Reisen wie Marco Polo – mit Lagerfeueridylle und Sterneküche

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Mercedes-Benz hat ja mit der V-Klasse ein wahres Raumwunder im Programm, welches sehr vielseitig die Brücke zwischen PKW und Nutzfahrzeugen bildet, jeweils aber auf der gewohnt hochwertigen Qualitätsschiene, die man sich von Mercedes-Benz erwarten darf. Dazu gehören interessante Ausstattungsdetails, die die Autos dann ins Luxus-Segment hieven genauso, wie die vielseitige Nutzbarkeit mancher Modelle.

Insbesondere bei der V-Klasse hat man sich zum Thema Nutzfahrzeug bei einem PKW etwas ganz besonderes einfallen lassen, bzw. weiter entwickelt: Den Marco Polo und Marco Polo Activity. Letzterer sieht dem Marco Polo äußerlich sehr ähnlich, hat aber ein etwas anderes Innenraumkonzept. Nämlich ein Bett (also eigentlich Betten bis zu 5 Personen) immer mit dabei zu haben. Vom spontanen Ausflug, der schon mal länger dauern kann, bis hin zur ausgedehnten Mittagspause auf Langstrecken sind so ganz andere Nutzmöglichkeiten für einen PKW vorhanden, als man sie sonst kennt.

Nochmals um einen Schritt weiter geht da der eigentliche Marco Polo. In dieser adaptierten V-Klasse geht es noch komfortabler zu. Neben einer eigenen kleinen Küchenzeile mit 2 integrierten Gaskochstellen und einer eingebauten Kühlbox kann man hier nicht nur sein Schlafzimmer auf Reisen mitnehmen, sondern auch gleich noch die eigene Küche. Wahrlich interessant und gediegen wird es, wenn man sich nicht lumpen lässt und seine Geldtasche schön weit aufmacht. Es sind wie so oft die Zusatzausstattungen, die aus einem Mercedes erst so richtig einen Mercedes machen. Ambientbeleuchtung, Yachtboden, Leder, Markise und eine starke Motorisierung lassen einen dann zwar Campen – aber dennoch mit einem gewissen Komfort auf maximalem Niveau.

Die Sinnfrage


Muss alles im Leben einen Sinn ergeben? Eigentlich nicht. Als zusätzliches Reisemobil im Fuhrpark ist so ein Marco Polo einen interessante Ergänzung. Für Familien (dann kann es natürlich ganz schön eng werden beim Übernachten) wie auch Outdoor-Enthusiasten und Landschaftsentdecker. Einfach mal den Heimatort hinter sich lassen und eine Reise ins Blaue antreten. Ein schönes Platzerl suchen und Abend für Abend die Freiheit genießen. An einem See und neben einem Waldstück sollte der Standort dann schon gewählt werden. Denn Toilette oder Dusche gibt es im Marco Polo natürlich nicht. Wenn man sich aber einmal waschen möchte oder seine Notdurft verrichten muss, aber als Standort einen Autobahnraststätte als suboptimal betrachtet, dann ist so ein Gewässer und ein Wäldchen sicher eine ganz gute Wahl. In den vielen kleinen Ablagefächer lassen sich sicher auch noch Gelsensprays unterbringen.

In einer Top Ausstattung kostet so ein Marco Polo dann aber auch gleich um die 90.000 Euro. Was die Zielgruppe wohl wieder etwas kleiner macht. Bedenkt man, dass man um diese Summe auch schon einige tolle Reisen antreten kann und den Marco Polo in sich so befriedigen kann. Aber wir wollten ja nicht nach dem Sinn oder Unsinn fragen. Gehen wir doch einfach einmal davon aus, dass man das nötige Kleingeld dazu übrig hat, sonst auch schon wunschlos glücklich ist und den Platz für ein zusätzliches Gefährt kein Problem darstellt. Dann ist das schon etwas sehr Feines: Zum Beispiel einfach eine Autofahrt quer und ohne große Planung durch Italien unternehmen. Frankreich genüsslich erfahren oder sich zu neuen Ufern in Osteuropa aufmachen und unser Europa entdecken und erkunden. Gerne so, dass man meist in einem Quartier absteigt und sich der lokalen Küche und Gaststätten bedient. Aber immer mit dem guten sicheren Gefühl, dass man auch nicht auf ein freies Zimmer angewiesen ist und so umso entspannter seine Orte auswählen kann. Auch als Reiselimousine für Urlaube zu viert kann ich mir das sehr bequem vorstellen.

