Große Stelzenpremiere

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Nachdem wir gestern bei unserem Besuch bei Wolfi & Rainer eine Grillstelze vom LaBonca Bioschwein serviert bekamen, wurde heute auch bei uns der erste Versuch gestartet eine knusprige Stelze zuzubereiten.

Ich hatte ja bei unserer T-Bone Bestellung beim Höllerschmid auch 2 hintere Schweinsstelzen mitgeordert. Sie liegen nun schon seit einer Woche im Kühlschrank und sollten verarbeitet werden. Nachdem das Wetter auf sommerlich stand, luden wir spontan Peter & Karli zum sonntäglichen Probeessen.

Die beiden Stelzen wurden schon am Vortag in reichlich Salzwasser (wirklich nicht mit dem Salz sparen, sollte eine Art Sur werden) versenkt. Dann kam noch reichlich Kümmel, Lorbeerblätter, Thymian und zwei quer aufgeschnittene Knoblauchknollen (Knollen, nicht Zehen grin ) dazu. Das Wasser zum sieden bringen und dann zugedeckt eine Stunde auf ganz kleiner Flamme garen. Nach der Stunde kommt der Topf vom Herd und wir haben die Stelzen über Nacht im Sud weiter ziehen lassen.

Am Zubereitungstag die Stelzen aus dem Topf nehmen und gut abtrocknen. Nun die Schwarte (sie ist durch das kochen schön weich) zirkulär mit einem scharfen Messer einschneiden. Anschließend kamen die Stelzen auf den Rotisseriespieß und wurden passend fixiert. Eingesalzen wurden Sie erst am Grill, dann hält sich die Sauerei in Grenzen. Das Fleich kurz mit Öl einreiben und dann reichlich Salz im gesamten Schwartenbereich ordentlich in die eingeschnittene Fettschicht einmassieren. Nicht mit Salz sparen! Das ist für eine knusprige Schwarte wichtig. Zum Abschluss noch etwas Kümmel und Knoblauchgranulat darüber gestreut (Granulat verbrennt nicht so leicht) und los geht's. Unter die Stelzen je eine Grilltasse mit einer Flasche Bier befüllt stellen, Griller mit indirekter Hitze auf 150-160 Grad und ca. 2 Stunden unter dem zugedecktem Grilldeckel fertig braten. Dazwischen regelmäßig prüfen, ob das Bier eh nicht ganz verbrutzelt ist und bei Bedarf nachfüllen.

Nach 2 Stunden wurde der Backburner auf maximale Stufe gestellt und die Temperatur im Grill auf 250 Grad erhöht. Das solange bis das optische Ergebnis den Vorstellungen enntspricht (dauert ca 15 Minuten - man sollte in dieser Phase sehr aufmerksam sein, damit die Stelze nicht am Ende noch verkohlt).

Vom Ergebnis waren wir alle sehr angetan grin Ich glaube man kann durchaus sagen: "Schweizerhausniveau" - dafür aber Bio und mit einer wunderbaren Fleischqualität.

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In den Gazetten geht grad ein neuer App-Hype auf Aufmerksamkeitstour. Eine App namens Yo. Und die kann nicht viel mehr als seinen Freunden und Bekannten ein Yo schicken! Kein Text, keine Bilder, keine Sprachnachrichten. Das dafür super einfach, bunt und plakativ. Der Trend zur Minimalisierung unserer Kommunikation geht also munter weiter - fragt sich nur, wo man damit landen wird.

Einst hat man noch auf Blogs und in Foren geschrieben und sich ausgetauscht - dann hat Facebook vieles davon abgelöst und regen Zuspruch bekommen, weil der Aufwand immer geringer wurde. Nur ein Klick und schon war das Urlaubsbild und ein kurzer Text online. Auch Twitter schlug in diese Kerbe und hat die Nachrichten auf ein handliches aber auch limitierendes Kurzmaß beschränkt. Tumblr und Pinterest waren dann noch einfacher. Hier reicht ein Klick auf den Share-Button und schon hat man Content zusammengestellt, der fast so aussieht wie der eigene - immerhin selbst zusammengesammelt ist er ja. Und auch daraus lässt sich einiges an Vorlieben und Hobbies erkennen.

