Sound of Taste and Spices

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2014 soundoftaste 01
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In diesem Video für Schwartz Flavour Shots werden mehrere Säcke schwarze Pfefferkörner, Kardamom, Kurkuma, Paprika, Kreuzkümmel, Ingwer, Chili und Koriander mit einer speziellen Pyrotechnik zum 'Explodieren' gebracht und dies mittels Hochgeschwindigkeitskamera festgehalten. Noch die richtige Musik dazu und fertig ist das perfekte Gewürzfeuerwerk. Unglaublich schön und für jeden Küchenliebhaber und Koch ein wahrer Augenschmaus.

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Karotten-Reis Karöttchen

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2013 dogbits karotte 1
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Weil ich selbst ja ein Freund von Milchreis bin, habe ich erst kürzlich Reisflocken entdeckt und gleich auch als Zutat für diese Hundeleckerlie-Variante verwendet. Dazu haben wir 100 Gramm Reisflocken, 500ml Milch (halbfett und lactosefrei), 1 Ei, 100 Gramm Dinkelgrieß, 400 Gramm Karotten sowie etwas Petersilie (ganz fein gehackt) verwendet sowie etwas Maismehl (für die Verarbeitung oder auch alternativ statt dem Dinkelgrieß).

Die Milchflocken mit der Milch unter ständigem Rühren aufkochen bis man schönen Milchreis hat (nicht anbrennen lassen!). Vom Herd nehmen und den Dinkelgrieß einrühren. Dann die Masse auskühlen lassen (alle paar Minuten umrühren, damit man eine schöne gleichmäßige und nicht klumpige Konsistenz erreicht. In den maximal lauwarmen Milchreis dann das Ei wie auch die fein geraspelten Karotten einrühren. Die Karotten möglichst frisch raspeln, damit sie auch schön orange bleiben und in der Zwischenzeit nicht braun werden.

Für die ganz Verspielten: Die Petersilie ganz fein hacken und mit einem Esslöffel von der Teigmasse zu einem grünen 'Teig' verarbeiten - damit kann man dann den Karöttchen noch das Karottengrün nachbilden - ist aber eine echte Spielerei grin

Auf der Arbeitsfläche Maismehl aufstreuen und aus der Masse kleine Röllchen formen und diese in ca. 8-10mm große Stücke schneiden. Diese dann zwischen den Fingern zu kleinen Röllchen formen die auf einer Seite etwas dünner sind. So entstehen die Karöttchen. Mit einer Messerspitze dann bei Lust und Laune auch noch kleine grüne Stempel formen und auf einem Backblech mit Backpapier auslegen. (Es lassen sich aber genauso gut kleine Sticks oder Kügelchen formen. Unserem Hund Ivy war die Form glaube ich ziemlich egal. Nur das Auge den Besitzers isst natürlich mit!)

Wir haben die Karöttchen bei 110°C für 4 Stunden (die Karotten haben ziemlich viel Flüssigkeit die erst verdampfen müssen - deswegen ist Karottenkuchen ja auch so schön saftig) im Rohr 'trocknen' lassen.

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Apfel Soja Knuspies

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Leckerlies für Hunde müssen nicht immer mit Fleisch sein - auch, wenn die unseren Lieben wohl am liebsten wären. Wenn man aber so einen Hund beobachtet, dann merkt man schnell, ganz so wählerisch sind sie dabei nicht - spannender ist wohl die Tatsache etwas abzustauben oder zu ergattern. Umso wichtiger ist es, dass man selbst darauf achtet, was man dem Liebling ins Goscherl schiebt. Und wie immer macht man sowas wohl auch eher für das eigene Gewissen als für den tatsächlichen Gusto des Hundes. Weil uns das aber eben besonders wichtig ist, haben wir nun wieder ein Rezept zusammengestellt und mit neuen Zutaten experimentiert. Ziel ist es neben dem Geschmack (alle unsere Bits könnte man auch selber essen), dass man auch weiß was drin ist (also weder Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder gar Zucker, Salz oder ähnliches), man sie gut einstecken kann und für den Hund auch was zum kurzen Kauen darstellt.

Diesmal haben wir es mit der Kombination aus Obst (Apfel) und Soja versucht. Nicht nur, dass es uns gelungen ist kleine Bits herzustellen, waren sie auch Ratzfatz weg und immer eine gute Belohnung. Dazu haben wir 100 Gramm Sojaschnetzel, 340ml Hühnerbrühe (geht aber sicher auch mit Gemüsebrühe), 1 Ei, 120 Gramm gedörrte Apfelscheiben (z.B. von Seeberger), eine Hand voll Petersilie (gehackt) sowie 100 Gramm Roggenmehl genommen. Was geht davon natürlich wie immer in Bio!

Die Apfelscheiben klein würfelig schneiden und die Sojaschnetzel in der Suppe quellen lassen, bis die Flüssigkeit komplett aufgenommen wurde. Dann beides zusammen rühren und den Rest der Zutaten zu einem festeren (aber nicht zu festen) Teig verarbeiten. Wenn man Lust hat, kann man zum Schluss noch ein paar Esslöffel gepufften Amaranth unter die Masse rühren.

