wieder bei Schokov und nach ein paar Neuerungen Ausschau zu halten. Und da sind mir diese Schokoladenmurmeln ins Auge gestochen. Circa in der Größe eines Pingpong-Balls allerdings mit sehr netten farbigen Verzierungen. Also miteingepackt und für euch verkostet. Eine 3-er Schachtel kostet Euro 4,60. Dafür bekommt man 3 Kugeln in unterschiedlichen Dekors (scheint bedruckt zu sein) mit rund 27 Gramm weißer Schokolade. Was für 100 Gramm Schokolade rund 17 Euro machen würde (!!).

Vielleicht wäre man bereit soviel Geld dafür auszugeben, wenn es sich um höchstwertig Schokolade mit einem sehr hohen Kakaoanteil handelt. Hier ist die Grundlage allerdings weiße Schokolade (was wir zur Ehre aber sagen müssen, dass wir das schon beim Kauf wussten) mit rund 33% Kakaoanteil - dafür umso mehr Kakaobutter, Zucker, Milchpulver und Saccherose. Hinzu kommt dann noch Dekorfarbe in E129, E171 und E172.

Der Geschmackstest war dann besonders ernüchternd. Noch viel enttäuschender war die Tatsache, dass die Kugeln wirklich nur hohl waren und keinerlei Fülle verborgen hatten. Wäre doch fein, wenn sich darin eine Erdbeercreme oder etwas ähnliches befunden hätte - aber Fehlanzeige.

Was bleibt also übrig um was Positives über diese Schokokugeln zu sagen? Gut, sie sehen nett aus (deswegen habe ich sie ja auch gekauft). Und vielleicht als Geschenk- oder Tischdekoration kann man sie sich auch noch vorstellen. Zuckersüß und innen hohl ist aber die Kehrseite der Medaille. Würde ich nicht einmal als Mitbringsel verwenden - denn außer dem vordergründigen optischen Genuss (Ahhh - Ohhh) bleibt nicht viel. Wenn sie wenigstens in Hälften kämen, dann könnte man sie selbst noch füllen ... Aber bei dem Preis? Man kann es drehen und wenden wie man will. Absolut unnötig. Finger weg!

 
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23. April 2012
Gepostet von: Roman
The Botanist
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Bruichladdich 1
Bruichladdich 2
Bruichladdich Distillery Islay


Die Whiskydestillerie auf der schottischen Insel Islay ist vor allem für ihren Maltwhisky bekannt, der je nach Sorte ein besonders getorftes Aroma aufweist. Aber auch sonst nimmt man es hier mit der Qualität seht genau und hat auch schon einige Brände drei- und vierfach destilliert. Und obgleich es sich hier um eine alte und sehr traditionsbewusste Destillerie handelt besticht das moderne und grafisch orientierte Design allerorts - untypisch für einige Brände aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Dennoch sehr geschmackvoll. Alleine die türkise Farbgebung bei der Außengestaltung springt schon sehr positiv ins Auge.

Jetzt versucht sich Bruichladdich (auch liebevoll Laddie genannt) mit einem Gin mit dem Namen "The Botanist - Islay Dry Gin". Mit 46% ist er von der stärkeren (alkoholisch betrachtet) Sorte und hat neben den Gin-typischen Gewürzen noch weitere 22 islayspezifische Ingredienzien die für sein sehr spezielles Aroma sorgen sollen. Dennoch soll der "Botanist" eher weich und floral in der Abstimmung ausgefallen sein. Was eher nach dem puren Genuss denn als Zugabe eines Mixgetränkes ruft. Interessant, weil gerade aus dieser Brennerei eher sehr würzige und intensive Getränke kommen.

Auf der Webseite im eigenen Shop gibt es 'The Botanist' um 25 GBP - online im deutschsprachigen Gebiet gibt es ihn um ca. 25 Euro.

The Bruichladdich Destillerie Co. Ltd ist die westlichste Destillerie Schottlands am "Loch Indaal" auf der größten Whiskeyinsel Islay.

