06. August 2012
Gepostet von: Roman
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In der Grillsaison wandert ja so einiges auf den Grill. Das Beste sind nun mal Steaks. Das T-Bone ist dabei eine ziemliche Herausforderung, da es durch den Knochen eine schwer abzuschätzende Garzeit hat. Um es perfekt für den Grill vorzubereiten eignet sich die Sous-vide Technik. Hier sind gewisse Gerätschaften aber Voraussetzung. Wer diese in der Küche hat, kann sich viel Ungewissheit sparen und bereitet die T-Bones (oder auch Filetsteaks) entsprechend vor. Der Clou - durch das Vakuum bleiben alle Aromen im Fleisch und es kommt bereits vor dem Griller auf die fast richtige Temperatur. Einfach das kalte Fleisch mit ein paar Kräutern (Rosmarin, Thymian, Salbei) vakuumieren und anschließend im Sous-vide Wasserbad temperaturgenau vorgaren. Da mit den Sous-vide Geräten die Temperatur in Zehntel-Grad-Schritten angeben und gehalten werden können, kann man das Fleisch auch nicht übergaren. So kann es ziemlich unabhängig ein paar Stunden im vorhinein vorbereitet werden und kommt dann nur bei sehr starker Hitze auf den Grillrost. Und kurze Zeit später hat man wunderbare Steaks.

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Wichtig ist, dass das Fleisch möglichst kalt ist, wenn man vakuumiert. Achtung, wenn ihr zum Beispiel noch einen Schluck Whisky dazu gebt - dazu benötigt ihr spezielle Vakuumier-Geräte mit denen man auch Flüssigkeiten vakuumieren kann, da sonst das Vakuum die Flüssigkeit ins Gerät zieht und die Naht nicht schließt (Feuchtigkeit).

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Zu einem guten Steak eignen sich ganz einfache Zutaten. Gegrillte Jalapeños zum Beispiel (und der Griller ist ja schließlich schon heiß). Oder ein würziges Tzatziki. Auch Tomatensalat mit Jungzwiebel und Koriander eignet sich wunderbar.

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Da das Fleisch schon nach dem Vakuumieren medium-rare ist, muss es nur noch rasch auf beiden Seiten ein paar Röstaromen und Grillmarks bekommen. Dazu muss die Glut wirklich sehr heiß sein, denn die T-Bones sollten nur noch kurz am Rost bleiben!

 

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06. August 2012
Gepostet von: Roman
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2012 kitchenstory 01
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Die Foodisten haben damit begonnen und eine kleine (Food-)Blogger Story namens 'Kitchn.gschichtn' gestartet. Dabei werden Blogger aufgerufen, ihre Küchen herzuzeigen und ein paar Fragen zu beantworten. Diesem Aufruf kommen wir gerne nach.

Was ist dein liebstes Küchenutensil?
Ein gut gelaunter Kompagnon, der mit einem in der Küche kocht (wohl gemerkt nicht am selben Gericht - aber parallel an einem anderen).

Wen würdest du gerne in deine Küche zum Kochen einladen?
Fast jeden, der lustig ist und gerne isst, trinkt, kocht, genießt und nicht stresst. Ich finde, kochen ist was sehr soziales und gemeinsam macht es noch mehr Spaß. Im Verhältnis Kochaufwand zum tatsächlichen Essen ist ersteres oft viel zeitintensiver. Warum sich also nicht schon diese Zeit mit Freunden teilen. Gerne auch mit jedem Profikoch, wenn sie ihre Besserwisserei vor der Türe lassen. Das geht - schaffen aber nicht viele.

Was würdest du an deiner Küche ändern?
So einiges. Da wäre zum Beispiel mal das Rüttelboard (Original von MOET CHANDON) in dem lauter leere Champagnerflaschen stecken. Die müsste man erst mal auffüllen. Selbiges gilt natürlich auch für die vielen schönen Tropfen, die in den nun noch herumstehenden Weinflaschen darauf aufs Neue warteten, verzwickt zu werden. Irgendwann werden vielleicht auch mal die IKEA Küchenkasteln gegen was wirklich sündteures getauscht - steht aber ganz weit unten auf unserer Prioritätenliste. In der Kuchenglocke sollte immer was frisches zum Naschen sein. Vor allem haben wir aber noch eine kleine große Baustelle im Küchenkasten links hinten: hier fehlt definitiv noch ein zweites (zum Danpfbacken) und drittes Backrohr (zum Beispiel zum Teller wärmen und Speisen warm halten). Es gibt also noch ganz viel Erweiterungsbedarf - das gute aber: auch jetzt lässt sich hier schon sehr passabel werken. Für uns sehr wichtig: ein großer Mülleimer (wenn mal was nicht gelingt grin), jede Menge Salz und eine gut vernetzte Küche.

Was ist der beste Küchentipp, den du erhalten hast?
Wie jedes gute Rezept beginnen sollte: Man nehme ein Glas Wein und schütte es in den Koch!

 

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04. August 2012
Gepostet von: Roman
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2011 05 29 zitronentarte 0
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Was passt besser zu einer schönen sommerlichen Nachspeise oder Jause als eine frische Zitronen-Tarte? Der fein säuerliche Geschmack, sie sonnige Optik - ein Genuss. Wahlweise noch mit einer Baiser-Haube - hmmmmmmm ...

