Foodcamp 2014 im Palais Sans Souci in Wien

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Wieder ist ein Jahr vorbei und es hat ein neues Foodcamp (bei dem sich Foodblogger aus Österreich treffen und in diversen Sessions voneinander bzw. von Partnern des Foodcamps lernen und sich austauschen) stattgefunden. Wieder liebevoll und spannend inszeniert und organisiert von unserer Dani und Nina (von The Coolinary Society), die in den letzten Jahren sehr viel für die Community hier in Wien und Österreich gemacht und organisiert haben. Mittlerweile fühlt sich das Foodcamp auch wie eine Art Klassentreffen an und viele Blogger kennen sich gegenseitig. Und so herrscht immer eine freundliche und fröhliche Stimmung - auch, wenn das Wetter diesmal draußen alles andere als freundlich war.

Aber im Palais wurde geplaudert und vorgetragen – verwurstet und geschmeckt – frittiert und getofut – geknipst und verkostet – baristert und filetiert – .... Dazu standen viele praktische und theoretische Sessions auf dem Plan und in unterschiedlichen Räumen von der Kellerküche bis zur Dachlounge zur Verfügung. Für einige (praktische) Sessions musste man sich im Vorhinein anmelden - andere konnte man einfach nach Lust und Laune aufsuchen.

Vielen Dank wieder an die Organisatoren und die Sponsoren, die diesen Event wieder ermöglicht haben und auch ein tolles Goodiebag (inklusive einer neuartigen Fritteuse von Philips namens Airfryer, die statt mit Öl mit Heißluft arbeitet) mit jeder Menge Schmankerln ermöglicht haben. Es war wieder ein Fest - und wir freuen uns auf das nächste Foodcamp 2015!

Hier findet ihr unseren Bericht vom 2. Foodcamp in Wien (2013) - und hier vom allerersten Foodcamo (2012)

Alle anderen Berichte findet ihr gesammelt auf der Foodcamp Webseite ...

Hier aber auch noch ein kleiner Linkblock mit Berichten auf anderen Blogs:
Fabian von A Boy From Stone Age
Ulrike von Cookies & Style
Barbara von Chefbabe hat eine Menge Bilder auf ihrem Blog
Sonja von Ginger In The Basement
Sassi die Zwergenprinzessin hat hier gebloggt
Und Wolfgang schreibt hier am WarmeKücheBlog über seine Erfahrung
Oder wie hier auf Tortenschlaraffenland ...

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Es braucht nicht viel in diesem Land

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Ein Aufreger ist hierzulande leicht zu landen. Man nehme einen Bart, einen Pimmel oder eine Brustwarze (das funktioniert in den USA noch viiiiiieeeeel besser). Wie die Ereignisse der letzen Woche deutlich zeigen. Nach dem 'Wurstskandal' und der damit einhergehenden Illusion einer aufgeschlosseneren Welt (*ha* - auch Spindelegger gratuliert der Conchita Wurst - freilich lieber dem Herrn Künstler hinter der Kunstfigur, damit man sich die Er?/Sie?/Es?-Diskussion erspart ...) wird unsere Toleranz gleich aufs Neue auf die Probe gestellt. Da plakatiert der (böse) LifeBall doch tatsächlich ein paar Nackerte und es funktioniert schon wieder. Der Werberat wird herbeigerufen (die sind aber für Kunst & Kultur sowie für NonProfit-Organisationen nicht zuständig - für politische Werbung übrigens - leider - auch nicht!) und es rasselt Presseberichte und Beschwerden. Wie diese hier:

Wir, als Familie mit zwei Kindern sind unendlich entsetzt über das werbende Plakat dafür! Es verletzt zutiefst unsere religiösen Gefühle und ist außerdem ein Ärgernis durch die Nacktdarstellung dieses Zwitterwesens. Auch wenn dieses Plakat von einem Künstler gemacht wurde – dennoch ist es für uns ein echtes Ärgernis. Wie erklären wir das unseren Kindern? Das schränkt uns in unserer Erziehungsfreiheit enorm ein, mitfinanziert von der öffentlichen Hand.

Es ist schon unglaublich, wie man das eigene Unvermögen die Welt seinen Kindern zu erklären leicht hinter solchen Beschwerden verstecken kann. Die Antwort darauf ist aber auch wunderbar - und die will ich euch nicht vorenthalten, weil sie auch ganz und gar meiner Ansicht entspricht (Danke an den Verfasser!):

Sehr geehrte Familie … !
Zu allererst respektiere ich Ihre religiösen Gefühle. Ich bin Atheist und halte strikt auseinander, was der persönliche Glaube eines Menschen ist und welche Stellung und Aufgabe er in der Gesellschaft hat. Die beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun. Erst die Trennung dieser beiden Bereiche hat Zivilisation ermöglicht. Nur ein starkes Rechtsgebilde mit gleicher Distanz zu ALLEN Religionen garantiert, dass jeder seine Religion ausüben kann. Ich bin Demokrat und Staatsbürger einer Republik (Sache des Volkes) mit aller Kraft.