Bleibt jeweils freilich die Frage nach dem Gepäck? In all den Bildern und Videos ist kein großes Reisegepäck zu sehen. Denn ist man auf einer Reise etwas länger unterwegs, dann braucht man ja auch mehr Taschen. Und dann könnte es in dem Reisemobil vielleicht doch noch enger zugehen, als man sich so vorstellt. Was eigentlich eher nur für Kurztrips spricht. So gesehen ist man als Marco Polo halt dann doch nur im näheren Umfeld unterwegs. Aber das kann ja auch ganz spannend sein.

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Leder, ein Holzboden im Yacht-Stil sowie Klavierlackoberflächen machen aus einem Auto ein kleines Luxusdomizil, das man wie ein Schneckenhaus immer mit dabei hat. Vom PKW zum eleganten Nutzfahrzeug.
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Sieht doch recht gemütlich aus. Was man nicht sieht, dem Schlaf- oder Ruhegenuss geht eine kleine Umräumerei voraus. Küche weg, Tisch weg, Klappen umlegen, Decken ausrollen – das soll aber dank intelligenter und leichtgängiger Einbauten ziemlich zügig und problemlos vonstatten gehen.
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Ein Spiegelei am Morgen, Kaffee aus der Espressomachine oder sogar ein Risotto (wie im Video vorgeführt) sind auf dieser kleinen Küchenzeile durchaus möglich. Doch mehr ein Notfallprogramm, aber immerhin.
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Praktisch verstaut ist auch die Outdoorlounge vor dem abgestellten Marco Polo. Markise ausfahren und dann den Tisch mit den Stühlen darunter aufbauen. Gelsensprays nicht vergessen!
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Jede Menge Ablagefächer sollten intelligent bestückt werden. Denn größere Reisetaschen sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Einen unhandlichen Koffer ständig bei Innenumbauarbeiten von einem Stellplatz zum anderen umräumen ist sicher alles andere als entspannend. Etwas Planung und Erfahrung fürs Campen ist also sicher kein Nachteil.
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Wer sich als Einstiegsdroge mit dem Marco Polo auf das Experiment Camping mit all den Vorteilen und Nachteilen eingelassen hat und nicht mehr davon lassen kann – nach oben ist immer noch viel Luft. Und auf einen Mercedes muss man bei dieser Variante (auch Luxus ist immer steigerbar) auch nicht verzichten!

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Es bewegt sich doch was: Sony α7R II

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Erst Nikon, dann Canon - nun Sony?

Veröffentlicht am 11. June 2015 von Roman

Seit geraumer Zeit gehöre ich ja bei Foto ins Canon Lager. Und weil ich mich aufgrund meines Berufes ja auch schon sehr langer Zeit mit dem Thema Fotografie auseinandergesetzt habe, ist mir diese Entscheidung damals auch gar nicht so leicht gefallen. Waren doch alle Profis eingeschworen auf Nikon und haben die Pendants von Canon nur alle belächelt. Es gibt hat noch so etwas wie Markentreue. Warum ich mich aber damals für die Produkte von Canon entschieden habe, ist leicht erklärt. Denn wie so oft ist der Angreifer einer dominierenden Marke eines Genres auch meist wesentlich innovativer. So war das damals auch bei Nikon versus Canon.

Bessere und schnellere Verschlusszeiten, bessere Objektive (mit einer langjährigen Erfahrung aus der Fernsehbranche), größere Brennweiten - und dann noch den damals innovativen Bildstabilisator auf Gyrosensor-Basis. Alles für mich genug Gründe, das Bessere gegenüber dem quasi Standard zu bevorzugen. Dass die Objektiv- und Zubehörauswahl aus dem Hause Nikon wesentlich höher war, hat mich weniger gestört, da ich mir all dieses Zubehör ohnehin nicht leisten konnte. Bestätigt wurde ich in meiner Wahl, als Canon dann auch die ersten Digitalkameras herausbrachte und Nikon immer einen entscheidenden Schritt voraus war.

