20. April 2014
Gepostet von: Roman
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So einen Klunker möchte ich nicht auf dem Handgelenk haben - da wird die Uhr ja selbst gleich zum Fitnessgerät. Aber Hauptsache man ist als Hersteller der Erste und setzt gleich jedes Gerücht in die Tat um.

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Dieses Konzept der iWatch von Apple ist das Erste, welches mir auch ganz gut gefallen könnte. Aber wahrscheinlich sieht die tatsächliche Uhr (falls es dann überhaupt eine wird) nochmals ganz anders aus.

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Up24 von Jawbone verbindet sich nun auch mit Bluetooth Smart Technologie energiesparend mit dem Telefon. So muss man es nur 1x in der Woche aufladen und kann es immer bei sich tragen.

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Die Nachteil von Apps ist, dass man das Telefon immer eingesteckt haben muss/sollte - was bei manchen Aktivitäten vielleicht störend sein mag. Aber immerhin ein kleiner Anhaltspunkt um darauf aufmerksam gemacht zu werden, dass man wieder nur einen langen unsportlichen Arbeitstag hinter sich gebracht hat.


Spannend, wie sich die Technik fast unbemerkt in unseren Alltag vorwagt. Erst mit den Mobiltelefonen ist hier in den letzen beiden Jahrzehnten eine neue Art von mobiler Technik für uns alle ganz selbstverständlich geworden. Und auch, wenn manche darüber schimpfen, vergessen sie nur zu oft, dass dies auch unsere Omis und Opas damals gemacht haben, als es endlich mobile Telefone gab. Mit Sätzen 'Warum braucht man das überhaupt?', 'Man kann sich das doch auch schon im vorhinein ausmachen ...' oder 'Die Leute reden nix mehr miteinander, sie telefonieren nur mehr ...' wurden wir groß, kauften uns ein Handy nach dem anderen (immer kleiner, leichter und leistungsstärker) und freuten und tierisch, als wir endlich auch das Internet auf den kleinen Wunderdingen halbwegs ordentlich nutzen konnten.

Doch die Technik bleibt nicht stehen und nun sind wir selbst schon oft in der Position, dass wir den Fortschritt als entbehrlich betrachten und uns nur allzu gerne darüber kritisch äußern - die Meldungen, die man so hört klingen dabei recht ähnlich wie oben beschrieben: 'Wozu braucht man das eigentlich?', 'Ihr seids immer erreichbar und jeder weiß, was ihr gerade so tut ...', 'Datenschutztztz', uvm.

Aber die Technik wird immer weiter voran gehen und mehr und mehr an Innovationen in unsere Handtaschen, Hosentaschen und auf unsere Armgelenke zaubern. Und für viele Kids ist es heute schon gar nicht mehr vorstellbar, dass man einst Bildschirme nicht mehr zur Steuerung nutzen konnte. So ähnlich geht es vielen mit Wählscheiben, Floppy Discs oder Schallplatten. In der letzten Zeit haben sich immer mehr Geräte am Markt etabliert, mit denen man auch die eigene 'Gesundheit' mit aufzeichnen kann. Sei des das Gewicht, dass automatisch in die Cloud sendet und so einen schönen Gewichtsanstieg sichtbar macht, oder eben Bewegungsdaten durch Laufen, Joggen, Rad fahren oder Spazieren gehen. Sogenannte Schrittmesser sind weiter auf dem Vormarsch und werden nun sogar auch schon in modernen Mobiltelefonen (zB das iPhone 5s) als Standard verbaut. Und über die Bewegung des Telefons (welches man ja heutzutage ohnehin fast immer dabei hat) können diese Sensoren erkennen ob man schläft, geht oder läuft. Was heute in solchen Telefonen als Feature eingebaut ist, könnte morgen bereits auf unseren Handgelenken ein neues Zuhause finden. Auch, wenn die ersten Prototypen noch nicht sehr sexy aussehen wird sich da wohl noch einiges tun.