Mein Zugang ist der: es muss mir nicht gefallen, aber ich bin strikt dafür, dass so etwas gezeigt werden darf. Mir gefallen auch keine geschundenen, zermarterten Körper, die ans Kreuz genagelt wurden. Die Abbildung was Menschen einander antun können ist Kindern auch nicht leicht vermittelbar - und trotzdem hängen Millionen von Kruzifixen herum.

Was nun den Lifeball und die Abbildungen betrifft:

1.) Zwitter sagt man nicht mehr. Es ist diskriminierend. Entweder Hermaphrodit oder intersexueller Mensch

Ich glaube nicht, dass für Menschen mit dieser geschlechtlichen Ausprägung das Leben in allen Phasen und immer lustig ist und war. Sie haben Kinder und ich habe auch 2 Töchter – und ich bin froh und danke jeden Tag dafür, dass sie kerngesund sind. Umso mehr habe ich Respekt für Menschen, die mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind. Bedenken Sie das bitte auch, wenn Sie ihre Zeilen nochmals lesen. Ich kann das meinen Kindern erklären. Auch für den fall, dass die Intersexualität eine frei gewählte ist, glaube ich nicht, dass dieser Schritt aus einer Laune oder aus Triebhaftigkeit heraus geschieht, sondern aus Verzweiflung in dem falschen Körper zu stecken. Warum auch immer das so ist – wir haben nicht das Recht, darüber zu urteilen. Seien wir froh, dass wir diese Sorge nicht haben.

2.) Warum wir den Lifeball unterstützen?

Die Erlöse des Lifeballs gehen in die Unterstützung von HIV Bekämpfungsprogrammen. Unter welchem Elend Menschen leiden müssen, die in Afrika oder anderen armen Ländern HIV krank sind, können wir uns gar nicht vorstellen. Kindern denen die Eltern wie die Fliegen wegsterben, und und und. Wir unterstützen auch das Kinderdorf Pöttsching und eine Wohngemeinschaft für misshandelte Kinder mit namhaften Beträgen. Und auch den Lifeball, weil's auch da zu helfen gilt.

3.) Die Nacktheit

Gehen Sie durch die großen Museen der Welt: Kunsthistorisches Museum, Louvre, Prado, … und Sie werden sehen, dass es da nur so wimmelt von Abbildungen nackter Körper. Das ist Kunst – und auch die Abbildungen des Lifeball Plakats sind Kunst. Der nackte Körper – ob männlich oder weiblich – war immer ein Objekt künstlerischer Abbildung. Warum soll das jetzt nicht mehr gelten?

4.) Gott

Wenn es Gott gibt und er uns liebt, dann liebt er uns auch so, wie wir sind. Und wir sind nicht als bekleidete Menschen entstanden, sondern nackt. Wenn wir mit Nacktheit nicht umgehen können, dann liegt das im Auge des Betrachters – und damit ist es auch seine Sache.

So: ich hoffe Sie sind mit meiner Antwort zufrieden. Freuen Sie sich, dass Sie in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit leben – in der auch die Ausübung Ihrer Religion gesichert ist. In Ländern in denen die Religion den Ton angibt, gibt es diese Freiheit nicht. Die Freiheit, die Sie anderen gewähren schützt Sie selbst davor, selbst mit Unfreiheit konfrontiert zu werden.

Das alles können Sie Ihren Kindern erklären, damit Sie als Demokraten aufwachsen, die ihre Religion in Freiheit ausüben können.


Eine großartige Antwort. Vielen herzlichen Dank dafür! Aber leider auch ein Zeichen, wie wenig weit es mit der gepriesenen Toleranz in unserem Land steht. Und wir leben hier im Schlaraffenland in punkto Offenheit - um nicht zu sagen in einem Ghetto der 'Toleranz'.

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Die Krapfenchallenge - mit jeder Menge Überraschungen

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Wir haben es wieder getan. Nichts ist vor uns sicher - und weil wir nunmal gerne unseren Senf überall dazu geben, muss man sich auch entsprechend umschauen, wenn es darum geht, eine gewisse Bandbreite möglichst opjektiv zu erhalten. Und was liegt näher, als im Fasching die allerorts angebotenen Faschingskrapfen zu testen. Und weil wir hier nicht nur unsere eigene Meinung gelten lassen, haben wir den Test gemeinsam mit Freunden gemacht. 14 Freunde haben hier in einer Blindverkostung sich der schwierigen Aufgabe gestellt, den besten Krapfen zu küren. Was gar nicht so einfach ist.