Mit 2 kleinen Teelöffel kleine Bätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech 'tupfen' und im vorgeheizten Rohr bei 140°C für ca. 60-70 Minuten goldbraun backen. Dann ausschalten und im Rohr fertig auskühlen lassen. Bei uns waren die Knuspies außen schön knusprig und dennoch noch etwas weich zum Zusammendrücken.

Wir haben dieses Rezept erst einmal gemacht - da hat es zwar geklappt (siehe Ergebnis im Bild), aber ich denke, dass wir die Rezeptur nach 2-3-mal nachbacken noch etwas verfeinern werden. Das werden wir hier dann natürlich zu diesem Beitrag stellen.

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Unser Weihnachtsdinner

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2013 xmasdinner 1
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Gemeinsam mit Werner und Marcus kochen wir nun schon gemeinsam am 24. Dezember abwechselnd bei ihnen oder bei uns unser eigenes Weihnachtsdinner. Damit nichts schief geht, werden einige Gerichte auch schon mal vorgekocht um zu sehen, ob sie sich auch fürs Dinner am 24. eignen. Die Diskussionen darüber beginnen meist schon so im Sommer - auch, ob es eher etwas aufwändigeres oder doch nur Fondue wird. Letzteres haben wir einmal gemacht. Aber nachdem wir im Jahr darauf beim besten Willen nicht mehr wussten, was wir im Vorjahr kochten und den Photoblog bemühen mussten, haben wir beschlossen doch wieder zu spezielleren Gerichten zu wechseln. Auch, wenn dies für jeden von uns einiges an Vorbereitung oder auch Stress zu Weihnachten bedeutet.

Diese 4 Gänge kamen also diesmal auf den Tisch - und es war alles wunderbar. Richard startete mit einer Hasen-Hirsch-Pastete. Daraufhin folgte Werner mit dem zweierlei marinierten und gebeizten Bachsaibling an Roter Rübe/Wpfel mit Krenmousse. Marcus brachte dann eine Fasanbrust in Largo mit Rotkraut und Maroni-Gnocchi auf den Tisch. Und als Dessert kam von mir dann noch eine Variation von Schokolade und Frucht. Und es hat alles wunderbar gemundet und war (im Gegensatz von vielen anderen Jahren) nicht viel zu viel. Das eine oder andere Rezept bzw. der Erfahrungsbericht dazu schafft es sicher in der nächsten Zeit noch auf unseren Blog.

Jetzt geht es wieder daran sich neue Rezepte für das nächste weihnachtliche gemeinsame Essen zu überlegen - aber jetzt lassen wir doch einfach mal erst das Frühjahr kommen.

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Eierlikör-Torte

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2014 01 05 eierlikoertorte
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Einige Rezepte bekommt man, wenn man Glück hat, von den Eltern überliefert. Und die haben diese vielleicht wieder von ihren Eltern bekommen. Das sind dan meist die allerbesten! Denn nur, was man auch wirklich gerne immer wieder kocht und bäckt ist über Generationen erprobt und für Gut befunden worden - sonst hätte man diese ja auch nicht aufgeschrieben und weitergegeben. Und wir werden hier einige unserer liebsten aus Muttis Rezeptesammlung für euch (und uns als Archiv) veröffentlichen.

Für diese wunderbare Eierlikörtorte (der Eierlikör muss von bester Qualität sein - am besten selbst gemacht!) braucht man: 1 Tafel Zartbitterschokolade, 5 Eier, 80 Gramm Butter, 100 Gramm Feinkristallzucker, 1 Schuss Rum (80%), Eierlikör, 200 Gramm geriebene Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln - ganz nach Geschmack und Verfügbarkeit, 2 Becher (à 200 ml) Schlagobers, 2 Päckchen Vanillezucker, 1 Päckchen Sahnesteif.

Das Backrohr auf 200°C vorheizen. Eigelb, weiche Butter und die Hälfte vom Zucker schaumig rühren. Rum, 2 Esslöffel Eierlikör, Nüsse (sowie eine Prise Backpulver) und gehackte Schokolade untermengen. Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen und unter die Masse heben. Springtortenform am Boden mit Backpapier auslegen, Teig hinein füllen und gleichmäßig verteilen. Die Torte im Rohr für 30 Minuten backen und im Anschluss heraußen auskühlen lassen. Mit 2 Drittel vom geschlagenen Schlagobers (Schlagobers, Sahnesteif und Vanillezucker) bestreichen und am oberen Tortenrand Schlagoberstupfer machen (der Rand muss geschlossen sein!). Auf die Torte (innerhalb des Rings aus Schlagoberstupfern) diese mit Eierlikör füllen. Etwa eine Stunde vor dem Anschneiden im Kühlschrank ziehen lassen.

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