

Heute wieder alle Wasserwerte gemessen und sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Alle perfekt.....ich hoffe das bleibt so. Die Algen sind inzwischen auch am zurückgehen. Die Tectus Schnecken machen ihren Job sehr gründlich. Zwei Problemzonen haben sich trotzdem gezeigt. Um den Sand kümmert sich zur Zeit kein Schwein. Die Einsiedler sitzen am liebsten in luftiger Höhe und knabbern dort herum und die Schnecken haben mit dem Sand auch nicht viel am Hut. Deshalb kam heute nach gründlicher Beratung noch zwei Strombus Schnecken ins Becken. Diese sind für Sandarbeiten zuständig....angeblich fressen sie sogar kleine Borstenwürmer. Diese Schnecken sind recht interessant. Sie sind nicht so lahm wie man sich das gemeinhin vorstellt. Wie ich das Transportsackerl ausgepakt habe dachte ich zuerst an eine Verwechslung. Die sprangen regelrecht.....ich vermutete einen Krebs der sich ein Schneckengehäuse gekapert hat. Aber nix da.........wirklich Schnecken. Wie ich sie ins Sandbett gesetzt hab haben sie sich mit einem Salto in die richtige Position gebracht und dann sind sie abgetaucht wie U47. Nach einigen Minuten war nix mehr zu sehen ![]()
Unterstütz wird das Duo noch von einer Angaria Schnecke. Die soll mit ein bissl Glück auch an die höheren Algen gehen welche die Tectus verschmähen und den einen stark bewachsenen Riffstein säubern. Mal schaun.
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Schnecken und Krebse sind putzmunter...die Wasserwerte perfekt. Da juckts natürlich in den Fingern. Von meinem Thursdayshoppingnachmittag brachte diesmal 4 Tierchen mit nach Hause. Zwei davon standen schon länger auf meiner Wunschliste. Lysmata Wurdemanni (Wurdemann Garnele) steht im Ruf Glasrosen im Becken den Garaus zu machen. Ich hatte Glück, ein Paar war erhältlich....das erste welches ich bei meinen Besuchen im KRC zu sehen bekam. Weiters nahm ich auch noch ein Pärchen Boxerkrabben mit. Echt skurille Viecherl. Die schnappen sich kleine Anemonenbüschel und nehmen sie in ihre Scheren um sich damit vor Feinden zu schützen. Sehen aus wie Cheerleader ![]()
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Nachdem das Aquarium nun seit 3 Wochen vor sich hin schmurgelt und die Algen sprießen dass es eine Freude ist war erste Hilfe angesagt. Also auf zum KRC und kurz nachgefragt ob es schon möglich ist eine erste Putzkolonne einzusetzten. Nachdem alle Wasserwerte gut sind sprach nix dagegen. Also machten sich 3 Clibanariua tricolor (Blaubeineinsiedlerkrebse) und 3 Tectus Schnecken auf den weg von Margareten In die Josefstadt. Nach einer halbstündigen Aklimatisierungsphase gings ab ins Becken. Die Schnecken sind eine wahre Freude. Unermüdlich grasen sie das Algenmeer ab. Direkt schön zuzusehen
Die Einsiedler waren erst mal mit sich selbst beschäftigt. Bereits kurz nach dem Einzug ins Becken bekamen sie Umzugsgelüste. Deshal am nächsten Tag noch ein paar Ersatzhäuser besorgt welche auch freudig in Anspruch genommen wurden.
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Heute war Großkampftag! Nachdem gestern noch der Inhalt des 2. Fasses Osmosewasser ins Becken kam und der Wasserstand nur noch kurz unter dem Überlauf ins Technikbecken lag war heute mit dem 3. Fass der entscheidende Punkt erreicht. Kübel um Kübel rein ins Becken bis der Moment erreicht war an dem das Wasser über den Ablauf ins Technikbecken schwappt. Kurzer Check im Unterkastl und siehe da.......Anschluss undicht. Ich hatte mir das Teflonband gespart was sich als Fehler herausstellte :-(
Also wieder etwas Wasser raus, Rohre demontiert, fleißig geflucht, Teflonband rauf, Rohre wieder angeschlossen. Wieder Wasser ins Becken, diesmal alles dicht.
Auf die Tätigkeit der nächsten 3 Stunden will ich nicht näher eingehen..... Im wesentlichen: Pumpen an, etwas Wasser raus, etwas Wasser rein bis man glaubt ein gutes Gleichgewicht erreicht zu haben. Das Ganze ist ein wenig tricky. Die Strömungspumpe im Technikbecken fördert 2000l in der Stunde. Wenn sie aktiviert ist pumpt sie fast das ganze untere Becken leer, was aber nicht passieren sollte, da sie dann trocken läuft. Wenn man aber dem entgegenwirkt und mehr Wasser ins Technickbecken gibt schauts zwar erst gut aus, aber wenn die Pumpen deaktiviert werden läuft zu viel Wasser nach unten in den Filtersumpf ![]()
Parallel entwickelte sich ein zweites Problemfeld. Das Wasser plätschert reichlich laut vom oberen ins untere Becken. Also.....Versuch der Problemlösung. Ist der Ablaufschlauch zu lang, ist er zu kurz? Versuch 1: Schlauch ab, kürzen, Schlauch ran.......keine nennenswerte Verbesserung. Versuch 2: Schlauch ab, längerer Schlauch rein und eine Art Wasserrutsche konstruiert.....anderes Geräusch aber nicht besser
Am Ende wieder den kurzen Schlauch rein. Inzwischen ziemlich nass.
Anderer Ansatz. Förderleistung der Pumpe reduziert. Durch das Drosseln läuft weniger Wasser über. Weniger Wasser = weniger Geräusch. Stimmt bedingt
Gurgeln wurde weniger, aber die Strömungspumpe beschloss unschön zu brummen, was noch nerviger war als das Gurgeln :-( Also Pumpenleistung wieder rauf. (generell ist auch diese Pumpe eher laut und auch hier sagt man, dass sich dieses Problem deutlich bessert in den ersten Betriebswochen.....auch der Überlauf soll leiser werden weil er innen irgendwann verschlotzt
)
Am Nachmittag zum trocken werden kurzer Einkaufsbummel......... Kanister fürs Osmosewasser und einen Thermometer besorgt.
Dann mal wieder etwas fürs Auge. Der Bora Bora Sand kam ins Becken. Obwohl ich ihn 2 Stunden lang unter fließendem Wasser geschwemmt hatte war der optische Eindruck dann etwas verhangen
aber nach ein paar Stunden Filtern wurde das Wasser wieder schön klar.
Am Abend dann noch etwas gegoogelt zum Thema Meerwasseraquarien und Lärm ![]()
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Aquarium und putzen.....das gehört halt wie das Amen zum Gebet. Deshalb mal als Standardausrüstung ein magnetischer Scheibenreiniger und ein Schaber mit Stiel. Ist nicht sexy, aber muss halt auch sein. Mal schaun wie oft sie zum Einsatz kommen müssen ![]()