






Über die Februarausgabe des Magazin INWIEN bin ich wegen der Fotostrecke 'Süße Überraschung' auf den Link der Julie Pop Bakery in Wien gestoßen.
Hier im 9. Bezirk werden Kuchen mit Stil am Stiel gezaubert - sogenannte Cake Pops. Julie und Sonja heißen die beiden Damen, die hinter der Julie Pop Bakery stehen. Mutter und Tochter lassen nun auch andere an der gemeinsamen Back-Leidenschaft teilhaben, und schicken ihre leckeren Cake Pops per Postweg quer durch Wien. Seit Dezember gibt es die in Österreich einzigartige Geschäftsidee der Wiener Familie Wojta, die die winzigen Küchlein formen und individuell gestalten. "Mittlerweile vebringen wir wirklich unsere gesamte Freizeit mit dem Backen", sagt Sonja Wojta. Sie geht, genau wie ihre Tochter, untertags einem anderen Beruf nach.
Die Cake Pops werden aus unterschiedlichsten Kuchenvariationen hergestellt, derzeit bietet die Julie Pop Bakery Vanille, Schokolade, Schokobanane, Karotte und Erdnussbutter an. Das Sortiment wird ständig erweitert, und auch Sonderwünschen gegenüber hat man hier ein offenes Ohr. Übrigens: Die verwendeten Zutaten sind hochwertig, Qualität bei den Lebensmitteln steht hier an oberster Stelle.
Trotz abgeschlossenem Jus-Studium träumt Julia vom eigenen Cake Pops Shop und will nicht ewig in der Küche ihrer Familie backen. Auch Cake Pops - Backkurse wollen Mutter und Tochter in Zukunft anbieten. Macht bei so viel Erfolg das Backen denn noch Spaß? "Aber sicher. Wir essen die Cake Pops auch selber unglaublich gern", sagt Julia und lacht. "Aber manchmal müssen wir uns dabei ein bisschen einbremsen."
Eine eigene Webseite gibt es (noch) nicht. Im Moment werden die Kreationen und Kontakt ausschließlich über Facebook gepostet.
Noch haben wir die Cake Pops selbst nicht gegessen, also können wir noch keine wirkliche Stellungnahme dazu abgeben. Gut aussehen tun sie allemal.
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Was ist eine smarte Stadt? Der Autor der Studie beschreibt das so: Städte, die Informations- und Kommunikations-Technologie so einsetzen, das dabei eine intelligentere und effizientere Nutzung der Ressourcen statt findet und dies zu Energie- und Kosteneinsparungen führt. Außerdem ein hohes Serviceangebot und gute Lebensqualität vorhanden ist bei einem guten ökologischen 'Footprint' (insbesondere auch in Hinblick auf die CO2 Bilanz).
Klingt etwas kompliziert, aber wenn man es genauer betrachtet, dann ist hier Wien wirklich nicht so schlecht unterwegs. Was sicher auch an der speziellen Struktur dieser Stadt liegt. Lange in der Hand einer politischen Mehrheit hat sich ein Netzwerk von Konzernen gebildet, die ziemlich gut aufeinander abgestimmt sind. So lassen sich beispielsweise Änderungen und Anpassungen an zeitgemäße Entwicklungen etwas besser durchführen. Auch der öffentliche Bereich (wie Verkehrsmittel) leben gut in so einem System, weil die Gewinnorientierung nicht immer unbedingt an der ersten Stelle steht. Was manchmal schlecht ist, dreht sich in diesem Fall zum Positiven. Und Wiens politische Führung ist zum Glück nicht völlig uninteressiert hier eine gute Gesamtsituation zu schaffen und zu erhalten. Das beginnt bei der Begrünung und Behübschung der Stadt (Stadtgartenamt), der Energieversorgung durch Müllverbrennung (MA48, Wien Energie), dem öffentlichen Verkehr (Wiener Linien), usw.
