









Heute bekam ich eine Lieferung von einer anderen Quelle aus Deutschland. Hat auch alles tip top geklappt.....wenn auch nicht ganz so stylish wie bei der Konkurrenz aus Stuttgart. In der Box waren eine grüne Sinularia (eine Weichkoralle) und eine Duncanopsammia Axifuga (große Bartkoralle). Beide wurden sorgfältig an die Temperatur und das neue Wasser angepasst. Dann noch ab ins prophylaktische Parasitenbad und rein ins Becken. Die Bartkoralle steht schon an ihrem festen Platz. Die Polypen sind allerdings noch geschlossen. Die Sinularia hab ich nur mal reingestellt. Die soll bis morgen mal ganz aufgehen bevor sie ihren entgültigen Bestimmungsort findet.
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Nach langem hin und her habe ich mich gestern entschlossen einen ersten Versuch mit Blumentieren zu wagen. Nach 5 Wochen Einlaufzeit kann man ja gemeinhin schon die ersten Weich- und Lederkorallen einsetzte falls alle Wasserwerte passen. Diese Korallen werden aber meist sehr groß. Daher will ich sie nur sehr bedingt in unser Becken einsetzen. Andererseits sind Korallen natürlich Nahrungskonkurrenten für Algen und deshalb von Vorteil.
Ich verfolge schon seit einiger Zeit das Angebot, auch im Internet, da sie Auswahl an Steinkorallen hier in Wien leider nicht immer sehr toll ist. Einer der Händler dessen Seite ich regelmäßig besuche ist White Corals in Stuttgart. Die haben meist sehr schöne Tiere. Das gesamte Angebot beruht auf "WYSIWYG" (what you see is what you get). Das bedeutet dass es pics von allen Tieren gibt und man genau das bekommt was man ausgesucht hat. White Corals bekommt jede Woche eine neue Korallenlieferung. Dies wird in der Regel Mittwoch Spätabends online gestellt und dann gehts zu wie am Bazar
Erst erscheint der Text, dann kommen peu a peu die Bilder und eh man sich versieht sind sie wieder weg oder reserviert. Eine der reservierten Korallen ist mir ins Auge gestochen. Dann hab ich es dem Schicksal überlassen....ich sagte mir wenn sie noch mal freigegeben wird ist sie meins
Das Angebot wurde noch mal online gestellt und so habe ich zugeschlagen! Eine Blastomussa Wellsi (eine LPS, d.h. großpolypige Steinkoralle). Damit sich der Versand besser auszahlt kamen noch 3 Scheibenanemonen Ricordea Florida dazu in Skyblue, Orange Crush und Nuclear Green sowie 2 Rotbein Einsiedlerkrebse.
Der Versand fand sehr professionell mit 24h Lebendtierversand statt. Heute um 11 war der Lieferservice da und hat die Transportbox abgeliefert. Die Tiere wurden an Wasserdichte und Temperatur angepasst und kamen ins Becken. Zumindest die Einsiedler haben alles gut überlebt. Kaum im Wasser haben sie zu fressen begonnen ![]()
Nun heisst es Daumen drücken für die Korallen!
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Heute wieder alle Wasserwerte gemessen und sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Alle perfekt.....ich hoffe das bleibt so. Die Algen sind inzwischen auch am zurückgehen. Die Tectus Schnecken machen ihren Job sehr gründlich. Zwei Problemzonen haben sich trotzdem gezeigt. Um den Sand kümmert sich zur Zeit kein Schwein. Die Einsiedler sitzen am liebsten in luftiger Höhe und knabbern dort herum und die Schnecken haben mit dem Sand auch nicht viel am Hut. Deshalb kam heute nach gründlicher Beratung noch zwei Strombus Schnecken ins Becken. Diese sind für Sandarbeiten zuständig....angeblich fressen sie sogar kleine Borstenwürmer. Diese Schnecken sind recht interessant. Sie sind nicht so lahm wie man sich das gemeinhin vorstellt. Wie ich das Transportsackerl ausgepakt habe dachte ich zuerst an eine Verwechslung. Die sprangen regelrecht.....ich vermutete einen Krebs der sich ein Schneckengehäuse gekapert hat. Aber nix da.........wirklich Schnecken. Wie ich sie ins Sandbett gesetzt hab haben sie sich mit einem Salto in die richtige Position gebracht und dann sind sie abgetaucht wie U47. Nach einigen Minuten war nix mehr zu sehen ![]()
Unterstütz wird das Duo noch von einer Angaria Schnecke. Die soll mit ein bissl Glück auch an die höheren Algen gehen welche die Tectus verschmähen und den einen stark bewachsenen Riffstein säubern. Mal schaun.
