
So, 3 Monate sind ins Land gezogen... die Zeit war reif
Nachdem die Anemone nach 2 Wochen still sitzen wieder einen Stellungswechsel machte, habe ich mich schweren Herzens entschlossen mit den Clowns noch zu warten. Die Anemone soll sich erst entschieden haben wo sie sich endgültig niederlassen will (falls das jemals der Fall sein sollte ...) Also kam der 2. Fisch meiner Auswahlliste dran. Ein gelber Mirakelbarsch (Assessor Flavissimus). Das Kerlchen macht sich recht gut, obwohl noch alles fremd für ihn ist. Es gibt aber schon erste Rauferein bezüglich der Höhlen zum Zurückziehen ... – ich hoff', dass geht ohne schwerwiegende Zwischenfälle aus.
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Heute bekam ich eine Lieferung von einer anderen Quelle aus Deutschland. Hat auch alles tip top geklappt.....wenn auch nicht ganz so stylish wie bei der Konkurrenz aus Stuttgart. In der Box waren eine grüne Sinularia (eine Weichkoralle) und eine Duncanopsammia Axifuga (große Bartkoralle). Beide wurden sorgfältig an die Temperatur und das neue Wasser angepasst. Dann noch ab ins prophylaktische Parasitenbad und rein ins Becken. Die Bartkoralle steht schon an ihrem festen Platz. Die Polypen sind allerdings noch geschlossen. Die Sinularia hab ich nur mal reingestellt. Die soll bis morgen mal ganz aufgehen bevor sie ihren entgültigen Bestimmungsort findet.
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Auf allgemeinen Wunsch ein paar neue Pics vom derzeitigen Besatz. Ich hab ja mittlerweile 2 Korallenlieferungen bekommen - Freitags ist Korallentag
Bis jetzt scheinen sich alle ganz wohl zu fühlen. Natürlich sind die Ableger alle noch recht klein, aber das wird schon werden. Zu den Ricordeas hat sich noch eine 4. in rot gesellt. Die blaue wollte aber um die Burg nicht auf dem ihr zugedachten Platz am Stein in luftiger Höhe bleiben (vermutlich zu viel Licht). Nachdem sie sich 2x in die Tiefe gestürzt hat habe ich sie jetzt im Sand liegen lassen wo es ihr offensichtlich besser gefällt. Die Blastomussa Wellsi von der ersten Lieferung ist jetzt immer schön geöffnet und nimmt gerne jeden 2.-3. Tag Futter. Vorne am Boden sind 2 Euphyllias, eine Glabrescens "Yellow Tip" und eine Paraancora. Diese sollen später vielleicht von den Clowns als Anemonenersatz angenommen werden. Und absolut geil ist die Goniastera in grün (Dragon Soul). Morgen sollen wieder 2 Stück dazukommen.
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Nach langem hin und her habe ich mich gestern entschlossen einen ersten Versuch mit Blumentieren zu wagen. Nach 5 Wochen Einlaufzeit kann man ja gemeinhin schon die ersten Weich- und Lederkorallen einsetzte falls alle Wasserwerte passen. Diese Korallen werden aber meist sehr groß. Daher will ich sie nur sehr bedingt in unser Becken einsetzen. Andererseits sind Korallen natürlich Nahrungskonkurrenten für Algen und deshalb von Vorteil.
Ich verfolge schon seit einiger Zeit das Angebot, auch im Internet, da sie Auswahl an Steinkorallen hier in Wien leider nicht immer sehr toll ist. Einer der Händler dessen Seite ich regelmäßig besuche ist White Corals in Stuttgart. Die haben meist sehr schöne Tiere. Das gesamte Angebot beruht auf "WYSIWYG" (what you see is what you get). Das bedeutet dass es pics von allen Tieren gibt und man genau das bekommt was man ausgesucht hat. White Corals bekommt jede Woche eine neue Korallenlieferung. Dies wird in der Regel Mittwoch Spätabends online gestellt und dann gehts zu wie am Bazar
Erst erscheint der Text, dann kommen peu a peu die Bilder und eh man sich versieht sind sie wieder weg oder reserviert. Eine der reservierten Korallen ist mir ins Auge gestochen. Dann hab ich es dem Schicksal überlassen....ich sagte mir wenn sie noch mal freigegeben wird ist sie meins
Das Angebot wurde noch mal online gestellt und so habe ich zugeschlagen! Eine Blastomussa Wellsi (eine LPS, d.h. großpolypige Steinkoralle). Damit sich der Versand besser auszahlt kamen noch 3 Scheibenanemonen Ricordea Florida dazu in Skyblue, Orange Crush und Nuclear Green sowie 2 Rotbein Einsiedlerkrebse.