Konkurrenz belegt das Geschäft - und weil auch Nikon nicht mehr ewig zusehen konnte, wie sich Canon weiter entwickelte, wurde daraus ein ziemlicher Kampf einer bis dato eher statischen und langsamen Entwicklung. Nun sind Nikon und Canon in etwas wieder auf dem gleichen Niveau. Mal ist Nikon überlegen - mal Canon. Viele Mitbewerber haben diesen Kampf nicht überlebt und sind von Markt oder in der Bedeutungslosigkeit verschwunden - manche gut eingesessene und bekannte Marken (Kodak, Polaroid) sogar aus dem business ausgestiegen. Das erinnert doch stark an die Entwicklung zwischen Apple - Nokia - Blackberry.

Ein neuer Angreifer allerdings hat sich vor Jahren in den Markt dazu gestürzt - wenn auch bis dato mit nicht sehr umwerfendem Erfolg. An der Entscheidung zwischen Nikon oder Canon rüttelt Sony mit seiner Alpha-Kameraserie nicht besonders. Aber ändert sich das nun?
Leider sind die Entwicklungen der beiden vorherrschenden Kameramarken eher bescheiden und es dauert ewig, bis Neuerungen heraus kommen. Wenn das so weiter geht, werden bald iPhones (Smartphones) auch diese Giganten aushebeln. Bei vielen Gelegenheitsshots ist das ohnehin keine Frage mehr. Und Touchscreens mit einer ähnlich intuitiven Benutzerführung wie bei einem Smartphone sucht man vergeblich. Auch WLAN oder GPS ist bei vielen Top Geräten nur per kostspieligem Modul verwendbar.

Einst hat ja Canon mit der Innovation Video mit DSLR-Kameras gepunktet und so tolle Bildresultate für Amateure oder Semiprofis zustande gebracht. Aber auch hier hat sich fast nichts getan. Trotz angeblich toller interner Prozessoren gibt es hier kein 4K, keinen Autofokus, 120 Bilder in der Sekunde, native RAW-Formate für Film und vieles mehr. Auch in diesem Bereich punkten immer mehr die Smartphones, was bei den großen Herstellern eher zu Ratlosigkeit führen dürfte als dazu, Aktionen und Innovationen zu bringen. Man hat sich scheinbar den Markt ganz gut aufgeteilt und ist mit den Marktanteilen zufrieden.

Sony allerdings hat an Fahrt aufgenommen - und schon ein paar mal mit interessanten Features aufhorchen lassen. Wie jetzt auch mit der Ankündigung der Sony α7R II. Die Kamera hat den ersten Back-Illuminated Vollformatsensor verbaut. Etwas, was es bei kleineren Sensoren schon viel länger gibt und bessere Bildresultate liefert. Das Licht muss bei dieser Technik nicht durch soviel Sensorschichten hindurch und hat so einen wesentlich besseren Wirkungsgrad. Auch scheinen Hochleistungsprozessoren zum Einsatz zu kommen, die eine bessere und schnellere interne Bildverarbeitung und noch viel weniger Bildrauschen machbar machen. Ein Metier, wo die Smartphones mit den Mini-Sensoren noch deutlich das Nachsehen haben. Bis zu einer ISO Zahl von 102400 soll man nun auch bei größter Dunkelheit noch gute Ergebnisse erzielen. Und all das bei sehr guten 42,7 Megapixel pro Bild.

Das das Ergebnis bei schlechten Lichtverhältnissen noch besser wird, dafür sorgt ein 5-Achsen Bildstabilisator. Eine Technik, bei der das Bild wirklich merkbar ruhiger wird und es weniger zu Verwacklungen kommt. Spannend für mich ist auch, dass scheinbar das generelle Format kleiner und schlanker ist, als bei herkömmlichen DSLR-Kameras. Was es wieder einfacher macht, die Kamera öfters mitzunehmen. Und auch in Bereich Video ist scheinbar der nächste Qualitätssprung vorprogrammiert. Filmen mit 4K, bis zu 120 Bilder bei 720p (wie bei einer GoPro nur mit einem besseren Chip), der Bildstabilisator und scheinbar auch ein Autofokus (!). Insbesondere auf so ein Feature warte ich ja schon lange bei einer DSLR. Mal sehen, ob die Kamera auch hält, was man bei der Vorstellung verspricht? Im August soll sie erhältlich sein. Ich bin schon auf die ersten Testberichte gespannt. Ein YouTube Video in 4K (auf einem Retina iMac angesehen) ist auf jeden Fall sehr vielversprechend.