 
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22. April 2012
Gepostet von: Roman
Ceramic speakers macbook
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Ceramic speakers iphone
Ceramic speakers record


Der amerikanische und in San Francisco geborene, 28-jährige Designer Joey Roth hat mit seinen Ceramic Speakers einfache aber besonders formschöne Lautsprecher für den etwas alternativen Musikgenuss fern des Mainstreams geschaffen. Die Auswahl der Materialien ist dabei überaus simpel gehalten. Herzstück sind die in Porzellan einfassten Tonerzeuger. Diese werden ziemlich schwingungsarm in einer einfach verschachtelten Leimholzkonstruktion gehalten und darin auf Filz gebettet. Zu den Lautsprechern gehört ebenfalls ein Verstärker, der den direkten Anschluss an Plattenspieler (hier wird ein Phono Vorverstärker benötigt), Laptop oder iPhone gewährleistet. Hübsche rosa Kabel verbinden alles und das in einem Aluminiumgehäuse versteckte Verstärkerteil wird mittels Kippschalter ein- und ausgeschaltet und mittels Holzregler lässt sich die Lautstärke regulieren.

Die gesamte Konstruktion kommt (abgesehen von den Kabelummantelungen) ohne Plastik aus und jedes Material ist nur möglichst minimal bearbeitet, so dass die natürliche Schönheit der Klangkörper nochmals unterstrichen wird. Laut Eigenangabe soll die Kombination aus Lautsprecher und Verstärker vor allem auf die Wiedergabe von fein nuancierter und möglichst unkomprimierter (lossless) Musik ausgelegt sein und die Unterschiede deutlich machen. Insbesondere empfiehlt sich daher der Anschluss und die Verwendung von Plattenspielern.

Mit 15 Watt pro Kanal (89 dB) sind das keine Partyboxen, allerdings (wenn der Klang stimmt, was einige Tests im Internet durchaus bestätigen, aber auch den mangelnden Tieftonbereich anprangern, der durch einen passenden Subwoofer schön ausgeglichen werden könnte) für die eine oder andere Wohnung ein Hingucker und und besonders interessanter Tonangeber.

“Just about the most gorgeous I’ve ever seen, and they sound amazing.” - Gizmodo

“A seamless marriage of drool-worthy design and audiophile-worthy sound.” - Wired

 
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18. April 2012
Gepostet von: Roman
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Blackmagiccinemacamera
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Blackmagiccinemacameraback34
Blackmagiccinemacamerafront34
Blackmagiccinemacamerahandles34
Blackmagiccinemacameraleftside
Blackmagiccinemacamerarightside
Blackmagiccinemacameraback


Schrittchenweise passiert im Film das, was im Fotobereich schon akzeptiert wurde. Hier hat Digital Analog nachhaltig abgelöst. Haben sich vor ca. 10-12 Jahren noch gestandene Fotografen teils mit Händen und Füßen gegen Digital gestellt (und am Ende denen, die hier weniger Berührungsängste zeigten das Zepter förmlich in die Hand gedrückt) - hat dieser Wandel nun auch im Bereich Film volle Fahrt aufgenommen.

Freilich gibt es schon seit einigen Jahren digitale Vorreiter (RED) auch im professionellen Bereich (und wir reden hier nicht alleine vom Homevideo-Camcorder, der auf Speicherkarten speichert) - einen besonderen Kick hat es in der Branche gemacht, als eine Spiegelreflexkamera (CANON 5D Mark II) plötzlich auch auf "Filmniveau" ziemlich gutes Filmerlebnis anbot. Der Clou damals: Film (Video) mit professionellen Objektiven und Vollformatsensor (und damit das Spiel mit Tiefenunschärfe). In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Canon hat auch die kleineren Modelle mit Filmtauglichkeit und interessanten Framerates ausgestattet und schließlich auch vor kurzem ein neues Filmkamerakonzept als Konkurrenz zum Platzhirschen RED angekündigt.