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Nach der "Kommandoaktion Fangschreckenkrebs" ging es gestern an die endgültige Einrichtung des Beckens. Viel probieren mit den einzelnen Steinen, schlichten, umschlichten. Dann Stück für Stück Einbau mit Hilfe eines speziellen Riffzements. Von den von mir bereits probegetesteten Produkten fand ich AMA Reef Bond bei weitem als das angenehmste zum verarbeiten. Die 2Komponentenpasten sind zwar einfacher zum Mixen und haben eine deutlich längere Verarbeitungszeit, das ist aber auch der entscheidende Nachteil.....die Masse wird erst nach Stunden hart. Das bedeutet man muss alle Teile die nicht von selbst halten fixieren. Der Riffzement vom KRC ist eine eher dünne Angelegenheit und daher im Becken unter Wasser schwer zu verwenden. Das Reef Bond wird zwar wie ein Zement angemischt, bekommt aber, wenn das Mischverhältniss passt, eine plastilinartige Konsistenz. Daraus formt man eine Kugel und klebt den zu fixierenden Teil ein. Nur schnell muss man sein....3-5 Minuten Verarbeitungszeit, 15 Minuten Aushärtezeit
Das bedeutet Stein um Stein einzeln kleben.
Ich bin mit dem Endergebnis recht zufrieden....ich denke es bietet viel Möglichkeiten Korallen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu befestigen und gewährt den Fischen reichlich Unterschlupflöcher.
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Gestern sitze ich nach getaner Arbeit (einbringen des Riffgesteins) neben dem Becken und schau noch ein wenig was so alles zu sehen ist. Auf einmal kommt aus einem der Gesteinslöcher ein grünes Etwas.....nur ein, zwei Millimeter weit. Ich hab dem Treiben interessiert zugeschaut und abgewartet ob mehr zu sehen kommt, aber nur der halbe Kopf und zwei sehr interessante Augen. Die haben ein wenig an das Ende von Golfschlägern erinnert und sich unabhängig voneinander bewegt
Wie ich dann näher zum Becken bin war das Viecherl fluchs wieder verschwunden. Heute morgen habe ich in den Weiten des Internets ein wenig recherchiert und oh Schreck: Der Kopf gehört zu einem Fangschreckenkrebs! Das ist ein Genosse den man nicht unbedingt im Becken haben will. Er sieht zwar sehr interessant aus und lässt sich auch an Futter gewöhnen, aber für den kleinen Hunger zwischendurch nimmt er gerne auch mal Garnelen, kleine Fische und Muschel wenn diese schlafen.
Also noch ein wenig schlau gemacht wie das Tier zu fangen ist. Kurz und gut....sehr schwer weil sehr intelligent. Ich hatte wirklich Glück ihn zufällig gesehen zu haben bevor ich alles eingebaut hatte. Also betreffenden Stein raus und Methode eins: Stein kurz in Süßwasser. Nada.....der gute hat sich davon nicht beeinträchtigen lassen. Da der Stein aber sehr schön war wollte ich ihn nicht mitsamt Bewohner entsorgen. Also Methode zwei: Höhle mit Schraubenzieher aufgebrochen und da war er. Ich hab das Tierchen dann noch in ein Glas mit Salzwasser gegeben da ich gehört habe dass manche Aquarianer solche Krebse in Artenbecken halten, aber er war vermutlich durch das Süßwasser zu beleidigt und wollte nicht mehr.
Beim endgültigen verbauen der Steine habe ich dann heute noch ein kleines Garnelchen gesehen......das sah aber nach der harmlosen Sorte aus ![]()
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Heute habe ich doch noch das "window of opportunity" genutzt und 18 kg lebendes Riffgestein beim KRC besorgt bevor es ganz ausgeglaubt ist und ich noch 3 Wochen auf die neue Lieferung warten muss. Zuhause wurden die Steine noch in Meerwasser durchgespült, eine Basiskonstruktion erarbeitet und dann mal ab ins Becken. Auf dem Weg dorthin habe ich schon 4 Krabben eliminiert
mal schaun was sonst noch alles zum Vorschein kommt.
Ich bin ohnehin auf alles mögliche in den nächsten Tagen vorbereitet... Algenplagen von braun, über grün bis wer weis wohin etcetc. Ab jetzt soll es ja biologisch rund gehen im Becken. Morgen werden die Steine noch mit Riffmörtel in der endgültigen Position fixiert. Nächste Woche wird dann das ganze Becken noch mit speziellen Bakterienstämmen geimpft um den Nitrit/Nitrat Stoffwechsel besser in Schwung zu bringen. Es bleibt spannend! ![]()
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Gestern habe ich noch spätabends mit der Produktion von reinem Wasser begonnen. Dafür wurde eine Osmosewasseranlage im Wirtschaftsraum installiert. Sie produziert ca 90 Liter hochreines Wasser in 24h. Laut Fachhändler ist das Wiener Wasser zwar recht ok, aber der Silikatwert ist nicht optimal. Deshalb kein Risiko eingegangen und das benötigte Wasser zuerst grundgereinigt. Da für die Erstebefüllung ca 150 Liter benötigt werden ist das mit einigem Zeitaufwand verbunden. Heute war daher der Wecker auf 3 Uhr früh gestellt um zu checken ob mein Sammelfaß noch nicht übergeht. Das Timing war gut, 60 Liter Osmosewasser fertig. Fluchs Salz dazu, Strömungspumpe und Heizer rein und wieder ab ins Bett.