Konkurrenz belebt das Geschäft. Vielleicht erwachen ja auch Nikon und Canon aus ihrem Innovationsschlaf. Dann könnte ich sogar meiner Marke treu bleiben.

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Sony Y7r ii lensmount
Anhand der Hände kann man gut abschätzen, wie groß die Kamera im Vergleich dazu ist.
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Sony Y7r ii back
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Sony Y7r ii 5axis
Stabilisation von 5 Achsen. Wie wir schon von einer anderen Sony Kamera kennen lassen sich damit wirklich verwacklungsfreie Videos trotz größerem Zoom machen. Sicher auch ein tolles Feature für Fotos in Low-Light Umgebungen. Gepaart mit der einstellbaren hohen Lichtempfindlichkeit und dem lichtstarken Vollformatsensors sind vielleicht endlich rauschfreie Nightshots oder Innenaufnahmen möglich. Für mich auch als Foodblogger doppelt interessant.
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Sony Y7r ii accessories
Einen Systemwechsel macht man nicht so einfach. Denn man hat ja schon einige teure Objektive für das bestehende System. Und die sind mindestens genauso wichtig, die der Kamerabody selbst. Der reine Kamerabody der Sony soll ca. 3700€ kosten. Dazu kommen dann natürlich noch die Objektive. Davon gibt es allerdings mittlerweile auch von Sony sehr viele. In Kooperation mit Zeiss, die ja auch bei Ferngläsern tolle Gläser verbauen.
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Problemloses Wlan-Netz im ganzen Haus: EERO

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Eero 01
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Auch was man nicht sieht kann schön sein

Veröffentlicht am 28. February 2015 von Roman

Apple Computer sind ja in den meisten Haushalten (abgesehen von den iPhones und iPads) eher ein Minderheiten-Programm. Und auch in Haushalten mit Apple Computern befindet sich auch nicht überall ein aufgespanntes Wlan (Wireless, WiFi) Netz für den problemlosen Zugang mittels der Router aus dem Hause Apple - names AirPort. Nur zu oft hören wir, dass das Netzwerk in diesem Bereich der Wohnung oder des Hauses nicht funktioniert, da die Reichweite nicht gegeben ist. Oder man fragt nach einem Passwort (zum Beispiel zum YouTube-Video herzeigen) und bekommt dann (wenn überhaupt auffindbar) ein Passwort, das in etwa so lautet: AhgU664738fshjkgf6ZuzDg663g... - nicht leicht einzutippen, nach dem einen oder anderem Gläschen Wein. Und noch dazu, stehen die Router vom Internet- oder Telefonanbieter in einem versteckten Winkel der Wohnung, weil sie ja auch alles andere als hübsch anzusehen sind.

Wer die AirPort Geräte von Apple verwendet, kennt solche Probleme nicht. Smart, schönes Design, weiß, aufgeräumt und mit einer Menge einfacher Features ausgestattet. Von der einfachen Einrichtung mittels App, der Möglichkeit das Netz ganz easy mittels weiterer Geräte zu erweitern, den Anschlüssen für USB Geräten wie Drucker, Festplatten und Co fürs Netzwerk, aber auch den Anschluss von weiteren Netzwerk-Produkten zu ermöglichen bis hin zum AirPlay - einem Musikprotokoll, das perfekt synchronisierte Musik an mittels Audiokabel angeschlossene Musikboxen im ganzen Haus ermöglicht. Bei den größeren Versionen ist sogar die Einrichtung eines Gästenetzwerks (mit ganz einfachem Passwort) zusätzlich zum eigenen Netzwerk möglich. So lässt sich sogar der nächste Musiktitel (wenn gerade iTunes läuft und dafür freigegeben ist) bei einer Party steuern. Oder direkt auf die mittels AirPlay angeschlossenen Boxen in Haus und Wohnung zugreifen. Kein schlechtes Angebot - oder? Und dies alles gibt es bei Apple schon seit vielen Jahren.