Dennoch hat Canon einen gewissen Vorsprung und Glücksgriff nicht wirklich genutzt und den Immovationsspeed und -bedarf in diesem Segment eindeutig verpasst. Denn es geht mittlerweile um mehr. Mehr Qualität, mehr Möglichkeiten, mehr Kreativität. Und genau hier kommen nun auch weitere Player hinzu, die am Ende das Spiel um den digitalen Film nicht nur spannender machen, sondern auch gewaltig antreiben.

Blackmagic hat auf der NAB nun ihre neue Kamera vorgestellt. In einem sehr feinen Design und mit sehr viel gelernten aus der Beobachtung des Segments heraus. Noch haben die Mitbewerber in gewisser Weise ein paar Erfahrungspunkte Vorsprung - aber das neue Konzept ist überaus beeindruckend - und der Preis ein großes Argument. Leider nicht in Bezug auf Frameraten (da ist der heutige Standard schon einen Schritt weiter) - dafür aber mit der Möglichkeiten im RAW-Format (bei Fotos kennt man das ja schon) aufzunehmen und damit einen gewaltigen Fortschritt bei der digitalen Nachbearbeitung zu haben. Die Blackmagic Cinema Camera soll es ab Juli für rund 3.000 $ geben. Bereits um einiges weniger als die neue Canon Eos 5D Mark III (hier bekommt man immerhin eine sehr gute Fotogramm quasi gratis dazu), bzw die neue Filmsparte von Canon (C300 ab ca. 20.000 $) oder einigen RED Modellen (Scarlet ca. 13.000 $).

Apple hat mit ihrem Schnittprogramm FCPX einen tollen ersten Schritt in diese Filmrevolution gesetzt, Canon den Stein gewaltig ins Rollen gebracht. Den Turbo legt nun aber ein neuer Anbieter nach - und möglicherweise wird hier noch einiges in Zukunft folgen. Uns freut's - besonders, wenn diese Filmqualität dann auch mal im ambitionierten Amateurbereich leistbar ankommt und viele Videokameras sich nun ebenfalls den neuen Qualitätsstandards stellen müssen.

 
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17. April 2012
Gepostet von: Roman
Corniches01
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Corniches06
Corniches08


Für die Mailänder Design Week 2012 hat das Schweizer Einrichtungshaus Vitra ein neues Regelsystem vorgestellt. Gestaltet von den beiden französischen Designern Ronan und Erwin Bouroullec. Es soll in 3 Größen und unterschiedlichen Farben in Hochglanz erscheinen - damit lassen sich schöne Wandskulpturen schaffen. Sehr schön.

 
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16. April 2012
Gepostet von: Roman
Triogroup04
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Schon ein paar Mal haben wir hier ja über interessante Projekte berichtet, die über die amerikanische Plattform Kickstarte finanziert und ermöglicht werden. Dabei werden potentielle Interessenten einer Idee schon vor der konkreten Umsetzung mit den Prototypen und Gedanken dahinter konfrontiert und aufgefordert, bereits als eine Art Subskription zuzuschlagen. Sogenannte Backers haben so die Möglichkeit ihr verbindliches Kaufinteresse abzugeben und wenn die erforderliche Summe innerhalb einer bestimmten Frist zustande kommt, wird das Produkt auch produziert und versendet.

Viel hängt dabei von der Darstellung ab. Aber in der Zeit des Internets und der vielen Weblogs verteilen sich gute Ideen rasend schnell und schaffen so ein weltweites Kaufinteresse. Im Fall dieser Uhr, die via Bluetooth mit dem Smartphone kommuniziert ging das scheinbar besonders schnell - bereits nach wenigen Stunden wurde die Marke zur Realisation von 500.000 $ erreicht. Nach nur wenigen Tagen sind es bereits fast 3 Mio $. Und noch hat das Projekt 1 Monat Laufzeit. Die Leute hinter der Idee können sich nun jetzt schon als Internet-Millionäre fühlen.