Der Versand fand sehr professionell mit 24h Lebendtierversand statt. Heute um 11 war der Lieferservice da und hat die Transportbox abgeliefert. Die Tiere wurden an Wasserdichte und Temperatur angepasst und kamen ins Becken. Zumindest die Einsiedler haben alles gut überlebt. Kaum im Wasser haben sie zu fressen begonnen ![]()
Nun heisst es Daumen drücken für die Korallen!
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Heute wieder alle Wasserwerte gemessen und sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Alle perfekt.....ich hoffe das bleibt so. Die Algen sind inzwischen auch am zurückgehen. Die Tectus Schnecken machen ihren Job sehr gründlich. Zwei Problemzonen haben sich trotzdem gezeigt. Um den Sand kümmert sich zur Zeit kein Schwein. Die Einsiedler sitzen am liebsten in luftiger Höhe und knabbern dort herum und die Schnecken haben mit dem Sand auch nicht viel am Hut. Deshalb kam heute nach gründlicher Beratung noch zwei Strombus Schnecken ins Becken. Diese sind für Sandarbeiten zuständig....angeblich fressen sie sogar kleine Borstenwürmer. Diese Schnecken sind recht interessant. Sie sind nicht so lahm wie man sich das gemeinhin vorstellt. Wie ich das Transportsackerl ausgepakt habe dachte ich zuerst an eine Verwechslung. Die sprangen regelrecht.....ich vermutete einen Krebs der sich ein Schneckengehäuse gekapert hat. Aber nix da.........wirklich Schnecken. Wie ich sie ins Sandbett gesetzt hab haben sie sich mit einem Salto in die richtige Position gebracht und dann sind sie abgetaucht wie U47. Nach einigen Minuten war nix mehr zu sehen ![]()
Unterstütz wird das Duo noch von einer Angaria Schnecke. Die soll mit ein bissl Glück auch an die höheren Algen gehen welche die Tectus verschmähen und den einen stark bewachsenen Riffstein säubern. Mal schaun.
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Schnecken und Krebse sind putzmunter...die Wasserwerte perfekt. Da juckts natürlich in den Fingern. Von meinem Thursdayshoppingnachmittag brachte diesmal 4 Tierchen mit nach Hause. Zwei davon standen schon länger auf meiner Wunschliste. Lysmata Wurdemanni (Wurdemann Garnele) steht im Ruf Glasrosen im Becken den Garaus zu machen. Ich hatte Glück, ein Paar war erhältlich....das erste welches ich bei meinen Besuchen im KRC zu sehen bekam. Weiters nahm ich auch noch ein Pärchen Boxerkrabben mit. Echt skurille Viecherl. Die schnappen sich kleine Anemonenbüschel und nehmen sie in ihre Scheren um sich damit vor Feinden zu schützen. Sehen aus wie Cheerleader ![]()
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Nachdem das Aquarium nun seit 3 Wochen vor sich hin schmurgelt und die Algen sprießen dass es eine Freude ist war erste Hilfe angesagt. Also auf zum KRC und kurz nachgefragt ob es schon möglich ist eine erste Putzkolonne einzusetzten. Nachdem alle Wasserwerte gut sind sprach nix dagegen. Also machten sich 3 Clibanariua tricolor (Blaubeineinsiedlerkrebse) und 3 Tectus Schnecken auf den weg von Margareten In die Josefstadt. Nach einer halbstündigen Aklimatisierungsphase gings ab ins Becken. Die Schnecken sind eine wahre Freude. Unermüdlich grasen sie das Algenmeer ab. Direkt schön zuzusehen
Die Einsiedler waren erst mal mit sich selbst beschäftigt. Bereits kurz nach dem Einzug ins Becken bekamen sie Umzugsgelüste. Deshal am nächsten Tag noch ein paar Ersatzhäuser besorgt welche auch freudig in Anspruch genommen wurden.