Richard hat sich nun ein UP24 Band von Jawbone zugelegt und verfolgt ganz begeistert jeden Tag, wieviel Schritte er macht und Kalorien dabei verbraucht, bzw. ob er in der Nacht auch tief und fest geschlafen hat. Meinereins nutzt 'nur' einmal die Handytechnik - mit der App ARGUS. Was übrigens spannend war ist, dass das iPhone auch schon die Schritte und Motions vor dem Installieren der App im Chip selbst zwischenspeicherte - und so konnte ich beim Installieren und Starten gleich die vergangene Woche sehen - spooky irgendwie. Mit Breeze hat nun auch der Pionier Runkeeper mit so einer App nachgezogen - mit sehr feinen Design.

Es bleibt also spannend was sich hier in der nächsten Zeit noch alles tut - auf jeden Fall dürften auch Gesundheitsversicherungen ein starkes Interesse an solchen Geräten haben. Könnte gut sein, dass man künftig das Telefon nicht nur vom Mobilfunkanbieter günstiger bekommt, sondern auch einen iWatch von einer Versicherung subventioniert wird.

 
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09. February 2014
Gepostet von: Roman
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Vor ein paar Jahren hat ja der Erfinder des iPod (Touch wheel) seine eigene Company namens Nest gegründet. Die Idee dahinter. Das System lernt intelligent mit und steuert dabei die Heizung nach den Gewohnheiten der Mitbewohner. Nest erkennt dabei an der Anwesenheit der Besitzer (Smart-Phones im oder aus dem Haus) und deren Wege - ob sie sich weit weg befinden - oder vielleicht gerade den Heimweg antreten. Je nach Wetter und Außentemperatur beginnt dann der Heizprozess, so dass man im Idealfall eine schön warme Wohnung betritt. Leider hat das hübsche System den Weg nie nach Europa geschafft - und kürzlich wurde es auch noch von Google aufgekauft (die von nun an wissen, wo man denn so unterwegs ist - aber wahrscheinlich wussten sie das ohnehin schon länst!)

Tado hat diese Lücke erkannt und ein System für europäische Heizthermen entworfen. Bis zu 300€ soll man sich dadurch an Heizkosten für einen durchschnittlichen Haushalt sparen können. Verpackung und Design sehen schon mal gut aus - und auch die App ist sehr ansprechend (wenn auch einfach - was ja kein Nachteil sein muss) gestaltet. Vor ein paar Wochen haben wir Tado bei uns zuhause installiert. Seitdem können wir unsere Heizung von überall aus steuern. Und wann immer wir nicht zuhause sind (also auch mal gemeinsam einkaufen am Samstag) - schaltet Tado automatisch in den Sparmodus. So schön einfach geht das, dass man das System glatt vergisst. Bis jetzt war die Wohnung noch nie zu kalt oder zu spät warm.

Inwieweit sich Tado nun tatsächlich auf unsere Energiekosten auswirkt, werden wir erst nach einem Jahr so richtig sagen können - aber es ist schon ein angenehmes Gefühl zu wissen, dass man die Wohnung nicht umsonst heizt, obwohl gar keiner zuhause ist.

Auch die Installation ging sehr fein - mit einer wirklich gelungenen Step-by-Step Anleitung im Internet. Wie auch dieses Video von Tado zeigt.

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26. December 2013
Gepostet von: Roman
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Oder umgekehrt. Die unter euch, die auch schon ein wenig älter (oder reifer, erfahrener, ...) sind grin können sich wohl noch an das alte Video-Format unserer Eltern erinnern, wo Kindheitserinnerungen mittels Super-8 Kameras (der High-Tech Nachfolger von Normal-8) festgehalten worden sind. Großartige Zeitdokumente sind damit entstanden, die heute leider oft in Vergessenheit geraten sind.