Auch das spannende iPhone-Dock Galileo ist bereits 5-fach überzeichnet und die Produktion dürfte demnächst starten:



Eine überaus spannende Art und Weise Leuten mit Ideen und dem Willen zur Umsetzung die Möglichkeit geben zu produzieren. Und Amerika ist auch hier wieder wegen Größe, Innovationsgeist und digitaler Aufgeschlossenheit wieder ganz weit voraus. In Europa hindern uns die Grenzen sowie unendlich viele Barrieren bei Sprache, Gesetzgebungen, ... - die Grundidee von der EU im Grunde - aber mehr denn je versuchen wir uns in unserem Nationalstolz einzukapseln und haben große Angst vor Synergieeffekten mit anderen Regionen. Aber das ist eine andere Geschichte.

 
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15. April 2012
Gepostet von: Roman
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2012 mango-paprika 01
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Wer nicht wagt - der nicht gewinnt. So lautet das bekannte Sprichwort. Und was gibt es Netteres, als durch den Markt zu gehen, ein paar Zutaten zu kaufen und zuhause das Kochlabor anzuwerfen. Genau das haben wir gemacht und daraus sind 2 sehr feine Marmeladen entstanden. Eine Himbeer-Paradeiser (Tomaten) Marmelade und diese hier.

Für zirka 6 Gläser nimmt man: 4 reife Mangos, 4 gelbe Paprikas und ca. 200 Gramm Ananas. Wenn die Mangos geschält und in Stücke geschnitten ist, die Paprikas entkernt sind und das Fruchtfleisch der Ananas in einem Topf landen, dann sollte diese in etwa 1,5 Kilogramm ergeben. Dann kommt noch ein guter Schluck Rum dazu sowie 1/2 Kilo Gelierzucker 1:3. Alles circa eine Stunde leicht köcheln und immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Vom Herd nehmen und mit einem Passierstab passieren und in sterilisierte Marmeladegläser füllen oder einwecken.

Man kann auch gleich ein paar Kräuter mitkochen, um ein spezielles Aroma zu erreichen: Salbei, Thymian, Lavendel oder Rosmarin (vor dem passieren jeweils immer entfernen). Wir haben nur etwas Safran zum Kochen hinzugefügt. Mehr Möglichkeiten hat man, wenn man dies erst mit frischen Kräutern vor dem Servieren tut. Wie hier frischer und fein gehackter Thymian. Auch etwas Pfeffer macht sich sehr gut und gibt der Marmelade eine sehr würzige Note.

Die so entstandene Marmelade passt perfekt zu würzigem Weichkäse. Aber auch als nette Ergänzung mit etwas Creme fraiche zu Fleischpalatschinken (nicht nur sehr schön zum Ansehen!). Wenn man die fertige Marmelade im Verhältnis 1:1 bis 1:2 mit Senf mischt (Dijon oder Kremser) und ein paar gehackte Kräuter beimengt, erhält man einen feinen Obstsenf - als schärferer fruchtige Beilage zu Käse oder Steak.

Mit etwas blanchierten Zwiebeln und ein wenig Knoblauch erhält man ein wunderbares Chutney, welches sich perfekt für Currys eignet. Dazu noch frischen Koriander und das Geschmackserlebnis genießen. Wenn das Curry ein mildes ist, dann kann man auch zum Chutney noch frisches Chili geben.

 
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15. April 2012
Gepostet von: Roman
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2012 himbeer-paradeiser 01
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Ab und an überkommt mich die Experimentierlust. Und schon werden ein paar Zutaten gekauft und das Kochlabor eröffnet. In diesem Fall eine ungewöhnliche Marmeladenkonstellation: Himbeere und Paradeiser. Gehören ja beide zur Gattung der Beeren, sind rot und – was kann schon passieren.