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Wie zu erwarten zeigen sich mittlerweile die ersten Glasrosen auf dem Riffgestein. Wenn man es nicht besser wüsste würde man sich ja über den Neuzuwachs freuen aber diese Tierchen sind leider überaus fortpflanzungsfreudig. Also unter Kategorie "will man nicht unbedingt haben" einzuordenen. Während der Einlaufphase werde ich sie nun etwas im Auge behalten und wenn nötig mit Speziellen Präparaten dezimieren. Sobald es die Wasserwerte zulassen werden Glasrosenfressende Garnelen ins Becken einziehen und die Sache hoffentlich erledigen ![]()
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Nach der "Kommandoaktion Fangschreckenkrebs" ging es gestern an die endgültige Einrichtung des Beckens. Viel probieren mit den einzelnen Steinen, schlichten, umschlichten. Dann Stück für Stück Einbau mit Hilfe eines speziellen Riffzements. Von den von mir bereits probegetesteten Produkten fand ich AMA Reef Bond bei weitem als das angenehmste zum verarbeiten. Die 2Komponentenpasten sind zwar einfacher zum Mixen und haben eine deutlich längere Verarbeitungszeit, das ist aber auch der entscheidende Nachteil.....die Masse wird erst nach Stunden hart. Das bedeutet man muss alle Teile die nicht von selbst halten fixieren. Der Riffzement vom KRC ist eine eher dünne Angelegenheit und daher im Becken unter Wasser schwer zu verwenden. Das Reef Bond wird zwar wie ein Zement angemischt, bekommt aber, wenn das Mischverhältniss passt, eine plastilinartige Konsistenz. Daraus formt man eine Kugel und klebt den zu fixierenden Teil ein. Nur schnell muss man sein....3-5 Minuten Verarbeitungszeit, 15 Minuten Aushärtezeit
Das bedeutet Stein um Stein einzeln kleben.
Ich bin mit dem Endergebnis recht zufrieden....ich denke es bietet viel Möglichkeiten Korallen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu befestigen und gewährt den Fischen reichlich Unterschlupflöcher.
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Gestern sitze ich nach getaner Arbeit (einbringen des Riffgesteins) neben dem Becken und schau noch ein wenig was so alles zu sehen ist. Auf einmal kommt aus einem der Gesteinslöcher ein grünes Etwas.....nur ein, zwei Millimeter weit. Ich hab dem Treiben interessiert zugeschaut und abgewartet ob mehr zu sehen kommt, aber nur der halbe Kopf und zwei sehr interessante Augen. Die haben ein wenig an das Ende von Golfschlägern erinnert und sich unabhängig voneinander bewegt
Wie ich dann näher zum Becken bin war das Viecherl fluchs wieder verschwunden. Heute morgen habe ich in den Weiten des Internets ein wenig recherchiert und oh Schreck: Der Kopf gehört zu einem Fangschreckenkrebs! Das ist ein Genosse den man nicht unbedingt im Becken haben will. Er sieht zwar sehr interessant aus und lässt sich auch an Futter gewöhnen, aber für den kleinen Hunger zwischendurch nimmt er gerne auch mal Garnelen, kleine Fische und Muschel wenn diese schlafen.
Also noch ein wenig schlau gemacht wie das Tier zu fangen ist. Kurz und gut....sehr schwer weil sehr intelligent. Ich hatte wirklich Glück ihn zufällig gesehen zu haben bevor ich alles eingebaut hatte. Also betreffenden Stein raus und Methode eins: Stein kurz in Süßwasser. Nada.....der gute hat sich davon nicht beeinträchtigen lassen. Da der Stein aber sehr schön war wollte ich ihn nicht mitsamt Bewohner entsorgen. Also Methode zwei: Höhle mit Schraubenzieher aufgebrochen und da war er. Ich hab das Tierchen dann noch in ein Glas mit Salzwasser gegeben da ich gehört habe dass manche Aquarianer solche Krebse in Artenbecken halten, aber er war vermutlich durch das Süßwasser zu beleidigt und wollte nicht mehr.
Beim endgültigen verbauen der Steine habe ich dann heute noch ein kleines Garnelchen gesehen......das sah aber nach der harmlosen Sorte aus ![]()
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Heute habe ich doch noch das "window of opportunity" genutzt und 18 kg lebendes Riffgestein beim KRC besorgt bevor es ganz ausgeglaubt ist und ich noch 3 Wochen auf die neue Lieferung warten muss. Zuhause wurden die Steine noch in Meerwasser durchgespült, eine Basiskonstruktion erarbeitet und dann mal ab ins Becken. Auf dem Weg dorthin habe ich schon 4 Krabben eliminiert
mal schaun was sonst noch alles zum Vorschein kommt.
