Die alte Binsenweisheit hat wieder zugeschlagen: man kann nie genug Steckdosen haben. Leider hat sich das bewahrheitet. Um keine hässlichen Verlängerungskabel rumliegen zu lassen kamen deshalb heute 5 Stück dazu. Wenn schon, dann ordentlich ![]()
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Freudige Botschaft aus Verona! Die Lieferung ist heute rausgegangen. Eigentlich habe ich erst in 14 Tagen damit gerechnet. Frei nach Wolfi: *große Freude herrscht* ![]()
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Aquarium und putzen.....das gehört halt wie das Amen zum Gebet. Deshalb mal als Standardausrüstung ein magnetischer Scheibenreiniger und ein Schaber mit Stiel. Ist nicht sexy, aber muss halt auch sein. Mal schaun wie oft sie zum Einsatz kommen müssen ![]()
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Der zukünftige Bodengrund des Beckens. Feinster Bora Bora Sand. Strahlend weiß mit viel Kalzium und Magnesium.
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Bei meinem Shoppingausflug zum Korallenriffcenter in der Schönbrunnerstraße habe ich mir auch noch ein paar andere Goodies mitgenommen. Dieser Schnellfilter funktioniert sehr simpel und ist für die Zeit der Inbetriebnahme des Beckens gedacht. In den ersten Tagen und Woche laufen beim Neustart eines Salzwasserbeckens eine Unmenge an biologischen Prozessen ab. Da die Wirkung der Standardfilteranlage des Beckens zu einem Großteil auf einer biologischen Filterwirkung beruht und diese erst Schritt um Schritt einläuft muss, um die Unmenge an freiwerdenden biologischen Feinpartikel zu entfernen, fleißig zugefiltert werden. Dafür nimmt man am besten einen rein mechanischen Schnellfilter. Die Filterpatrone muss Anfangs täglich gereinigt werden damit in diesem Filter keine unerwünschte biologische Filterung abläuft. Der von mir eingesetzte Filter hat eine Durchflussleistung von 1000l/h. Er wird nach der Einlaufphase aus dem Becken entfernt.
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Nach 3 Wochen Wartezeit ist heute endlich die Vortech Strömungspumpe eingelangt. Ein nettes Teil. Die Vorzüge wurden ja bereits angesprochen. Dadurch dass der Motor der Pumpe außerhalb des Beckens liegt (der Propeller wird mittels eines Magnetfeldes durch die Glasscheibe angetrieben) ist kein störendes Kabel im Becken und zumindest ein Motor weniger der im Sommer das Wasser aufheizt. Die Pumpe kann verschiedenste Strömungsmodi simulieren und, falls es nötig ist, mittels per Funk mit einer zweiten Kontakt aufnehmen. Die so geschaltenen Pumpen stimmen sich dann aufeinander ab. Weiters gibt es als Zubehör einen Akkupack welcher bei Stromausfall eine Weile den Betrieb aufrecht erhält. Das Strömungsbild der Vortech Pumpen soll breiter und weicher sein als das der Tunze Pumpen. Das kleine Verhüterli im Vordergrund wird bei Bedarf auf die Pumpe gesteckt um Microbubbles zu verhindern.
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Endlich wieder ein schritt näher zum Ziel! Heute bekam ich meine bestellt Lieferung Riffgestein von der Firma Mrutzek Meeresaquaristik aus Bremen. Die Lieferung ging sehr fix. Leider gab es aber trotz guter Verpackung einige Transportschäden an der fragilen Riffkeramik (auf dieses Problem wird allerdings im Webshop hingewiesen). Auch war die Lieferung nicht ganz richtig zusammengestellt. Alles in allem klappte die Bestellung dennoch besser als bei der Konkurrenz. Auf die am 7. Jänner bestellte Strömungspumpe warte ich noch immer :-(
Jetzt ist fleißiges Konstruieren angesagt. Die Riffkeramik dient dazu, ein Grundgerüst des späteren Korallenriffs zu gestalten. Das ganze funktioniert ein wenig wie ein 3D-Puzzle. wenn man dann eine Form gefunden hat welche gefällt und alle Anforderungen erfüllt werden die einzelnen Teile mittels eines speziellen 2-Komponenten Klebers dauerhaft fixiert.
Die Riffkeramik ist relativ leicht und weist eine sehr poröse Struktur auf. Sie ist daher gut für eine weitere Besiedelung mit Kleinstlebewesen geeignet. Das Grundgerüst aus Riffkeramik wird später noch mit "lebenden Steinen" versehen bis der entgültige Aufbau erreicht ist. Durch diese Steine werden zusätliche Organismen in den Aquarienkreislauf eingebracht welche eine schnellere Einstellung eines biologische Gleichgewichtes ermöglichen. Wichtig bei der Konstruktion ist eine gute Durchströmbarkeit mit Wasser und das Vorhandensein von genügend Rückzugsmöglichkeiten für die späteren Aquarienbewohner.