Parallel baut Wien auf eine schöne und große Geschichte auf. Schon in der Monarchie ist hier viel an Lebenskultur (Bauwerke, Kunst, Musik, Essen, Süßigkeiten, ...) aufgebaut worden, von dem die Stadt noch heute zehrt, diese Wurzeln aber auch pflegt. Und weil es so viele Stadtangestellte gibt, ist Wien im internationalen Vergleich vielleicht auch etwas krisensicherer. Denn die Arbeitslosigkeit ist nicht sehr groß und die Kaufkraft (so ein sicherer Job ohne große Leistungsanforderung) ändert sich nicht von heute auf morgen und lässt vieles an Struktur in sich zusammen brechen.
Und auch, wenn ich von so mancher Freunderlwirtschaft und politischen Durchdringung überhaupt kein Fan bin, irgendwie hat man das Gefühl in einer freundlichen Monarchie/Diktatur zu leben. Es passiert eben noch was und Initiativen werden angegangen. Das inspiriert auch die Wiener - oder viel mehr vielleicht noch die hier Lebenden. Die, die sich hier mit kreativen Ideen und Fleiß behaupten wollen und müssen. Die Vorteile der Stadt nutzen, aber auch gleichzeitig nicht ausnutzen sondern viel an Energie wieder zurück geben. Die Idealsituation einer florierenden urbanen Gemeinschaft.
Hier die Top 10 auf der Liste:
1.) Wien - Warum ist Wien ganz vorne an der Spitze gelandet? Vielleicht, weil es als einzige Stadt in jeder der Einzelwertungen einen Platz unter den Top 10 erreichte. Und die Summe macht's. Platz 5 bei den innovativen Städten, Platz 4 als regionale, grüne Stadt, Platz 1 bei der Lebensqualität und immerhin noch Platz 8 bei E-Government. Dazu kamen noch ein paar Initiativen (Smart Energy Vision 2050, Roadmap 2020, and Action Plan 2012-2015) die Wien dann ganz vorne positionierte und dem ohnehin schon tollen Lebensqualitäts-Ranking nun auch noch eine gute Nachhaltigkeit attestierte. Dies auch für all die Wienjammerer, die immer glauben, dass es überall besser auf der Welt ist als hier.
2.) Toronto - Die beste Stadt in Nordamerika
3.) Paris - nicht nur schön und verführerisch, sondern auch smart
4.) New York - Wirtschaftszentrum & Kaufkraft. Und es wird hier ständig an großen Projekten gearbeitet. Die Stadt hat sicher noch sehr großes Potenzial.
5.) London - auch hier ist Historie, weltpolitische Wichtigkeit und viel Geld ein Garant für eine gute Platzierung. Immer vorausgesetzt, die Stadtführung und -Planung sieht das auch so.
6.) Tokyo - Jeder weiß, hier ist der Fortschritt zuhause und nirgendwo sonst setzt man so auf Innovation wie hier. Schon alleine die Dichte der Bevölkerung stellt die Stadt vor laufende Herausforderungen. Da muss man erfinderisch sein und Ressourcen automatisch schonen und intelligent nutzen damit die Lebensqualität nicht ganz in den Keller rutscht.
7.) Berlin - Das beste was Berlin passieren konnte war, dass der neuen Bundeshauptstadt irgendwann das Geld ausging. Sonst hätte man sie in noch ein paar Jahren komplett zubetoniert und es wäre wenig vom alten historischem Charme geblieben. Jetzt muss die Stadt kreativ sein sich als Mittelpunkt in Deutschland zu behaupten. Und das kann sie auch. Mit viel Ehrgeiz der hier lebenden.
8.) Copenhagen - eine sehr hohe Affinität zu Fahrrädern sowie vielen Programmen und Förderungen von Cleantech Innovationen hat die Stadt unter die Top 10 gehievt.
9.) Hong Kong - Nur der 90. Platz bei der Lebensqualität hat Hong Kong in diesem Ranking nach unten gezogen, obgleich die Stadt sehr innovativ bei digitalen Entwicklungen, öffentlichen Verkehr, Zugängen zu Bibliotheken und Gebäuden mit einem einheitlichen Kartensystem ist.
10.) Barcelona - scheinbar führend bei den CO2 Sparmaßnehmen. Und eine tolle Stadt ohnehin.
