26. April 2013
Gepostet von: Roman
6 Kommentar(e)
2013 casio iphone 1
Klick aufs Bild zeigt größere Version
2013 casio iphone 2


Da fragt man sich schon? Heute habe ich aus gegebenen Anlass wieder einmal auf eine kleine Point & Shoot Hosentaschenkamera zurückgreifen wollen. Genauer gesagt auf eine Casio Exilim EX-N1. Und siehe da - das Bildergebnis ist eine absolute Katastrophe. Meine Erwartung war, dass es mit einer größeren Linse und auch besseren Auflösung bei idealen Lichtbedingungen doch in jedem Fall besser sein muss, als das Ergebnis einer Smartphone Kamera (also mal abgesehen von denen der Nokia-Lovers, die auf deren genialen Linsen abfahren grin)

Gut - die Casio Exilim EX-N1 ist eine Werbegeschenk von SKY und im Handel für rund 79€ erhältlich - aber wer bitte braucht so eine Kamera, wenn sie selbst bei wunderbaren Lichtbedingungen kein besseres Ergebnis liefert als jede normale Handicam - da fühlt man sich doch 'verarscht'. Sollte nicht so eine Company wie Casio, Canon, Nikon und Co - die sich Fotoqualität auf die Fahne heften - auf keinen Fall ein Produkt im Sortiment haben, welches zumindest gewissen Qualitätsansprüchen genügt?

Ein Quickcheck auf deren Webseite zeigt immerhin, dass man selbst im Hause Casio nicht viel positives über die Bildqualität berichten kann. Da spricht man lieber von den poppigen Farben des Gehäuses sowie die technischen Details von Sensor und Linse. Aber kaum ein Wort wird hier über die Bildqualität verloren. Traurig ist es dennoch, dass eine Kamera die nicht mehr machen muss als ein Foto bei Idealbeleuchtung, im Jahr 2013 nicht mal zumindest ein feines wie auch halbwegs passables Bild besser als das einer Minilinse in einem 6mm dicken Smartphone liefert.

Simply crap!

 

Diese Beiträge passen dazu:

26. April 2013
Gepostet von: Roman
2013 ploom 01
Klick aufs Bild zeigt größere Version
2013 ploom 02
2013 ploom 03
2013 ploom 04
2013 ploom 05
2013 ploom 06


Gestern wurde in Wien von JTI (Japan Tobacco International) Ploom erstmals weltweit präsentiert. (Hier ein paar Bilder von der Präsentation) Ploom soll als neue Art des Tabak-Genusses etabliert werden und stellt ein System dar, welches stark an jenes von Nespresso erinnert. Denn das 'Rauchgerät' entspricht der Kaffeemachine und die Tabak-Pods sehen auch den Nespresso Kapseln sehr ähnlich. Mit einem sehr ansprechendem Design - vom Logo bis zur Verpackung - wird man wohl eher eine gewisse Lifestyle-Gruppe ansprechen. Ob es auch die Gruppe der Raucher erreicht und damit dem Rauch-Genuss einen neuen Twist geben kann, wie sich das wohl JTI wünscht, bleibt abzuwarten.

Denn Ploom ist keine E-Zigarette (die meist mit irgendwelchen nikotinangereichterten Flüssigkeiten Dampf erzeugen) sondern dem Tabakgesetz unterliegende Rauchform. So wird der Vertrieb auch (im Moment ausschließlich) über Trafiken erfolgen können. Und auch alle andere Maßnahmen um den Tabakkonsum einzuschränken greifen bei Ploom. Man darf nicht in Nichtraucherzonen Ploomen, auf den Packungen sind strenge und deutliche Gesundheitswarnungen angebracht und auch Werbung darf der Konzern ausschließlich in Trafiken für Ploom machen.

Für letztere Gruppe (die Trafikanten) scheint es aber schon auch eine interessante Ergänzung mit Hoffnungspotenzial für Umsatz zu sein, weil die Gewinnspannen hier noch relativ hoch zu sein scheinen. Doch was hilft die beste Spanne, wenn die Zielgruppe das Produkt nicht findet? Und diese Frage wird aus heutiger Sicht schwer zu beantworten sein. Vom Design und den Tabak-Kapseln mit deren bunten Farben spricht es wohl eher Frauen und eine urbanere Lifestyle-Gruppe an. Und sicher auch rauchende Early-Adopter, die gerne mal was Neues probieren. Für uns als Nichtraucher ist es schwer den Genuss zu vergleichen. Freilich paffen wir auch ab und an mal eine Zigarre - lieben dabei aber gerade den herben Geschmack. Und bei uns ist das Nikotin ja eher ein unangenehmer Nebeneffekt. Denn wenn man Rauch und Nikotin nicht gewöhnt ist, diesen dann aber meist in Kombination an einem genussvollen Abend mit ein paar alkoholischen Getränken konsumiert, dann spielt es im Körper ganz schön Granada. Ist zumindest bei mir so - deswegen überlege ich mir das schon sehr genau und habe meine letzte Zigarre glaube ich vor 2-3 Jahren genossen.