Mit dem Projekt von Hayes Urban namens Nolab könnten die alten verstaubenden Super-8 Kameras wieder von den Dachböden heraus geräumt werden und ihnen neues digitales Leben eingehaucht werden. Und das wäre absolut genial. Diese Kameras haben einen wunderbaren Retrochic - schon alleine die Form ist ein absoluter Hit. Kaum zu glauben, dass sich diese Form nicht auch in aktuellen Kameraentwicklungen weiter findet. Mit Nolab könnten dann digitale Kassetten inklusive CCD-Chip, Prozessor, Speicherkartenslot und Batterie wieder Platz in den alten Gehäusen finden und Filmaufnahmen sollten in 720p und mit zu 50 Bildern pro Sekunde gemacht werden können. Noch ist alles nur am Papier (oder im Web) rein theoretisch vorhanden - aber vielleicht ergibt sich daraus demnächst ein Kickstarter Projekt, wo die Crowd dann entscheidet, ob sie bereit ist, für diese Idee auch zu zahlen um sie Wirklichkeit werden zu lassen.

 
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24. October 2013
Gepostet von: Roman
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Wir sagen es ja immer. Warum gibt es soviele Unternehmen, die einst ein total geiles Produkt hatten und damit zum unangefochtenen Marktführer avancierten, im Lauf der Zeit dann aber einfach innovativ stehen geblieben sind. Wie die Niemetz-Schwedenbomben zum Beispiel, wo man einfach sich nur auf dem eingeführten Produkt ausruhte und so schön langsam in die Insolvenz rutschte. Anki Drive scheint hier den Platzhirschen Carrera herauszufordern.

Carrera Rennbahnen kennen wir noch alle aus unserer Jugend - und sie haben sich immerhin bis heute gehalten und sogar einiges an Neuentwicklungen zusammen gebracht. Aber irgendwie im Schneckentempo. Immerhin hat man vor einigen Jahren die Digitalisierung der Tracks geschafft, so dass auf einer Spur mehrere Autos fahren können. Damit einher gegangen sind sogar geringfügige Möglichkeiten, die Autos elektronisch einzustellen (Beschleunigung, Bremswirkung, ...) oder einen digitalen Rundenzähler zu installieren. Bei beiden Entwicklungen wundert man sich aber über die antiquierte Herangehensweise. Wäre es doch so einfach mittels Bluetooth oder WLAN ein Smartphone oder Tablet mit Autos und Rennstrecke zu verbinden und viel mehr Steuerungsmöglichkeiten zu haben. Von kleinen integrierten Kameras reden wir da noch gar nicht, wo beispielsweise spektakuläre Überholmanöver in Zeitlupe auf ein verbundenes iPad übertragen würden. Alles Zukunftsmusik? Bei Carrera scheinbar schon - wenn hier überhaupt etwas ähnlich zeitgemäßes in Planung ist.

Inzwischen hat eine junge Truppe aus Amerika hier ein komplett neuartiges Rennspiel entwickelt - und zwar genau unter den oben genannten technischen Voraussetzungen. Kameras und Bewegungssensoren erfassen die Autos die komplett ohne Stromabnehmer (was leider keine 24-Stunden Rennen zulassen wird) auf einem Track frei ihre Runden ziehen können. Und dabei entweder von Menschen oder einer künstlichen Intelligenz gesteuert werden. Dabei sollen die Autos (bzw. die Prozessoren in den Smartphones dahinter) immer lernen, Fahrstil und Überholtechniken erkennen und so den Spielspaß lange aufrecht erhalten. Und weil ohnehin schon eine Menge Technik im Spiel ist, hat man auch noch ein paar witzige Tools wie virtuelle Waffen oder Boosts mit eingebaut. Unterschiedliche Autos und Spielmodi sollen zur Verfügung stehen. Dass sich Runden und Rundenzeiten so automatisch erfassen lassen versteht sich von selbst. Und ich denke, dass ist erst der erste Schritt. Denkbar ist hier auch eine Verknüpfung mit TV, Tablet oder Story, wo beispielsweise unterschiedliche Aufgaben ähnlich wie Missionen vorgestellt, kommentiert und begleitet würden. Die Technik haben wir heute dazu bereit in der Hand (bzw. in der Hosentasche) - man muss sie nur kreativ und intuitiv einsetzen.