Auf das Ergebnis stoßen wir doch gerne mit einen Gläschen 'Gemischten Satz' heute Abend an und freuen uns, hier in dieser tollen Stadt leben zu können (oft kann man sich das ja nicht aussuchen, wo einem das Leben so hinversetzt.)
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Haiko Cornelissen ist ein holländischer Architekt mit Büros in Amsterdam und New York. Letzteres hat ihn auch zu diesem witzigen picNYC Tisch inspiriert, der etwas Grün auf die Dachterrassen der Großstädte zaubern soll und kann. Vielleicht zum Essen nicht das bequemste (wenn einem die Ameisen über den Teller laufen oder man ganz nass wird, wenn man schön gemütlich am Tisch lümmelt) - aber auf jeden Fall ein Hingucker und eine tolle Inspiration.
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Heute in einem Spielzeuggeschäft entdeckt. Diese Luftfische bewegen sich in geschlossenen Räumen ferngesteuert und ziemlich realistisch, wie das Demonstrationsvideo zeigt. Sei es, um sich im Aquarium ein wenig Luft zu schaffen oder eine kleine Überraschung fürs nächste Kinderfest in der Hinterhand zu haben. Jetzt wo Richard so ganz und gar auf Aquarium eingestellt ist, ist mir das aufgefallen.
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Das letzte noch lebende Golden Girl – Estelle Getty (Sophia) starb 2008, Bea Arthur (Dorothy) 2009 und Rue McClanahan (Blanche) 2010 – scheint fitter als je zuvor. Mit viel Elan und Selbstironie genießt sie ihr Leben und legt ein enormes Tempo vor, das so manschen Jungen alt aussehen lässt. Wir wünschen Betty White noch viele schöne und goldene Jahre - und uns noch ein paar nette Auftritte wie in diesen Videos. Zum Beispiel diese überaus witzige Werbekampagne für die/eine Amerikanische Pensionsversicherung. Oder ihre Auftritte für AARP.org (eine Website für die amerikanische ältere Generation)
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In liebevoller Kleinarbeit haben 2 Kanadier in diesem Bookshop Abend für Abend die Bücher umarrangiert um daraus dieses Stop-Motion Video zu drehen. Und es ist ein sehr emotionaler und netter Film daraus geworden der fast wie eine Imagekampagne fürs Buch wirkt. Trotzdem kann man sich dem Eindruck nicht entziehen, dass das Buch irgendwie altmodisch geworden ist und nach und nach von modernen Alternativen wie dem Kindle oder TabletPC abgelöst wird. Ob es gut ist, bleibt dahingestellt. Aber den Charme solcher Buchhandlungen scheint immer mehr in die Nische gedrängt zu werden. Schade irgendwie.
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Neulich erst mit Freunden haben wir uns über die Kompatibilität von Stilettoabsätzen mit Parkettböden intensiv auseinandergesetzt. Für ein mögliches Partythema im Fasching. Doch wahrscheinlich siegt der Parkettboden. Und dann stolperten wir (danke Werner) über dieses sehr feine Remake der Nummer Girl Panic von Duran Duran. Und was will man mehr? Geile Stimmung, ausgelassene Feier, jede Menge gut anzusehende Girls – in diesem Fall Yasmin LeBon (47), Helena Christensen (42), Cindy Crawford (45), Naomi Campbell (41) und Eva Herzigova (38) – und die Musik der 80er. Lots of Glamour - einfach nur TOP! Das wär'doch mal eine Party. Sch*** auf den Parkett ![]()
Das Making of gibt es hier auf YouTube
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Angesteckt durch die kürzlich Aktivitäten von Wolfgang hat sich auch bei Richard der Wunsch nach einem Aquarium wieder festgesetzt. Doch an Romans Widerstand ist das ganze bis dato auf die lange Bank geschoben worden. Nun gab es grünes Licht - dies aber nur für ein Salzwasseraquarium - und Richard ist Feuer und Flamme und surft sein Tagen das ganze Netz nach Informationen ab. Wie der Stand dazu ist, den Leidensweg und die Entwicklungsgeschichte könnt ihr auf den eigens dazu eingerichteten Weblog hier unter aquablog.simply4friends.at verfolgen. Und wie lange es dauert, bis der erste Fisch einziehen darf.