Und wir können den Rauch auch nicht inhalieren. Denn sofort stellt sich ein Hustenreiz ein. Für einen Raucher ist das bestimmt kein Problem. Der Geschmack und das Erlebnis, welche aus dem Tabak-Dampf (keine Verbrennung - und daher auch weniger Teer oder andere Verbrennungspartikel) entstehen ist aber sicher ein anderes als bei einer Zigarette. Doch das Nikotin ist allemal vorhanden (wie wir sogar schon beim Paffen gemerkt haben).

Bei der gestrigen Vorstellung haben viele Geploomt und dennoch war keine verrauchte Stimmung. Denn der Dampf entsteht ja vor allem dann, wenn man auch daran zieht und die Luft wieder ausbläst. Während ja sehr viel der Zigaretten und Zigarren einfach auch zwischen den Zügen verbrennen. Ploom hingegen kann man auch nach nur 2 Zügen wieder 'abschalten' und später weitersuchen. Ideal wohl für viele Raucher, die mal auf die U-Bahn warten und der Zug dann genau immer dann ankommt, wenn die Zigarette angezündet wurde. Etwas Planung braucht Ploom aber dennoch. Denn bis man den ersten Zug nach dem einschalten machen kann, braucht es rund 30 Sekunden.

Ein Kapsel soll rund für 10 Minuten Tabakgenuss reichen und muss dann durch eine frische ersetzt werden. Eine ganze Packung mit Pods (die es Sortenrein beziehungsweise auch als Multipack geben wird) hat wohl 10 oder 12 Stück und wird rund 5 Euro kosten. Das Basisgerät gibt es anfänglich in 2 Farben (Slate/Dunkelgrau und Weiß - leider nur in Plastik), wird mit einem wieder aufladbaren Akku samt Ladestation geliefert und ist in einer wirklich eleganten Verpackung für rund 24 Euro in der Trafik zu beziehen.

Sicher eine interessante Ergänzung für den Raucher - vielleicht auch jemanden, der im Grunde vom Rauchen wegkommen mag und sich daher dem Ploomen zuwendet. Ansprechend aussehen tut es auf jeden Fall. Und Verpackung und Kult ist ja heute auch ein wichtiges Verkaufsargument - was wir nicht negativ meinen und welchem wir selbst auch immer zugeneigt sind.

 

Diese Beiträge passen dazu:

12. March 2013
Gepostet von: Roman
2013 foodhipsters
Klick aufs Bild zeigt größere Version
Tumblr mhwpasmiek1qdm5oto1 1280
Tumblr mhyhxga14o1qdm5oto1 1280
Tumblr mi8920shnn1qdm5oto1 1280
Tumblr miaae1cgm41qdm5oto1 1280
Tumblr miezgnxlaj1qdm5oto1 1280
Tumblr mif4xtni6n1qdm5oto1 1280
Tumblr miok32jo4b1qdm5oto1 1280
<< 7/13 Bilder       


Alles immer und überall online teilen. Durch die technologische Entwicklung wird so ein menschliches Grundbedürfnis - sich mitzuteilen und ständig zu messen bzw. Feedbacks zu bekommen - mittels diverser Online-Technologien (Facebook, Instagram & Co) sowie der Verbreitung von Smartphones immer einfacher zu befriedigen. Ich seh' ich seh' was du nicht siehst. Oder: ich erleb' ich erleb' was du nicht erlebst. In diesem Fall aber eher: Ich ess' ich ess' was du nicht isst! Inhalt muss einfach her - und Essen ist dabei ein sehr beliebter. Manchmal auch unter dem Titel 'Foodporn' zusammengefasst, hinter der die Leidenschaft steckt, schön inszenierte Gerichte mittels Fotografie für die Nachwelt aufzuheben. Als quasi Bildertagebuch vom wachsenden Speckgürtel.

Essen bietet sich förmlich an. Immerhin kommen wir täglich damit in Kontakt. Und wir verbinden meist gute Erlebnisse (und nur im schlimmsten Fall die reine Sättigung) damit. Es läuft außerdem nicht weg, wartet dampfend geduldig vor der Linse und je nach Lokal, wird es auch von entsprechenden Foodsylisten (aka begnadeten Chefköchen) in Szene gesetzt. Leider sind nur noch Blumen zu fotografieren (was ja auf Facebook, Instagram und Co auch gerne immer wieder anzutreffen ist) - schon etwas schwieriger sind Katzen und Hunde - weil sich die dummen Biester auch immer wieder bewegen müssen.