750 Gramm Himbeeren und 750 Gramm möglichst reife Paradeiser (Tomaten). Letztere wurden geviertelt und das Innere herausgenommen. Auf das Schälen habe ich verzichtet, da ich ohnehin vorhatte alles im Anschluss zu passieren. Möchte man mehr Himbeerkerne in der fertigen Marmelade haben, sollte man auf jeden Fall die Paradeiser vorher häuten. Die Früchte in einen größeren Topf geben und 1/2 Kilo Gelierzucker 1:3 sowie 100ml Cassis hinzufügen. Alles circa 45 Minuten köcheln lassen (immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt). Im Anschluss mit der Flotten Lotte passieren und noch heiß in sterilisierte Gläser füllen bzw. einwecken.

Auf sonstige Gewürze haben wir in diesem Fall verzichtet, da man die auch nach Lust und Laune vor dem Servieren hinzufügen kann und man sie Marmelade vielseitiger einsetzen kann. Die so entstandene Marmelade ist eine feine Zugabe zu geschmackvollen Käse. Hier mit einem Epoisses. Auch gut geeignet jede Art von Blauschimmelkäse. Wenn mit Käse gereicht kann man auf die Marmelade dann noch frisch gehackten Rosmarin streuen und eventuell eine Brise Meersalz. Wenn man die Marmelade zu Fleisch serviert, zum Beispiel mit Lammfilets oder Lammgulasch, würde sich auch etwas gehackte Minze sehr gut eignen. Fein auch zu Hirsch, Leberpastete (Gänse- oder Entenleber) oder Kalbsschnitzel - dann allerdings ohne Kräuter dafür mit etwas mehr Meersalz.

Da die Himbeere ein sehr starkes Aroma entfaltet ist das hier gekochte Produkt eher himbeerig als tomatig. Dies mann man durch verschieben des Verhältnisses gut beeinflussen. Allerdings sollte man darauf achten, dass man nicht versehentlich Himbeer-Ketchup kreiert grin

Auch eine gute Mischung: Mango-Paprika. Das ähnliche Rezept findet ihr hier ...

 
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15. April 2012
Gepostet von: Roman
Reiterer-hofmann 00
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Reiterer-hofmann 01
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Reiterer-hofmann 05


Schon ewig wurde daran herumgebastelt und mindestens 2x war die Seite bereits 'fertig' - hat dann aber wegen Zeitmangel den Online-Status nie erreicht. Wie das halt so ist mit den Schustern und deren Schuhen. Zu Weihnachten wurde ein Großteil erstellt und auch bereits mit Inhalten gefüllt. Das letzte Quäntchen Aufmerksamkeit (und damit Online-Status) fiel dann aber dennoch der Weihnachts-Auszeit zum Opfer.

Nun mussten nur noch ein paar wenige Änderungen gemacht werden, damit wir endlich online gehen können. Und: Halleluja - die Seite steht im Netz.

 
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10. April 2012
Gepostet von: Roman
2012 nussgeist 1
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2012 nussgeist 2
1 nussgeist gewuerz und likoer
2 nussgeist flaschen sorten


Jetzt, wo die Feiertage vorüber sind und man sich wieder beim einen oder anderen Gelage nach dem sogenannten 'Verteiler' danach sehnte, hat dieser Nussgeist einen perfekten Dienst erwiesen. Kein Schnaps, keine Alkoholbombe sondern einfach nur sehr gute und feine 'Medizin'.

Der Nussbacher Nussgeist kommt - wie der Name schon sagt - aus der kleinen Gemeinde Nussbach in Oberösterreich. Genauer gesagt aus dem Kaufhaus Weigerstorfer, einem Familienbetrieb welches seit 1903 existiert. Seit 1948 werden dort zwei eigens hergestellte Produkte verkauft: das Spezial Nussbacher Nussgeistgewürz (Sternanis, Anis, Fenchel, Ingwer, Zucker, Nelken, Pfefferminze, Zimt, kandierter Ingwer, Kandiszucker) zum Ansetzen und der Spezial Nussbacher Nussgeistlikör mit Walnüssen direkt aus Nussbach.