Ich bin ohnehin auf alles mögliche in den nächsten Tagen vorbereitet... Algenplagen von braun, über grün bis wer weis wohin etcetc. Ab jetzt soll es ja biologisch rund gehen im Becken. Morgen werden die Steine noch mit Riffmörtel in der endgültigen Position fixiert. Nächste Woche wird dann das ganze Becken noch mit speziellen Bakterienstämmen geimpft um den Nitrit/Nitrat Stoffwechsel besser in Schwung zu bringen. Es bleibt spannend! ![]()
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Heute war kleines Programm angesagt. Da nebenbei das Gästezimmer auf Vordermann gebracht werden musste (hier hab ich jetzt auch mein Aquarium-Krimskrams-Kastl) war nur ein erster Wassertest angesagt:
PH 8,1
Ca 450
Mg 1100
KH 8
Nitrit 0
Nitrat 1
Phosphat 0
Ach ja, und da derzeit kein Tag ohne eine kleine neue Erfahrung für den Erfahrungsschatz vergeht: Nachdem ich keinen Silikattest habe und das Becken ohnehin noch leer ist, entschloss ich mich noch etwas über einen Silikatentferner zu filtern um einer übermäßigen Algenplage in der Einlaufphase entgegenzuwirken. Also Filtermaterial in einen Filterbeutel und diesen ins Technikbecken, wo er der Beschreibung nach hingehört. Und welch' Überraschung... das Zeugs machte eine wunderbar kaffeebraune Suppe innerhalb von Sekunden... - mit etwas Verzögerung stellte sich auch im Becken eine Farbe ein die ein wenig nach einem Verlängerten aussah
Wird aber Gott sei Dank schon wieder weniger.
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Heute war Großkampftag! Nachdem gestern noch der Inhalt des 2. Fasses Osmosewasser ins Becken kam und der Wasserstand nur noch kurz unter dem Überlauf ins Technikbecken lag war heute mit dem 3. Fass der entscheidende Punkt erreicht. Kübel um Kübel rein ins Becken bis der Moment erreicht war an dem das Wasser über den Ablauf ins Technikbecken schwappt. Kurzer Check im Unterkastl und siehe da.......Anschluss undicht. Ich hatte mir das Teflonband gespart was sich als Fehler herausstellte :-(
Also wieder etwas Wasser raus, Rohre demontiert, fleißig geflucht, Teflonband rauf, Rohre wieder angeschlossen. Wieder Wasser ins Becken, diesmal alles dicht.
Auf die Tätigkeit der nächsten 3 Stunden will ich nicht näher eingehen..... Im wesentlichen: Pumpen an, etwas Wasser raus, etwas Wasser rein bis man glaubt ein gutes Gleichgewicht erreicht zu haben. Das Ganze ist ein wenig tricky. Die Strömungspumpe im Technikbecken fördert 2000l in der Stunde. Wenn sie aktiviert ist pumpt sie fast das ganze untere Becken leer, was aber nicht passieren sollte, da sie dann trocken läuft. Wenn man aber dem entgegenwirkt und mehr Wasser ins Technickbecken gibt schauts zwar erst gut aus, aber wenn die Pumpen deaktiviert werden läuft zu viel Wasser nach unten in den Filtersumpf ![]()
Parallel entwickelte sich ein zweites Problemfeld. Das Wasser plätschert reichlich laut vom oberen ins untere Becken. Also.....Versuch der Problemlösung. Ist der Ablaufschlauch zu lang, ist er zu kurz? Versuch 1: Schlauch ab, kürzen, Schlauch ran.......keine nennenswerte Verbesserung. Versuch 2: Schlauch ab, längerer Schlauch rein und eine Art Wasserrutsche konstruiert.....anderes Geräusch aber nicht besser
Am Ende wieder den kurzen Schlauch rein. Inzwischen ziemlich nass.
Anderer Ansatz. Förderleistung der Pumpe reduziert. Durch das Drosseln läuft weniger Wasser über. Weniger Wasser = weniger Geräusch. Stimmt bedingt
Gurgeln wurde weniger, aber die Strömungspumpe beschloss unschön zu brummen, was noch nerviger war als das Gurgeln :-( Also Pumpenleistung wieder rauf. (generell ist auch diese Pumpe eher laut und auch hier sagt man, dass sich dieses Problem deutlich bessert in den ersten Betriebswochen.....auch der Überlauf soll leiser werden weil er innen irgendwann verschlotzt
)
Am Nachmittag zum trocken werden kurzer Einkaufsbummel......... Kanister fürs Osmosewasser und einen Thermometer besorgt.