Doch die Sommerzeit ist immer auch die Zeit, wo man besonders auf die Figur achten will. Und weil über den Tag ohnehin genügend Kalorien angesammelt werden (zum Beispiel ein Hugo nach dem anderen) ist man den kalorienreduzierten Lebensmittel besonders aufgeschlossen gegenüber. Unsereins ist ja immer skeptisch und pfeift lieber auf Leicht-Produkte - aber bei dieser Tarte haben wir einmal den Selbstversuch gemacht und eine normale wie auch eine leichte Variante davon gebacken und probiert.

So geht das Rezept:
Für den Mürbteig benötigt man 250gr Mehl, 5gr Salz, 125gr Butter, 1 Eigelb, etwas Zitronenzesten und 1-2 Esslöffel Zitronensaft. Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten zu einem festen Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und midestens eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Dann den Teig ausrollen und in eine Backform geben (den Rand cirka 2cm hochziehen). Mit Backpapier abdecken und dieses dann mit Hülsenfrüchten beschweren und bei 180°C im vorgeheizten Backrohr 15 Minuten blind backen. In dieser Zeit lässt sich gut die Zitronencreme zubereiten.

Dazu 4 Eier und ein Eidotter mit 200gr Zucker sehr schaumig rühren. Dann noch 125ml Schlagobers und fein gehackte Zitronenzesten von 1 1/2 Zitronen unter die Masse rühren. Den Teig aus dem Rohr nehmen und die Hülsenfrüchte wie auch das Backpapier entfernen. Anschließend die Creme darauf verteilen und bei 160°C weitere 45 Minuten fertig backen. Auskühlen lassen, servieren und genießen.

Dieses Rezept haben wir parallel (also am gleichen Tag und zur gleichen Zeit) auch durch den Einsatz von kalorienärmeren Zutaten zubereitet und anschließend verkostet. hier seht ihr das Ergebnis uns unser Urteil. Eines vorweg: Wer sich ganz viel Kalorien ersparen will greift auf die Leicht-Version zurück. Ein wahres Wunder zum Abnehmen grin

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Hier die Zutaten für die normale Variante - viel braucht es nicht - aber die Qualität und Frische macht den Unterschied aus.

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Bei der Leicht-Version haben wir ein paar Dinge ersetzt. Die Zitronen und Eier nicht. Dafür aber Butter durch Leichtbutter (!), Schlagobers durch Cremefin, den Zucker durch Streusüße und selbst beim Mehl haben wir die (angeblich) gesündere Variante gewählt.

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Butter in Stücke schneiden, Mehl, Salz, Zitronenzeste von einer Zitrone und den Eidotter hinzu - gut zu einem kompakten Teig verkneten. Wenn er noch nicht geschmeidig genug ist, kann man 1-2 Esslöffel Eiswasser oder Zitronensaft hinzugeben.

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Soweit so gut - noch gibt es kaum Unterschiede - rein optisch gesehen alles wie gehabt.

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Voilà - die beiden fertigen Teige. Der von der Leichtversion ist etwas dünkler, da hier ja das Vollkorn-Weizenmehl verwendet wurde.

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Jetzt die Zitronencreme zubereitet und nach dem Blindbacken auf den Teig verteilt.

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Die Creme der Leichtvariante fühlte sich interessanterweise cremiger an. Mal sehen, was beim Backen so passiert ...

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Hier nach 45 Minuten Backzeit das Resultat. Sehen unterschiedlich aus, aber noch kann man nicht abschätzen, ob sich das auch auf den Geschmack auswirken wird. Die Leicht-Variante sieht sogar von oben betrachtet fast besser aus.

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Hier noch mal im Detail - ein schöner Bräunungsgrad. Gelungen, würde ich sagen.

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Und auch die Leicht-Version ist wunderbar. Jetzt noch auskühlen lassen (dauert eine Weile) und dann ab zum finalen Geschmacksurteil.

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Zubereitet mit den Original-Zutaten.

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Diese mit Leicht-Butter, Streusüße und Schlagobersersatz.

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Die Original-Version von der Seite.

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Bei der Leicht-Version ist der Teig dünkler - so dunkel hätten wir es uns aber nicht vorgestellt.

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Und nochmal zum Vergleich: Original ...

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Leicht-Version - fertig zum Anschneiden und verkosten!

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Hier die harten Fakten. Und ein paar Angaben zu den Kalorien. Bei der Butter und dem Zucker kann man sich sehr sehr viele Kalorien sparen - und auch Fett. So hat die Leichte Version um einiges weniger Kalorien als die Version mit den originalen Zutaten.

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Das Ergebnis nach unserem Geschmackstest. Optisch ist die Leicht-Version sehr ansprechend geworden - ursprünglich dachten wir sogar, dass sie vielleicht als Gewinner aus dem Rennen gehen könnte. Doch ein paar Bissen später hatten wir die absolute Gewissheit ...

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Die Original-Variante schmeckt, wie sie schmecken soll - ein Traum für Leute, die Lemon-Tartes mögen. Die Leicht-Version war nur grauslich. Die Creme schmeckte wie ein Eierstich, war speckig und künstlich. Und absolut ungenießbar. Der Teig wurde durch das Vollkornmehl zu trocken und hart. Daher wanderte die gesamte Leicht-Tarte ganz easy in der Mülltonne. Schade um die Zitronen - aber zum Glück haben wir ja noch was von der Originalen.

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Mehr als 40% (!) weniger Kalorien, wenn man auf guten Geschmack verzichten kann. Ansonsten sogar eine 100-prozentige Ersparnis weil einfach ungenießbar. Unser Fazit: Finger weg von Diät und Leicht-Zutaten und lieber etwas weniger davon essen. Was natürlich die doppelte Herausforderung ist, weil es mit den guten Zutaten ja (leider) auch so gut schmeckt!

 
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