Wenn man das Gewürz kauft, benötigt man nur noch die passende Menge Kornschnaps und grüne Walnüsse um selber Nussgeist anzusetzen und mit seinen Ideen zu verfeinern (z.B. Honig). Der Likör wirkt Wunder nach dem Essen. Die meisten genießen ihn als Verdauungsschluck. Was viele aber nicht wissen ist, dass es auch so maches Dessert oder interessanten Cocktail ergibt. Zum Beispiel als Zugabe zu Stracciatella-Eis (es muss ja nicht immer Kernöl auf Vanilleeis sein), oder mit Milch und Wodka als eine Art White Russian.

Ein ausgezeichneter Genuss mit vielen Anwendungsmöglichkeiten. Das finden übrigens auch noch andere. Vor kurzem ist der Nussgeist beim 'Goldenen Stamperl' auf der Messe Wieselburg mit der Silbermedaille ausgezeichnet worden.

Zu kaufen gibt es den Nussgeist auf der Webseite www.spezialnussbacher.at. Oder man freundet sich mit dem Genuss auf Facebook an.

 
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09. April 2012
Gepostet von: Roman
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2012 bristolrum 3
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2012 bristolrum 1
2012 bristolrum 2


Dieser Bristol Classic Rum ist eine sehr feine Rarität. Bereits 1988 wurde er destilliert und schaffte es 2008 in die Flasche als Demerara Rum Enmore Still 1988. Ein wuchtiger Genuss (43% VOL) und nichts für Leute, die nicht auch etwas Härteres vertragen. Feine Marzipannoten mischen sich mit rauchigem Geschmack. Viele andere Rums die schon solange gelagert wurden sind eher weich und rund - dieser hier hat sich eine gewisse kantige Raffinesse bewahrt und man fühlt sich auf ein Piratenschiff versetzt. Eben was für richtige Männer.

Für rund 140 Euro bei Der Wein (Riemergasse 6, 1010 Wien) zu haben.

 
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08. April 2012
Gepostet von: Roman
2012 eiermohnlikoer
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2012 eierlikoer
2012 eiermohnlikoer 2


Wann wenn nicht zu Ostern. Der Eierlikör ist im Grunde eine ziemlich schräge Erfindung. Aber irgendwann muss man wohl darauf gekommen sein, dass cremig aufgeschlagene Eier mit Zucker und Vanille und der entsprechenden Menge Alkohol nicht nur ganz gut schmecken, sondern auch noch ziemlich gut haltbar sind. Was wohl dem Zucker und dem Alkohol zuzuführen ist.

In dieser sehr netten Variante (von Weidenauer )hat es auch noch Waldviertler Graumohn in die Flasche Geschäft - was dem ganzen einen sehr netten Eindruck verschafft. Aber für den richtigen Eindruck mit Whums sind 16,5% purer Alkohol drin. Ein Eierlikör mit Eiern eben. Geben tut es ihn (auch noch nach Ostern) bei Haas&Haas.

 
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06. April 2012
Gepostet von: Roman
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Test-pattern
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Wie jedes Jahr zu Ostern scheinen auch in diesem Jahr wieder sämtliche Farbvorräte zur Neige gegangen zu sein. Daher waren für diesen Blogbeitrag keine mehr aufzutreiben. Wir entschuldigen und für die Unannehmlichkeiten und wünschen euch dennoch ein frohes Fest. Zumindest mit einem sehr netten Musikbeitrag. Gute Laune geht auch in Schwarz/Weiß. Frohe Ostern an alle unsere treuen Leser. Mögt ihr mehr Glück haben und noch ein paar Farben zum Osterfest finden.

 
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05. April 2012
Gepostet von: Roman
Proportional 1000 4064 framed m
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Manchmal ertappt man sich selbst dabei, wenn man sich das Bild ansieht. Wer nicht für jede Bubble in diesem Bild zumindest ein Beispiel nennen kann, werfe den ersten Stein (hier in den Kommentaren) ...

Und wer es sich zuhause hinhängen will, kann hier noch eines schnell ergattern. Auf der sehr feinen 20x200.com Seite

 
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