Na mal sehen wie das wird. Tümpel oder Taucherparadies? Man darf gespannt sein. Heute ging es mal ins 'Zierfisch-Imperium' - da gibt es immerhin 500 Aquarien mit jeder Menge Glitschigem. Alles andere als berauschend. Und auch eher wenig fürs Salzwasser-Becken. Wolfgang hat aber voller Freude zugeschlagen und sich wieder einige Dinge besorgt, die er zuhause in seine (mittlerweile schon 2) Becken platzieren kann. Sich gegenseitig fressende Schnecken und neue Garnelen, Deko und CO2 Pumpen. Das strahlen die beiden aber.
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Gestern haben wir mit Freunden gemeinsam über Maßanfertigungen im Stil der 50er und 60er Jahre gesprochen. Und da ist uns wieder einmal Gatto-Design eingefallen, die wir vor ein paar Jahren mal auf einer Messe in Wien (wahrscheinlich die Blickfang) entdeckt haben und gleich von Stil und Fertigung überzeugt waren. Im Hinterkopf haben wir ja schon lange, uns von Gatto Design einmal unsere Garderobe machen zu lassen. Hat sich bis dato aber noch nicht ergeben - andere Projekte hatten immer den Vorrang.
Aber weil unsere Freunde ihre Lounge gerne im 50er Stil einrichten wollen, gaben wir ihnen den Tipp sich mal bei Gatto Möbel umzusehen und habe es zum Anlass genommen, mal selbst wieder auf die Webseite der Designer zu sehen. Diese ist zwar nicht besonders sexy, aber man bekommt schon einen kleinen Einblick in die Philosophie und den Verarbeitungsstil der Manufaktur. Diese arbeitet besonders schön mit Leder und Steppnähten - teils in Kontrastfarben. Einfach wunderschön anzusehen. Aber auch andere passende Materialen (Aluminium und Hölzer) geben den Möbeln einen ganz besonderen Flair.
Das beste daran: Die Manufaktur ist hier in Wien beheimatet und der kleine Schauraum in der Kettenbrückengasse 14, 1040 Wien (Telefon: +43 699 11 505665 E-Mail: .(JavaScript must be enabled to view this email address)). Die Preise zwar nicht ganz billig, aber für Maßanfertigung auch nicht zu teuer.
Der Schauraum ist von Mo-Sa von 12-17 Uhr geöffnet. Auch diverse nette Taschen werden hier angefertigt. Am besten gleich mal auf der Webseite vorbei schauen.
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Was es nicht alles gibt? Während es für Kaffee eine ganze Menge an Maschinen und Formen gibt um den besten Kaffee zuzubereiten, ist man bei Tee eher auf die Basics beschränkt: heißes Wasser, Teesieb und eine Kanne. Viel mehr benötigt es ja auch nicht, um einen Tee zuzubereiten. Und dennoch haben sich auch hier findige Designer überlegt, wie man das 'verbessern' kann. Absolute Tee-Afficionados sollten hier wahrscheinlich nicht weiterlesen, denn es geht bei diesem Teekocher eher darum, auf einfache Weise gute Ergebnisse zu erzielen. Der richtige Tee-Afficionado hingegen pinselt, reinigt, spült und verwendet auch immer die gleichen Utensilien für den gleichen Tee (und mischt nicht).
Wer aber gerne einfach nur Tee trinkt (und daraus keine große Wissenschaft macht), wird aber dennoch mit ein paar Herausforderungen auf dem Weg zum Genuss konfrontiert. Wie die unterschiedlichen Brühtemperaturen je nach Tee - und natürlich auch die entsprechenden Zeiten. Außerdem kann man mit diesem Gerät auch (ähnlich wie bei einigen Kaffeemaschinen) das Tee machen vorprogrammieren. Was sich vor allem für so manche Morgenmuffel anbietet, die Abends eindeutig geistig fitter sind, als am Morgen.