Wo auch immer eine Kamera gezückt wird, ist eine weitere meiste nicht weit entfernt. Und so kann man schnell vom Motivjäger zum Gejagten werden. Wir hier auf diesem witzigen Blog zusammengetragen ist.

 

Diese Beiträge passen dazu:

03. March 2013
Gepostet von: Roman
2013 leapmotion 01
Klick aufs Bild zeigt größere Version
2013 leapmotion 02
2013 leapmotion 03


Vor ein paar Monaten ging ein Video durch die Technik-Blogs, bei denen man ähnlich wie in Kinofilmen à la Minority Report den Bildschirminhalt eines Computers steuern konnte. Und dieses Video war wirklich verblüffend. Wie aber so oft sind viele dieser Zukunftsvisionen einfach gut gemachte Filme mit jeder Menge 3D-Visualisierung. Oft bleibt es dabei und man hört nie wieder etwas davon oder erst ein Jahrzehnt später kommt eine ähnliche Technik in ganz anderer Form auf den Markt. Diesmal aber scheint es doch greifbar zu sein.

Unter dem Namen LEAP Motion versteht man eine kleine Box (stark angelehnt an das Industriedesign mit Aluminium und klaren Formen von Apple) die mittels USB an den Computer angeschlossen wird und dann vor dem Bildschirm auf dem Tisch positioniert werden soll. In dieser Box befinden sich Sensoren, die dann mittels Kamera-Technik die Aktivitäten von Händen und Fingern unmittelbar vor dem Bildschirm erkennen und in Aktionen umsetzen. Das Video zeigt, wie flüssig das alles funktionieren soll/könnte. Klarerweise haben wir uns alle an solche Eingaben und Interaktionen mit Software noch nicht gewöhnt. Der Hebel dabei ist Intuition. Und diese wird maßgeblich davon bestimmt, wie die Software-Entwickler die erfassten Daten der Handbewegungen dann in Handlungen und Interaktionen mit der Software umsetzen.

Vorstellen kann man sich dabei aber vieles (und einiges davon wird auch schon in dem Video gezeigt). Und so ein System muss auch nicht nur auf Computer beschränkt bleiben. Ein ähnliches System hat ja schon vor einiger Zeit Apple selbst patentiert - und weil man hier munkelt, dass es in der Zukunft von Apple auch Uhren bzw. Fernseher geben könnte, kann man sich auch vorstellen, dass diese Freihandbedienung dann auch dazu verwendet wird die Kanäle (durch Wischen) zu wechseln, lauter und leiser zu drehen oder die Auswahl auf einem Bildschirmmenü vorzunehmen. Da Fernseher auch schon mehr und mehr Computer sind, ist der Schritt zur integrierten Spielekonsole dann auch nicht mehr weit - den Controller dazu hat man immer bei sich: nämlich die eigene Hand. So kann man schnell eine Partie Tischtennis spielen oder einen Angry Bird quer durch die Luft feuern.

Auch vorstellbar ist, dass so eine Erkennung in Smartphones übertragen werden könnte - oder eben in eine Uhr. So müsste man nicht immer das Display berühren sondern man könnte einfach darüber zeigen und mit einem kleinen Luftklick die entsprechende Aktion auslösen. Damit wären auch kleinere Displays wieder smarter zu bedienen. Mal sehen wie viel an dieser Entwicklung dran ist. Den LEAP Motion Controller soll es bereits Mitte Mai zu kaufen geben. Wenn er in punkto Präzision hält was das Video verspricht, dann könnten wir in Zukunft schon bald mit einem Fingerzeig und Handwisch die Elektronik kontrollieren. Spannend, spannend.

JW Player goes here

 

Diese Beiträge passen dazu:

17. February 2013
Gepostet von: Richard
1 Kommentar(e)
Xl ma7900 angle
Klick aufs Bild zeigt größere Version


Dieses Jahr auf der CES in Las Vegas vorgestellt: McIntosh ma 7900. Großer "will haben" Faktor grin Das wäre wohl der entgültige Verstärker für mich. Nicht so platzintensiv wie eine Vor/Endstufen Kombination, digital am neuesten Stand und auch gut in ein Heimkinosystem zu integrieren. Vom Aussehen ganz zu schweigen (ich weiß, darüber kann man streiten aber entweder man mag das McIntosh Design oder man kann nix damit anfangen. Ich finde es halt zeitlos grin ). Wenn da der Preis nicht wäre ........ aber man wird ja ein wenig träumen dürfen.

 
In der/den Kategorie/n:
Sounds good
We love gadgets

Diese Beiträge passen dazu:

 1 2 3 >  Last ›