Mit Yo geht's nun noch schneller. Noch ist mir nicht ganz klar, was die Idee mit Mehrwert dahinter sein kann. Aber scheinbar lassen sich damit auch früher oder später diverse andere Apps oder Applikationen steuern: Ein Yo an die Klimaanlage zuhause vom Heimweg aus schaltet diese ein. Oder als Benachrichtigung, wenn Freunde bei einem Event eintreffen. Und als nützlich hat es sich auch als Raketenwarnsystem in Israel entpuppt!

Die App verbreitet sich rasant schnell und die Macher dahinter konnten bereits eine Kapitalerhöhung von Investoren wie auch einen gesteigerten Firmenwert von 10 Millionen verzeichnen. Kein Wunder, muss man doch um die App halbwegs 'sinnvoll' zu nutzen diese mit der Telefonnummer und dem Adressbuch verbinden. Das generiert mal ganz schön schnell viele Daten - und die Investoren freuen sich.

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In den letzten Monaten wird ja immer mehr über die mögliche smarte Uhr auf unserem Handgelenk aus dem Hause Apple spekuliert. Und es kommen auch immer mehr und mehr Berichte und Gerüchte zum Vorschein. Immerhin soll die Uhr bereits von Profisportlern getestet werden und zwischen 10 und 12 Sensoren besitzen um damit unser gesamtes bewegtes Leben aufzuzeichnen.

Dass dies voll im Trend liegt, zeigen ja auch die große Menge an Armbändern und Uhren anderer Hersteller, die so bereits durchs Netz kursieren oder man sogar schon tragen kann. Und während man allerdings wir gewohnt sehr wenig von Apple zu diesem Thema erfährt, kommen immer mehr Ankündigungen von anderen Herstellern. Wie diese Withings Activité Uhr.

Und dieses Konzept gefällt mir auch schon richtig gut. Für rund 400€ wird sie Ende des Jahres erhältlich sein und unterscheidet sich wohlwollend von Fitnessbändern (ohne Uhrfunktion) oder den Uhren mit Displays. Hier wird auf analog gesetzt. Freilich nur dem äußeren Anschein nach - denn das Uhrwerk im inneren ist natürlich digital. Und eine kleine Knopfbatterie soll die Wasserdichte Uhr 1 Jahr lang einsatzbereit halten. Auffällig auch, dass die Uhr kein Einstellrad besitzt. Denn die richtige Zeit wird mittels Kopplung per Bluetooth 4.0 mit einem Smartphone eingestellt. Auf demselben Weg kommen auch die Aktivitätsdaten (Schwimmen, Laufen, Gehen, Schlafverhalten) zum Smartphone und werden dort in einer App analysiert.

Sehr elegant gelöst finde ich den täglichen Aktivitätsindex - der mittels analogem Zeiger von 0 auf 100 wandert. So hat man mit nur einem Blick das persönliche Tagesziel im Blick. Auf Wunsch funktioniert die Uhr auch als (Schlafphasen-)Wecker und weckt mittels eingebautem Vibrationsalarm. Auch wer häufig verreist muss die Zeit nun nicht mehr manuell nachjustieren - denn auch dies kann vollautomatisch von der App am Telefon gesteuert werden.

Mal abwarten, was von Apple hier noch in diesem Jahr vorgestellt wird. Aber ansonsten ist diese Uhr (die unterschiedliche Bänder in Leder und Plastik je nach Aktivität mit sich bringt) schon sehr fein und integriert sch auch in unser anderes bereits benutztes digitales Health-Ökosystem (eine Withings Waage haben wir auch schon im Einsatz).

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2014 05 17 foodcamp 1
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Wieder ist ein Jahr vorbei und es hat ein neues Foodcamp (bei dem sich Foodblogger aus Österreich treffen und in diversen Sessions voneinander bzw. von Partnern des Foodcamps lernen und sich austauschen) stattgefunden. Wieder liebevoll und spannend inszeniert und organisiert von unserer Dani und Nina (von The Coolinary Society), die in den letzten Jahren sehr viel für die Community hier in Wien und Österreich gemacht und organisiert haben. Mittlerweile fühlt sich das Foodcamp auch wie eine Art Klassentreffen an und viele Blogger kennen sich gegenseitig. Und so herrscht immer eine freundliche und fröhliche Stimmung - auch, wenn das Wetter diesmal draußen alles andere als freundlich war.