In der Früh habe ich dann die ersten 60 Liter Wasser ins Becken geleert. Das Sammelfass wieder und die Anlage und 2. Runde eingeleitet.
Bevor ich in die Arbeit los bin hab ich dann noch die Vortech Strömungspumpe aktiviert. Das frisch angesetzte Salzwasser soll ausreichend bewegt werden. Beim aktivieren der Pumpe hat mich dann fast der Schlag getroffen: Geräuschkulisse wie Schlagbohrmaschine. Dass diese Pumpen hörbar sind hatte ich ja schon in diversen Foren gelesen, aber das.......?
Also kurze mail an den Händler der sie mir verkaufte. Antwort kam prompt: keine Bange, er habe selbst eine solche Pumpe vor kurzem bei sich montiert und es hat ca 3 Wochen gedauert bis der Geräuschpegel vernünftig war. Inzwischen schauen ob der Motor auch korrekt mit dem Propeller zentriert ist. Also eine viertel Stunde rumgespielt, 2mm rauf, einen nach rechts, bissi runter uswusw bis das bescheidene Optimum erreicht war. Na, mal schaun wie das in den nächsten Tagen weitergeht.....aber sie ist in den letzen 48 Stunden wirklich leiser geworden.... Ich hoffe das geht so weiter. ![]()
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Nachdem ich am Dienstag schon von der Spedition Bescheid bekommen hab, dass eine Lieferung aus Italien zugestellt werden soll war es heute soweit. Eine handliche 95kg Europalette wurde mir von der Spedition Lagermax bei Sauwetter vor die Tür gestellt. Vertragen ist leider nicht drin, geschweige denn in die Wohnung bringen. Ist ja auch nur ein Fahrer mit der Lieferung unterwegs. Auf meine Frage wie das denn nun sei wenn man nicht glücklicherweise eine Garage zum reinschieben hat kam lapidar die Antwort, dass 2 Personen beim Ausliefern halt zu teuer kommen.
Also Palette in Garage und Sackrodel geholt. Die einzelnen Pakete waren Gott sei dank für eine Person transportabel; nur beim Becken selbst musste Roman mit anpacken.
In der Wohnung erst mal Sachen sichten. Erster Eindruck: Alles super verpackt und Lieferung komplett. Erinnert etwas an die Produkte von Apple. Leider stellte sich heraus das auch ähnlich wenig Informationsmaterial beigelegt ist. Kiste auf, Inhalt raus, keine Erklärung dazu. Da ich aber in den letzten Wochen im Netz schon fleißig herumgesucht hab hat sich mit einigem experimentieren doch alles gefunden.
Also Unterschrank zusammengebaut (auch ohne Beschreibung, aber einen IKEA-Erprobten kann das nicht erschrecken), Becken drauf, Verrohrung angeschlossen. Dann Eiweißabschäumer montiert, Pumpen installiert und den Osmokontroller eingebaut. Das Licht war sehr einfach zu montieren, alllerdings ist die Computerlichtsteuerung noch immer ein kleines Rätsel. Hier war zwar eine kurze Beschreibung dabei, aber nur auf italienisch. Das Produkt ist ganz neu und in Deutschland noch gar nicht erhältlich
Spät ins Bett und noch mit dem Produzieren von Osmosewasser begonnen.
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Freudige Botschaft aus Verona! Die Lieferung ist heute rausgegangen. Eigentlich habe ich erst in 14 Tagen damit gerechnet. Frei nach Wolfi: *große Freude herrscht* ![]()
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Der zukünftige Bodengrund des Beckens. Feinster Bora Bora Sand. Strahlend weiß mit viel Kalzium und Magnesium.
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Bei meinem Shoppingausflug zum Korallenriffcenter in der Schönbrunnerstraße habe ich mir auch noch ein paar andere Goodies mitgenommen. Dieser Schnellfilter funktioniert sehr simpel und ist für die Zeit der Inbetriebnahme des Beckens gedacht. In den ersten Tagen und Woche laufen beim Neustart eines Salzwasserbeckens eine Unmenge an biologischen Prozessen ab. Da die Wirkung der Standardfilteranlage des Beckens zu einem Großteil auf einer biologischen Filterwirkung beruht und diese erst Schritt um Schritt einläuft muss, um die Unmenge an freiwerdenden biologischen Feinpartikel zu entfernen, fleißig zugefiltert werden. Dafür nimmt man am besten einen rein mechanischen Schnellfilter. Die Filterpatrone muss Anfangs täglich gereinigt werden damit in diesem Filter keine unerwünschte biologische Filterung abläuft. Der von mir eingesetzte Filter hat eine Durchflussleistung von 1000l/h. Er wird nach der Einlaufphase aus dem Becken entfernt.