Anki Drive ist seit gestern in Amerika erhältlich (das Basisset kostet 199$ und es können noch weitere Autos dazu gekauft werden) - dazu benötigt man eine freie Version der iPhone App (die im Moment aber scheinbar auch nur im US Appstore erhältlich ist). Wenn man demnächst dann auch noch andere Untergründe mit ausgefalleneren Tracks verkauft, dann hat man wirklich eine reale, feine und ziemlich zeitgemäße Rennlandschaft in der Wohnung stehen.

Und was denken sich die Leute bei Carrera (wahrscheinlich in der Entwicklung alle gefühlte 55+ Jahre alt) nun? Ach, das geht vorbei - wer will schon auf einer kleinen Rennstrecke mit einem vom iPhone aus gesteuerten Auto im Kreis fahren? Wahrscheinlich ist das sogar zu befürchten. Inzwischen hätte man bei Carrera so vielversprechende Möglichkeiten. Echte Autos (die auch noch ein Gewicht haben - inklusive Reifentuning und Co), eine ununterbrochene Stromversorgung für wirklich langen Rennspaß und jede Menge Lizenzpartner, die erst die vielen schönen Boliden möglich machen. Man hat hier aber verabsäumt mit der Zeit zu gehen. Und viele Unternehmen, denen es so geht, gehen eben mit der Zeit. CARRERA - BITTE AUFWACHEN. Wir hätten schon lange eine große Bahn gekauft und unsere Jugend neu beim Rennspiel aufflammen lassen, wenn man hier einfach eine gute Integration mit der Technik von heute gehabt hätte. So drehen wir gerne mal eine Runde bei Freunden oder wenden uns einem digitalen Rennspiel zur Entspannung zu. Anki Drive dürfe hier ein tolles Mittelding sein und wir sind schon sehr gebannt, wann wir das mal in echt austesten können.

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03. October 2013
Gepostet von: Roman
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Petcube gameplay
Petcube fold
Petcube labrador
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Petcube app
Petcube interface3
Petcube interface2
2013 petcube 02


Hier wieder einmal ein Kickstarter-Projekt (eine Online-Plattform, bei der Projekte durch einen Verkauf noch vor dem eigentlichen Produktionsstart finanziert werden), das unsere Aufmerksamkeit aus sich zog. PetCube heißt dieser Würfel, in dem neben einer HD-Kamera und einem Lautsprecher auch noch ein Laserpointer eingebaut ist. Daheim aufgestellt und mit dem Internet verbunden kann man mittels Smartphone App darauf zugreifen und ein wenig mit dem daheimgebliebenen Vierbeiner Kontakt aufnehmen. Mittels eingebauten Laserpointer ist aber auch eine Unterhaltung und ein kleines Spielchen möglich. Hier ein kleiner Erklärungsfilm von der Kickstarter Seite:



Ich bin mir zwar nicht sicher, wie hilfreich soetwas ist und den Hund oder die Katze nur darauf aufmerksam macht, dass Herrchen oder Frauchen ja gar nicht da ist - aber auf jeden Fall eine witzige Idee von einem sehr engagierten und jungem Team. Das Projekt ist darüber hinaus auch bereits finanziert und läuft noch rund 1 Monat - bei Erreichen von mehr Budget wird der PetCube auch noch von Anfang an mit einem Bewegungsmelder, AutoPlay oder Bewegungsmelder ausgestattet. Dann muss Herrchen oder Frauchen sich um gar nichts mehr kümmern. Nur einen PooRobot braucht es dann noch grin

Hier geht es zur Kickstarter Webseite - und hier zur Homepage von PetCube ...

 
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