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Nachdem jetzt mal warten angesagt ist bis das große Paket aus Italien eintrifft gehts halt ein wenig an der Peripherie weiter. Da die Fischerl ja nicht frieren wollen muss eine Heizung her. Ursprünglich war eine Bodenheizung im Becken angedacht, aber da ich mir noch nicht sicher bin wie hoch der Bodengrund überhaupt werden soll hab ich mich für Variante 2 entschieden: Der klassische Stabheizer, hier mit eingebautem Thermostat. Der Vorteil bei dieser Variante ist, dass kein Kabel ins Hauptbecken muss was optisch von Vorteil ist. Ein bisschen Gefahr ist bei so einem Heizstab natürlich immer dabei....wenn er mal amok läuft leben die Aquariuminsassen gefährlich. Idealerweise sollte er an einen Aquariencomputer angeschlossen werden welcher die Kontrolle übernimmt. Optisch ist die Sache sehr dezent weil der Stab ins Technikbecken kommt und daher nicht zu sehen ist.
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Die Entscheidung ist gefallen! Heute ging eine Bestellung nach Verona raus für das Aquarium mit einem Starterpaket und den nötigsten Sachen für den Einstieg in die Meerwasseraquaristik. Ein paar Feinheiten sind noch abzuklären, aber ich hoffe das lässt sich morgen erledigen.
Heute Nachmittag war ich noch auf einen ersten Besuch bei der Firma Koralle welche mir von Roland von whitecube empfohlen wurde. Leider ist Aufgrund eines Umzugs der gesamten Aquarienanlage nach Lanzendorf derzeit nicht soviel zu sehen. Auch soll die Aquaristik nicht mehr in dem Ausmaß betrieben wie das in Wien der Fall war. Aber das Gespräch mit Herrn Fritthum war sehr nett. Er wird mir als Bezugsquelle für lebendes Gestein, lebendes Wasser und sonstigen Live-Stock sicher behilflich sein. Weiters werde ich nächste Woche meine Umkehrosmoseanlage und ein Refraktometer bei Ihm abholen.
Die Vorfreude steigt!
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Nach gründlicher Recherche ist heute eine erste Entscheidung gefallen. In einem Riffaquarium ist es ja besonders wichtig für gute Strömungsverhältnisse zu sorgen. Anders als in einem Süßwasserbecken sollte der Wasserinhalt ungefähr 10mal/Stunde umgewälzt werden um den Korallen und anderen Lebewesen ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe zuzuführen.
Nach einer erster Ausscheidungsrunde waren noch die Produkte der Firma Tunze (www.tunze.com) und Vortech (www.ecotechmarine.com) in der engeren Auswahl. Beide mit Vor und Nachteilen. So kann die Tunze durch ihren Kugelkopf besser positioniert werden und die Geräuschentwicklung ist dur die schalldämpfende Wirkung des Wassers geringer. Andererseits war mir die Befestigung der Vortech ohne irgendwelche Kabel im Becken sympathischer; auch soll das Strömungsbild weicher sein. Die Steuerung erlaubt darüber hinaus mannigfaltige Strömungsprogramme bis hin zur Wellensimulation.
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Ein neues Zeitalter beginnt auf s44. Hier soll in den nächsten Monaten ein kleines Riffaquarium entstehen.
Lang, lang ist es her seit ich meine Aquarianerzeit beendet habe. Damals, noch in Salzburg, betrieb ich für einige Jahre ein 250l Süßwasseraquarium. Die Erschaffung so einer kleinen Parallelwelt hat mich schon immer fasziniert. In den letzten Jahren kam zwar immer wieder mal sporadisch der Wunsch nach einem Neustart auf, aber da Roman eigentlich kein großer Aquarienfreund ist, und es auch mir wichtig ist, dass nicht irgendwo ein hässlicher Kasten herumsteht, wurde das Thema immer wieder ad acta gelegt.
Nun gab Wolfi (warmekueche.twoday.net) mit seinen Nanocubes den Anstoß mich mit dem Thema Aquarium in verträglicher Größe wieder auseinanderzusetzten. Da ich die stylische Komponente von Anfang an in der Planung berücksichtige, machte ich mich auf die Websuche nach ästhetisch verträglichen Lösungen, bevor ich Roman mit dem Gedanken konfrontierte
Ich bin dabei auf den italienischen Hersteller ELOS gestoßen, welcher wunderschöne Becken herstellt.
Ganz war die Sache dann trotzdem noch nicht gegessen. Ich wollte eigentlich ursprünglich wieder mit Süßwasser starten und erst später dann vielleicht auf Meerwasser wechseln. Dies auch weil ich Roman nicht mit den ungleich höherem Aufwand, welcher bei Errichtung und Betrieb eines Meerwasserbeckens entsteht, schrecken wollte. Aber oft kommt es anders wie man denkt. Roman meinte - wenn schon Fische - dann Salzwasser
Und, mir soll's recht sein!
Also werden nun mal fleißig Bücher gewälzt um wieder ein wenig bei den nicht ganz unkomplizierten Grundlagen und Voraussetzungen up to date zu sein. Spannend, spannend!:-)