Gastroback (ein wahrlich sehr unsexy Name) hat mit dem Gourmet Tea Advanced Automatic (schon besser) ein sehr solides Gerät für diesen Zweck im Programm. Einerseits ist es als normaler Wasserkocher zu verwenden - aber intelligenterweise auch sehr fein als guter Teekocher einsetzbar. Im angefügten Video zeigen wir kurz die Funktionsweise.
Das Gerät ist relativ formschön - zwar nicht zu vergleichen mit einer schönen Espressomaschine, dafür aber mit so manchem Wasserkocher - und sehr stabil verarbeitet. Alles funktioniert einwandfrei und das Teesieb gleitet nach den gewünschten Zeiten lautlos und magisch ins und aus dem heißen Wasser, das zuvor auf die jeweils richtige Temperatur gebracht wurde. Wassertemperatur und Fortschritt lassen sich jederzeit gut im Display ablesen.
Freilich wird nach einiger Verwendungszeit mit Tee- oder Kalkablagerungen zu rechnen sein. Diese lassen sich angeblich gut mit normalen Entkalkern oder dem Einwirken und Aufkochen mit Zitronensaft oder Essig entfernen. Da das Sieb magnetisch gehalten wird, kann keine Flüssigkeit nach innen ins Gerät vordringen. Das macht die Reinigung recht einfach.
Sehr praktisch ist auch die Warmhaltefunktion. Ist der Tee erstmals fertig, kann er eine Zeit lang auf Temperatur gehalten werden. Das ist auch für größere Mengen oder mehrere Teetrinker in einer Familie interessant. Der Hauptvorteil liegt aber im Temperaturfühler, der es auch dem Gernteetrinker einfach macht, verschiedene Tees ganz unwissenschaftlich mit den richtigen und vorgesehenen Wassertemperaturen zuzubereiten. Was sonst nur mit einem Thermometer möglich wäre.
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Nun ein ganz anderer Kaffee. Wie gestern berichtet, haben wir in unserer Kaffeelade 3 nette Kandidaten zum Aufbrühen koffeinhaltiger Heißgetränke (und damit meinen wir keinesfalls Löskaffee). Aber nicht immer ist uns nach Kaffee (kann es das geben, dass manche Leute neben einer Leidenschaft für guten Kaffee auch noch eine Leidenschaft für guten Tee haben?)
Und Kusmi Tee – wenn toller Kaffee jetzt aus London kommt, dann darf guter Tee auch aus Paris sein. Verrückte neue alte Welt. Kusmis Teegeschichte geht dabei auf das Jahr 1867 zurück. Pavel Michailovitch Kousmichoff, der Sohn einer russischen Bauernfamilie verließ im Alter von 14 Jahren sein Heimatdorf und ging nach Sankt Petersburg, um Arbeit zu finden. In einem Teegeschäft erhielt er eine Anstellung als Botenjunge. Der Geschäftsführer des Teegeschäftes entdeckte schon bald die erstaunlichen Fähigkeiten des Jungen, der nie zur Schule gegangen war und weder lesen noch schreiben konnte, und beschloss ihn zu fördern. Er machte ihn mit den Handels- und Geschäftspraktiken vertraut und führte ihn in die Geheimnisse russischer Teemischungen ein. Als junger Mann heiratet Pavel eine junge Frau, die Tochter eines bedeutenden Papierhändlers.. Als Hochzeitsgeschenk erhielt er von seinem Chef einen Teeladen mit einer kleinen Wohnung in der Sadovaïa-Straße, die sich im ersten Stockwerk des Gebäudes befand. Dies war die Geburtsstunde des Teehauses P.M. Kousmichoff im Jahre 1867.
Über London (da haben wir es wieder) nach Paris: Im Jahre 1907 schickte er seinen ältesten Sohn Vietcheslav nach London im sich mit dem dortigen Tee vertraut zu machen. Vietcheslav eröffnete eine englische Niederlassung: P.M. Kousmichoff & Sons in der Victoria Street 11. Zu dieser Zeit war die City das internationale Zentrum des Teehandels. Im Jahre 1916 transferierte Vietcheslav, der eine Katastrophe in seinem Ursprungsland vorausahnte, einen Teil seines Vermögens an das Londoner Büro des Unternehmens und gründete 1917 das Haus Kusmi-Thé in Paris. Während er nun den gröβten Teil seines Lebens in Paris verbrachte, war seine Familie noch immer in St Petersburg wo es bald darauf zur Revolution kam. Hier wurde die Erfolgsgeschichte weitergeschrieben - durch die Kriege in Europa und später schlechte Führung aber viel von den Erfolgen eingebüßt.