Dann mal wieder etwas fürs Auge. Der Bora Bora Sand kam ins Becken. Obwohl ich ihn 2 Stunden lang unter fließendem Wasser geschwemmt hatte war der optische Eindruck dann etwas verhangen
aber nach ein paar Stunden Filtern wurde das Wasser wieder schön klar.
Am Abend dann noch etwas gegoogelt zum Thema Meerwasseraquarien und Lärm ![]()
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Gestern habe ich noch spätabends mit der Produktion von reinem Wasser begonnen. Dafür wurde eine Osmosewasseranlage im Wirtschaftsraum installiert. Sie produziert ca 90 Liter hochreines Wasser in 24h. Laut Fachhändler ist das Wiener Wasser zwar recht ok, aber der Silikatwert ist nicht optimal. Deshalb kein Risiko eingegangen und das benötigte Wasser zuerst grundgereinigt. Da für die Erstebefüllung ca 150 Liter benötigt werden ist das mit einigem Zeitaufwand verbunden. Heute war daher der Wecker auf 3 Uhr früh gestellt um zu checken ob mein Sammelfaß noch nicht übergeht. Das Timing war gut, 60 Liter Osmosewasser fertig. Fluchs Salz dazu, Strömungspumpe und Heizer rein und wieder ab ins Bett.
In der Früh habe ich dann die ersten 60 Liter Wasser ins Becken geleert. Das Sammelfass wieder und die Anlage und 2. Runde eingeleitet.
Bevor ich in die Arbeit los bin hab ich dann noch die Vortech Strömungspumpe aktiviert. Das frisch angesetzte Salzwasser soll ausreichend bewegt werden. Beim aktivieren der Pumpe hat mich dann fast der Schlag getroffen: Geräuschkulisse wie Schlagbohrmaschine. Dass diese Pumpen hörbar sind hatte ich ja schon in diversen Foren gelesen, aber das.......?
Also kurze mail an den Händler der sie mir verkaufte. Antwort kam prompt: keine Bange, er habe selbst eine solche Pumpe vor kurzem bei sich montiert und es hat ca 3 Wochen gedauert bis der Geräuschpegel vernünftig war. Inzwischen schauen ob der Motor auch korrekt mit dem Propeller zentriert ist. Also eine viertel Stunde rumgespielt, 2mm rauf, einen nach rechts, bissi runter uswusw bis das bescheidene Optimum erreicht war. Na, mal schaun wie das in den nächsten Tagen weitergeht.....aber sie ist in den letzen 48 Stunden wirklich leiser geworden.... Ich hoffe das geht so weiter. ![]()
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Nachdem ich am Dienstag schon von der Spedition Bescheid bekommen hab, dass eine Lieferung aus Italien zugestellt werden soll war es heute soweit. Eine handliche 95kg Europalette wurde mir von der Spedition Lagermax bei Sauwetter vor die Tür gestellt. Vertragen ist leider nicht drin, geschweige denn in die Wohnung bringen. Ist ja auch nur ein Fahrer mit der Lieferung unterwegs. Auf meine Frage wie das denn nun sei wenn man nicht glücklicherweise eine Garage zum reinschieben hat kam lapidar die Antwort, dass 2 Personen beim Ausliefern halt zu teuer kommen.
Also Palette in Garage und Sackrodel geholt. Die einzelnen Pakete waren Gott sei dank für eine Person transportabel; nur beim Becken selbst musste Roman mit anpacken.
In der Wohnung erst mal Sachen sichten. Erster Eindruck: Alles super verpackt und Lieferung komplett. Erinnert etwas an die Produkte von Apple. Leider stellte sich heraus das auch ähnlich wenig Informationsmaterial beigelegt ist. Kiste auf, Inhalt raus, keine Erklärung dazu. Da ich aber in den letzten Wochen im Netz schon fleißig herumgesucht hab hat sich mit einigem experimentieren doch alles gefunden.
Also Unterschrank zusammengebaut (auch ohne Beschreibung, aber einen IKEA-Erprobten kann das nicht erschrecken), Becken drauf, Verrohrung angeschlossen. Dann Eiweißabschäumer montiert, Pumpen installiert und den Osmokontroller eingebaut. Das Licht war sehr einfach zu montieren, alllerdings ist die Computerlichtsteuerung noch immer ein kleines Rätsel. Hier war zwar eine kurze Beschreibung dabei, aber nur auf italienisch. Das Produkt ist ganz neu und in Deutschland noch gar nicht erhältlich
Spät ins Bett und noch mit dem Produzieren von Osmosewasser begonnen.