Die Bandbreite ist ein schöner Wiener Querschnitt. Von ganz billig (Hofer - no na) für nur 50 Cent pro Stück bis hin zum Luxuskrapfen um ganze Euro 2,40 (!!!!). Auf unserer Einkaufstour sind wir aber auch in ein paar Traditionshäusern abgeblitzt. Trotz Faschingshochsaison sind hier keine Krapfen zu bekommen. Unter anderem im Café Sacher, dem Café Diglas und dem Café Landtmann. Vielleicht weiß man hier, dass man sich mit Krapfen schnell die Finger verbrennen kann. Frisch sollten sie sein - und vor allem das Öl von bester Qualität. Und die Marmelade erst. Nicht zu dunkel gebacken und gerade die richtige Menge frischer und nicht verklebter Staubzucker oben drauf.

Den vermeintlichen Kaiser unter den Krapfen (von Groissböck) konnten wir leider nicht in die Testreihe mit auf nehmen. Leider liegen deren Filialen zu abseits für den Freitags Nachmittagsverkehr. Aber immerhin kamen sonst viele Kandidaten von wirklich namhaften Spezialisten auf den Testtisch. Krapfen von Demel waren mit dabei - aber auch von Gerstner, Heiner, Schwarzem Kameel, Kurkonditorei Oberlaa, Aida, ... - und vieles davon auch gut von Touristen besucht. Was insbesondere in einem Fall besonders spannend ist - deswegen erwähne ich das jetzt eigens.

Großartig das Ergebnis. Bewertet wurde mit Punkten in den Kategorien Geschmack, Optik und Marmeladenqualität. Und auch hier gibt es riesige Unterschiede. 2 Kandidaten waren leider nicht einwandfrei von der Ölqualität - einer davon sogar absolut ungenießbar. Aber seht selbst. Hier das Ergebnis von unserer Krapfenchallenge 2014:

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Süssi Teesalon: eine herbe Enttäuschung

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Gestern habe ich mit Ivy eine schöne große Runde durch Wiens Bezirke gemacht und bin dabei vom 8. bis zum 4. Bezirk mäandert. Schön, was man da so alles entdeckt. Und weil ich durch die vielen netten Entdeckungen (Wien hat schon einiges zu bieten) dann auch in Kauflaune war - dachte ich mir, dass ich doch mal etwas Süßes aus dem Thésalon Süssi in der Operngasse zur Jause mit nach Hause nehme. Also rein in den kleinen Laden, wo vor der Theke kaum 2-3 Personen gleichzeitig Platz finden. Dafür fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt. Dass es (durch einen Vorhang verdeckt) dann noch in ein kleines barockes Tee-Stübchen geht, damit hätte ich gar nicht gerechnet. Ist rein optisch auch nicht mein Fall - was mir aber egal war, da ich ja ohnehin nur etwas mitnehmen wollte.

Die Auslage war ja schon sehr vielversprechend - viele fruchtige Tartelettes, Schaumröllchen und Crèmes lachten einem entgegen. Im Inneren war ich dann erstaunt, dass scheinbar noch viel mehr süße 'Leckereien' darauf warteten verputzt zu werden. Schaumröllchen überall in kleinen Glasdöschen, Punschkrapfen in Hülle und Fülle und jede Menge Crème-Desserts. Da lacht das Herz des Süßigkeitenliebhabers. Der Name Süssi scheint einem da nur sehr recht zu sein. Etwas ernüchternd die (deutsche) Bedienung mit französischem Outfit und irischem Charme (nämlich keinem!).

Auf die Frage, ob sich die diversen Tartes mit unterschiedlichem Obst darauf auch unterhalb geschmacklich unterscheiden bekam ich nur einen fragenden Blick. Nach nochmaligen Nachfragen dann die Antwort - dass überall drunter Schokotarte ist und nur das Obst oben drauf den Unterschied darstelle. Na egal: "einmal Himbeere (Framboise) und einmal Heidelbeere, bitte!" - "Heidelbeere?" Ein Fingerzeig meinerseits brachte dann Licht in die Auswahl. "Ah, Blaubeere ...". Tja - in die Operngasse in Wien hat sich das Wort Heidelbeere scheinbar noch nie verirrt. Noch bin ich aber guten Mutes und nehme noch ein paar Schaumrollen und zwei Punschkrapfen zum Verkosten mit (hier haben wir ja unsere Punschkrapfenvertikale vergangenes Jahr gemacht - und ich bin immer noch auf der Ausschau, ob hier jemand den Sieger von der Konditorei Sluka vom Sockel stoßen kann. Völlig charmebefreit und für fast 18 Euro bekomme ich dann meine 2 Plastiksackerl (und ich denke mir: naja, 2 Früchtetartes möchte ich nicht unbedingt hochkant transportieren). Zum Glück habe ich noch ein größeres Sackerl mit dabei, wo ich die Sachen ganz gut verstauen kann.