2003 kauften die Orebi Brüder, die aus einer langen Linie von Rohstoffhändlern stammen, Kousmichoff. Nachdem sie im 19. Jahrhundert mit Baumwolle und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Buntmetallen gehandelt hatte, begann die Familie 1962 mit dem Kakao- und Kaffeehandel, was natürlicherweise zu einem Interesse für Tee führte. Und von dort weg wurde Kusmi nach alten Traditionen wieder zu neuem Leben verholfen.
Viele tolle Teemischungen von damals und ein schönes Verpackungskonzept mit Top Vertrieb haben Kusmi Tee nun in die besten Geschäfte (zum Beispiel Meinl am Graben) gebracht. Und die Sortenvielfalt lässt kaum Wünsche offen. Russische Tees, aromatisierte Mischungen als auch neue Richtungen (wie DETOX) geben KUSMI einen neuen Touch. Und weil Tee kochen fast genauso spannend ist wie guter Kaffee, brauchen wir hier unbedingt eine gute Teekocher.
Dazu morgen mehr ...
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England ist ja hauptsächlich in Sachen Tee ganz weit vorne. Aber hier ist einfach Geld - und man kann es kaum glauben, auch guter Geschmack zuhause. Wohl vor allem, weil es auch viel Geld gibt. Und so werden zwar nicht die durchschnittlichen Essenserlebnisse in normalen Restaurants besser, dafür aber immer mehr Nischen besetzt und darin wahre Wunder produziert. Weil es eben Geld gibt und damit auch Kundschaft - die immer das Beste haben will - gibt. Das war schon immer so - auch Gründe, warum die Engländer den Champagner entdeckt oder den Portwein erst möglich gemacht haben.
So kommt nach einigen hervorragenden Schokoladenmachern nun auch Kaffee aus dem Teeland. Wie zum Beispiel die kleine Rösterei Square Mile. 2007 gewann James Hoffman von Square Mile Coffee die World Barista Championship und seither ging es steil bergauf für die Rösterei. In und um London gibt es eine Vielzahl von Cafés, die Square Mile Kaffees ausschenken und verkaufen – vor allem solche, die sich am oberen Ende der Kaffee-Qualitätskette befinden. World Barista Champion 2009 Gwilym Davies zum Beispiel, der in London mit mobiler Kaffeebar unterwegs ist, schwört auf Square Mile. Vor 15 Jahren wurde die Rösterei von James Hoffmann und Anette Moldvaer (World Coffee Cup Tasting Champion 2007) gegründet und ist unter anderem auch Mitglied der Slow Food Organisation.
Dieses Jahr (wir haben ja ein Espresso-Projekt am laufen - und auch schon einige Utensilien dazu (die wahrscheinlich beste Kaffeemühle der Welt) kommt ja vielleicht noch eine La Marzocco Espressomaschine hinzu. In der Zwischenzeit versuchen wir aus der alten Pavoni feinsten Espresso mit einer tollen Crema zu zaubern. Was reichlich schwierig ist. Aber es liegt dabei nicht am Kaffee oder am Mahlgrad.
Richtig testen werden wir natürlich erst können, wenn wir die Marzocco hier haben. Bis dahin sind wir mal auf der Suche nach den richtigen Füllstoffen. Und optisch (und was man so im Internet berichtet) gibt der Square Mile Kaffee auf jeden Fall schon mal was her.
Wer uns schon was voraus ist (Christof und Pavel zum Beispiel) kann den Kaffee hier online bestellen. Als kleine Orientierungshilfe: Kaffees mit rotem Etikett sind so geröstet, dass man sie eher zum Brühen verwendet (also kein Espresso), die anderen sind für Espresso perfektioniert. Koffeinfreier ist mit schwarz/weißen Etiketten versehen und die Specials oder Besonderheiten haben blaue Etiketten.