Wie so oft, kennen die meisten diese Vorzüge aber nicht und hängen lieber in ihrer alten PC- und Windows-orientierten Welt herum. Was man nicht kennt, kann man natürlich auch nicht vermissen. EERO versucht nun mittels ihres durchwegs stylischen Konzeptes den Massen-Markt mit sehr ähnlichen Apple-Features (außer der Musik leider) zu bearbeiten. Auch das Design ist durchaus an die Apple Geräte angelehnt, wenn auch noch (weil neuer) einen Tick schöner. Und funktionieren soll es ähnlich einfach wie bei Apple. Insbesondere die Einrichtung und Kontrolle (man sieht, wer sich aller mit dem Netzwerk verbunden hat bzw. es versucht hat) ist hier wirklich sehr gut weiter gedacht. Auch Gäste kann man einfach mittels Nachricht einladen und freischalten - ein wirklich sehr zeitgemäßes Feature. Auch lässt sich das Netzwerk einfach mit weiteren EEROs erweitern oder USB Geräte daran anschließen.

Einziger Nachteil: EERO gibt es noch nicht einmal zu kaufen - man kann es in Amerika erst vorbestellen. Und alleine der Amerikanische Markt schon recht groß und überschwemmt mit altmodischen Wireless-Netzwerkproblemen ist, muss man mit einer Zulassen und Distribution in Europa wahrscheinlich (wie leider so oft) wohl noch eine Weile warten. Vorausgesetzt, man will dazwischen nicht doch auf die wunderbar funktionierende und bereits bestehende Lösung von Apple zurückgreifen. Denn auch, wenn in dem Video von EERO lauter Apple Produkte zum Einsatz kommen, das Design recht stark vom Apple AirPort inspiriert scheint - spricht man vom ersten WiFi System dieser Art. Die Zielgruppe scheint damit klar definiert zu sein ...

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Eine Fernbedienung für alles

Veröffentlicht am 20. February 2015 von Roman 1 Kommentar(e)

Wer kennt das nicht - zuhause liegen eine Menge Fernbedienungen herum. Für den Fernseher, den Verstärker, den SAT-Receiver, Apple-TV, Lampen, .... - viele Konzepte gibt es hier schon, die sich mit diesem Problem auseinander gesetzt haben. One4all ist zum Beispiel ein Hersteller, die versuchen das Fernbedienungs-Chaos zu minimieren. Uns es gibt hier einige Modelle, unter denen man auswählen kann. Das Problem daran: die einen (ohne große Konfigurationsmöglichkeit, visueller Knopfzuordnung, ...) haben nicht alle Funktionen abgedeckt (was meist darin endet, dass man dann nur noch eine weiter und zusätzliche Fernbedienung herumliegen hat) - und die, die zum Beispiel ein Smartphone und dessen Touchscreen verwenden, haben leider meist ein furchtbares User-Interface. Bis dato gibt es einfach keine schicke Lösung, die dies alles endlich löst.

NEEO ist ein erfolgreich finanziertes Kickstarter.Projekt, welches zumindest aussichtsreich aussieht. Ein hübsches Äußeres und auch die Software scheint einmal schick daher zu kommen. Dabei besteht NEEO aus 2 Elementen: einer Basisstation die zum Laden und verteilen des Infrarot-Signals dient und einem Handmodul mit einem großen Touchscreen in Retina Qualität. Sieht alles sehr fein aus. Allerdings bin ich immer noch skeptisch, ob NEEO auch hier in Europa das Problem vieler endlich lösen kann. Werden alle Geräte erkannt? Hält das User-Interface wirklich, was das Video verspricht? Lassen sich mehrere dieser Stationen miteinander verbinden, um auch entferntere Infrarot-Dioden zu erreichen? Ich bin gespannt und werde NEEO auf jeden Fall einmal weiter bei der Entwicklung beobachten. Vielleicht ist es ja doch einmal ein Schritt vorwärts - es scheint unglaublich kompliziert zu sein, so etwas in schön endlich umzusetzen.

NEEO - hier geht es zur Webseite.

Das Hauptelement ist aus Aluminium und lehnt sich in seiner Schlichtheit und Eleganz an Apple an. Angeblich soll es die unterschiedlichsten Signale von und an 30,000 Geräte senden und erkennen - die meisten AV Komponenten der letzen Dekade. Aber auch neues Geräte wie Sonos, Apple-TV, Roku, Philips Hue oder Dish sollen damit angesteuert werden können. Da hilft es natürlich, dass das Gerät am Puls der Zeit mit Bluetooth 4.0 und BLE sowie WLAN verstehen soll. Und so kann man sich vielleicht auch mittels Smartphone und App verbinden. Was jedem Familienmitglied im Wohnzimmer gibt, Musik oder Fernsehen zu steuern. Nun ja - träumen wir halt ein wenig weiter ...

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