Zuhause angekommen nehme ich dann die Dinge aus den Plastiktüten (um auch dem geehrten deutschen Leser zu sagen, was wir hier unter Sackerl verstehen - komisch, die Autokorrektur macht aus 'Sackerl' immer 'Saukerl' grin) und wundere mich, dass man so Fruchtiges in Papierservietten einwickelt. Erinnert mich an das Pausenbrot, das Mutti damals schon immer gerne in Servietten einwickelte, die dann immer schön am Brot picken blieben. Und da bin ich gar kein Freund davon ...

Aber alles hat dennoch ganz gut den Weg nach Hause überstanden - und wurde von mir dann auch gleich fotografisch festgehalten. Das Obst auf den (saftelnden und pickigen) Tartes hat mich dann aber schon gleich verwirrt. Sieht mir irgendwie nach mit Sirup überzogenem Tiefkühlobst aus. Einen sehr frischen Eindruck hinterlassen sie auf jeden Fall nicht. Und am meisten hat mich das Punschkrapferl irritiert. Ein Déja vu: haben nicht die Punschkrapfen von Hofer bei unserem Test vor einem Jahr so ähnlich ausgesehen (siehe auch letztes Bild anbei)? Man wird hier doch nicht dieses billige Klumpert (Mist, auf gut deutsch) einfach nehmen und mit einer Beere 'verziert' hier verkaufen? Und wie auch immer - selbst wenn es nicht von Hofer ist, scheint es vom Geschmack und der (Glasur-)Optik eher ein Teil Industrieware zu sein, das noch dazu dann nicht mal 'frisch' war (und schmeckte). So eine Enttäuschung! Was bedeutet das für die Obst-Schoko-Tartes?

Und hier zieht sich mein Eindruck (leider) weiter. Der Teig (viel zu dick) ist trocken und schmeckt mehr wie ein Hefeteig (als ein mürber Mürbteig) - die Schokolade (laut Süssi Webseite verwendet man hier nur feinste französische Schokolade) - schmeckt furchtbar - da kann die Manner Kochschokolade geschmacklich mehr. Und das Obst (wirkt nicht frisch) rettet das ganze auch nicht. Bleiben noch die Schaumrollen (und auch hier haben wir ja unsere persönliche Referenz!): Naja - sehen irgendwie 'selbstgemacht' aus. Aber geschmacklich sind sie kein Highlight.

Fazit: es wandern nach dem Kosten und Fotografieren fast 18 Euro in unseren Mistkübel! Nur ein süßer schlechter Nachgeschmack bleibt bestehen. Jetzt brauche ich dringend etwas zum Neutralisieren. Ist das nur mein Erlebnis und habe ich einfach Pech gehabt. Hat mich interessiert - und so habe ich Google befragt. Hier werden einige Rezensionen auf Yelp, TripAdvisor und Co ausgespuckt. Und es ergibt sich ein höchst ambivalentes Bild. Einige gaaaaanz schlechte Bewertungen - vom Schimmel bis zur Unfreundlichkeit - bestätigen meinen Eindruck. Und dann gibt es noch die üblichen 5-Sterne Lobeshymnen - derer ich ohnehin auf solchen Plattformen immer sehr kritisch gegenüber stehe. Wenn Leute (einige davon leider kritiklos und gerne auch ohne Geschmackssinn) in Urlaubsstimmung sich von Äußerlichkeiten hinreißen lassen (so etwas kann einem selbst auch schon mal in der Urlaubs- und Entdeckereuphorie passieren ...) - was soll man dann davon schon erwarten. Da kenne ich ganze Webseiten/Blogs, die nur höchst positiv von einer Erfahrung in die andere fallen und alles uuuuur super finden!

Noch ein Blick auf die Süssi Webseite rundet dann meinen Eindruck allerdings ab: Auf der Homepage findet man bereits in der ersten Überschrift einen (Tipp-)Fehler. Und auch sonst schafft man es kaum mit (fehlerfreien) Texten den rein netten optischen Eindruck der Süssi-Theke widerzuspiegeln. Und es zieht sich bis zur falsch verlinkten Facebook-Seite weiter. Für uns ist Süssi Geschichte. (Schwülstige) Optik mit French-Touch und Angebotsopulenz reicht uns einfach nicht. Da ist uns weniger bei weitem lieber ... au revoir!

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