Hier als kleiner Vorgeschmack die Beschreibung des RED BRICK (Seasonal Coffee) von der Square Mile Webseite: From the El Majahual you can expect a buttery almond cherry tart followed by a lovely toffee sweetness. From Capetillo you will find juicey blackcurrant, blackberry fruit notes with a touch of raspberries and honey. In milk this coffee is lovely and the toffee and buttery notes are really highlighted and turn into a lovely fruit flan sweetness.
(Übrigens hier ein kleiner Blog-Tipp für Kaffeeliebhaber: BPCC - nach dem Umzug auf Green Cup Movement)
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Nur 4000 Exemplare betrug die weltweite Auflage der "Damascus Limited Edition 2011". Mit seiner Klinge aus Damaststahl, Griffschalen aus Ebenholz und dem eingearbeiteten Victorinox-Emblem aus rostfreiem Stahl ist diese Jahresedition ein besonders gelungenes Exemplar. Und lag in diesem Jahr für mich unter dem Weihnachtsbaum. Und das aus gutem Grund. Denn ein Schweizermesser begleitet und auf vielen Urlauben und hat schon gute Dienste erwiesen. Mal zum Korken ziehen (diese Funktion sollte man keinesfalls unterschätzen
) oder wie im vergangenen Jahr bei unserem Toskana-Urlaub beim Schnippeln der Leber (für unsere Venezianische Leber). Die Messer in diesem Quartier waren allesamt so stumpf, dass wir wohl eher ein Lebermousse bekommen hätten. Mein Schweizermesser die einzige Rettung (um die sich dann alle bemühten um Tomaten, Gurken, Zwiebel und ähnliches zu bearbeiten) - und das, obwohl auch hier die Klinge nicht mehr die Beste war.
Aber das ist nun anders und wir können vielen Gelegenheiten (die sich dann ja immer spontan ergeben) entgegen blicken. Denn mit den integrierten 12 Funktionen ist man für (fast) alle Fälle gut gewappnet. Zur Verfügung stehen: große Klinge, kleine Klinge, Dosenöffner mit kleinem Schraubenzieher, Korkenzieher Stech-Bohrahle, Ring, Kapselheber mit großem Schraubenzieher, Drahtabisolierer, Schere und einem Mehrzweckhaken.
Das wahrlich besondere ist aber die einzigartige Klinge bei so einem Multifunktionswerkzeug. Diese ist aus Damast gefertigt – der edle Stahl der Waffenschmiede. Damast steht für eine über tausend Jahre alte Handwerkskunst. Schon im Altertum verstanden es findige Waffenschmiede, aus unterschiedlichen Stahlsorten Klingen von außergewöhnlicher Zähigkeit und Härte zu fertigen. Das mehrfache Falten und Feuerverschweißen führte zu einer Homogenisierung des Materials und erforderte viel Können und Hingabe. Krönender Schlusspunkt in der Herstellung einer Damastklinge war damals wie heute das Finish. Denn erst das Schleifen, Polieren und Ätzen legt die charakteristische Musterung frei und erlaubt so den Blick in die Seele des Stahls.
Dieses Messer wird uns künftig wohl immer auf Reisen begleiten. Und ein Messerschleifer - man lernt ja nie aus - vor allem, wenn es irgendwohin in ein Appartement geht. Und wenn dieses Appartement nicht gerade in Italien ist, dann sollte man auch noch eine Espresso-Maschine mit ins Gepäck packen. (Jetzt weißt du, lieber Wolfi, warum dir Rainer dieses Jahr zu Weihnachten einen riesigen Koffer geschenkt hat
)
Das Messer (Sonderedition 2011) ist übrigens in der Schweiz, Deutschland und Österreich bereits ausverkauft.
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Heute wurde mein Weihnachtsgeschenk eingeweiht: Ein Sous Vide Bad. Der Vergleich zum unlängts genossenen Roastbeef drängte sich auf. War spannend erste Erfahrungen zu sammeln.
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Als Familienweihnachtsbrateb diesmal Roastbeef ganz klassisch.