Aber im Palais wurde geplaudert und vorgetragen – verwurstet und geschmeckt – frittiert und getofut – geknipst und verkostet – baristert und filetiert – .... Dazu standen viele praktische und theoretische Sessions auf dem Plan und in unterschiedlichen Räumen von der Kellerküche bis zur Dachlounge zur Verfügung. Für einige (praktische) Sessions musste man sich im Vorhinein anmelden - andere konnte man einfach nach Lust und Laune aufsuchen.

Vielen Dank wieder an die Organisatoren und die Sponsoren, die diesen Event wieder ermöglicht haben und auch ein tolles Goodiebag (inklusive einer neuartigen Fritteuse von Philips namens Airfryer, die statt mit Öl mit Heißluft arbeitet) mit jeder Menge Schmankerln ermöglicht haben. Es war wieder ein Fest - und wir freuen uns auf das nächste Foodcamp 2015!

Hier findet ihr unseren Bericht vom 2. Foodcamp in Wien (2013) - und hier vom allerersten Foodcamo (2012)

Alle anderen Berichte findet ihr gesammelt auf der Foodcamp Webseite ...

Hier aber auch noch ein kleiner Linkblock mit Berichten auf anderen Blogs:
Fabian von A Boy From Stone Age
Ulrike von Cookies & Style
Barbara von Chefbabe hat eine Menge Bilder auf ihrem Blog
Sonja von Ginger In The Basement
Sassi die Zwergenprinzessin hat hier gebloggt
Und Wolfgang schreibt hier am WarmeKücheBlog über seine Erfahrung
Oder wie hier auf Tortenschlaraffenland ...

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Es braucht nicht viel in diesem Land

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Ein Aufreger ist hierzulande leicht zu landen. Man nehme einen Bart, einen Pimmel oder eine Brustwarze (das funktioniert in den USA noch viiiiiieeeeel besser). Wie die Ereignisse der letzen Woche deutlich zeigen. Nach dem 'Wurstskandal' und der damit einhergehenden Illusion einer aufgeschlosseneren Welt (*ha* - auch Spindelegger gratuliert der Conchita Wurst - freilich lieber dem Herrn Künstler hinter der Kunstfigur, damit man sich die Er?/Sie?/Es?-Diskussion erspart ...) wird unsere Toleranz gleich aufs Neue auf die Probe gestellt. Da plakatiert der (böse) LifeBall doch tatsächlich ein paar Nackerte und es funktioniert schon wieder. Der Werberat wird herbeigerufen (die sind aber für Kunst & Kultur sowie für NonProfit-Organisationen nicht zuständig - für politische Werbung übrigens - leider - auch nicht!) und es rasselt Presseberichte und Beschwerden. Wie diese hier:

Wir, als Familie mit zwei Kindern sind unendlich entsetzt über das werbende Plakat dafür! Es verletzt zutiefst unsere religiösen Gefühle und ist außerdem ein Ärgernis durch die Nacktdarstellung dieses Zwitterwesens. Auch wenn dieses Plakat von einem Künstler gemacht wurde – dennoch ist es für uns ein echtes Ärgernis. Wie erklären wir das unseren Kindern? Das schränkt uns in unserer Erziehungsfreiheit enorm ein, mitfinanziert von der öffentlichen Hand.

Es ist schon unglaublich, wie man das eigene Unvermögen die Welt seinen Kindern zu erklären leicht hinter solchen Beschwerden verstecken kann. Die Antwort darauf ist aber auch wunderbar - und die will ich euch nicht vorenthalten, weil sie auch ganz und gar meiner Ansicht entspricht (Danke an den Verfasser!):

Sehr geehrte Familie … !
Zu allererst respektiere ich Ihre religiösen Gefühle. Ich bin Atheist und halte strikt auseinander, was der persönliche Glaube eines Menschen ist und welche Stellung und Aufgabe er in der Gesellschaft hat. Die beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun. Erst die Trennung dieser beiden Bereiche hat Zivilisation ermöglicht. Nur ein starkes Rechtsgebilde mit gleicher Distanz zu ALLEN Religionen garantiert, dass jeder seine Religion ausüben kann. Ich bin Demokrat und Staatsbürger einer Republik (Sache des Volkes) mit aller Kraft.

Mein Zugang ist der: es muss mir nicht gefallen, aber ich bin strikt dafür, dass so etwas gezeigt werden darf. Mir gefallen auch keine geschundenen, zermarterten Körper, die ans Kreuz genagelt wurden. Die Abbildung was Menschen einander antun können ist Kindern auch nicht leicht vermittelbar - und trotzdem hängen Millionen von Kruzifixen herum.

Was nun den Lifeball und die Abbildungen betrifft:

1.) Zwitter sagt man nicht mehr. Es ist diskriminierend. Entweder Hermaphrodit oder intersexueller Mensch

Ich glaube nicht, dass für Menschen mit dieser geschlechtlichen Ausprägung das Leben in allen Phasen und immer lustig ist und war. Sie haben Kinder und ich habe auch 2 Töchter – und ich bin froh und danke jeden Tag dafür, dass sie kerngesund sind. Umso mehr habe ich Respekt für Menschen, die mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind. Bedenken Sie das bitte auch, wenn Sie ihre Zeilen nochmals lesen. Ich kann das meinen Kindern erklären. Auch für den fall, dass die Intersexualität eine frei gewählte ist, glaube ich nicht, dass dieser Schritt aus einer Laune oder aus Triebhaftigkeit heraus geschieht, sondern aus Verzweiflung in dem falschen Körper zu stecken. Warum auch immer das so ist – wir haben nicht das Recht, darüber zu urteilen. Seien wir froh, dass wir diese Sorge nicht haben.

2.) Warum wir den Lifeball unterstützen?

Die Erlöse des Lifeballs gehen in die Unterstützung von HIV Bekämpfungsprogrammen. Unter welchem Elend Menschen leiden müssen, die in Afrika oder anderen armen Ländern HIV krank sind, können wir uns gar nicht vorstellen. Kindern denen die Eltern wie die Fliegen wegsterben, und und und. Wir unterstützen auch das Kinderdorf Pöttsching und eine Wohngemeinschaft für misshandelte Kinder mit namhaften Beträgen. Und auch den Lifeball, weil's auch da zu helfen gilt.

3.) Die Nacktheit

Gehen Sie durch die großen Museen der Welt: Kunsthistorisches Museum, Louvre, Prado, … und Sie werden sehen, dass es da nur so wimmelt von Abbildungen nackter Körper. Das ist Kunst – und auch die Abbildungen des Lifeball Plakats sind Kunst. Der nackte Körper – ob männlich oder weiblich – war immer ein Objekt künstlerischer Abbildung. Warum soll das jetzt nicht mehr gelten?

4.) Gott

Wenn es Gott gibt und er uns liebt, dann liebt er uns auch so, wie wir sind. Und wir sind nicht als bekleidete Menschen entstanden, sondern nackt. Wenn wir mit Nacktheit nicht umgehen können, dann liegt das im Auge des Betrachters – und damit ist es auch seine Sache.

So: ich hoffe Sie sind mit meiner Antwort zufrieden. Freuen Sie sich, dass Sie in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit leben – in der auch die Ausübung Ihrer Religion gesichert ist. In Ländern in denen die Religion den Ton angibt, gibt es diese Freiheit nicht. Die Freiheit, die Sie anderen gewähren schützt Sie selbst davor, selbst mit Unfreiheit konfrontiert zu werden.

Das alles können Sie Ihren Kindern erklären, damit Sie als Demokraten aufwachsen, die ihre Religion in Freiheit ausüben können.


Eine großartige Antwort. Vielen herzlichen Dank dafür! Aber leider auch ein Zeichen, wie wenig weit es mit der gepriesenen Toleranz in unserem Land steht. Und wir leben hier im Schlaraffenland in punkto Offenheit - um nicht zu sagen in einem Ghetto der 'Toleranz'.

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