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Crowdfunding mit Genussfaktor

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Manchmal spielt einem der Wettergott mit seinen Kapriolen ein ganz schönes Schnippchen. Aber man sollte sich davon nicht aufhalten lassen.

Veröffentlicht am 26. September 2016 von Roman

Uwe Schiefer ist einer der besten Winzer in Österreich. Und hat dies als Quereinsteiger vor 25 Jahren begonnen. Nicht nur, dass schon diese Tatsache an sich ohne Weingutübernahme und Bestand eine ziemliche Herausforderung darstellt. Denn es braucht viel Herzblut, Ehrgeiz und Wille um sich von null weg einen internationalen renommierten Namen aufzubauen. Und dies hat er geschafft, weil er oft auch mal aneckte und die Dinge und sonst üblichen Qualitäten oder Usancen stets hinterfragte und oft auch komplett neu interpretierte. Sein Anspruch war damals schon, nicht nur zu den Besten von Österreich zu gehören, sondern einen Wein von internationalem Format zu machen.

Und uns hat er als Fan davon bereits gewonnen. Die Kombination aus Freigeist, Genießer und Visionär gepaart mit dem Besinnen auf Werte im gesamten Entstehungsprozess, machte ihn und seine Weine zum Vorreiter und brachte auch schon jede Menge Anerkennung. Und vor allem tolle Erlebnisse und Genussmomente. Einige davon haben wir immer noch in unserem Keller liegen. Schon oft haben wir einen Schiefer Wein geöffnet und waren fasziniert, wie er sich im Keller entwickelt hat und welches Potenzial darin steckt. Einen Vergleich mit den bekanntesten Vertretern aus Frankreich (beispielsweise aus Bordeaux) muss er nie scheuen.

Aber genug der Lorbeeren - es geht in diesem Posting ja um weit mehr. Der Tatsache, was kein Glück mit dem Wetter für einen engagierten Winzer bedeuten kann - und der Art und Weise, wie Uwe Schiefer damit umgeht. In den vergangenen Jahren hat es immer große Unwetter gegeben, die jeweils große Ausfälle in den Weingärten verursacht haben. Insbesondere in diesem Jahr hat es Uwe Schiefer (und natürlich auch andere) in dieser Region wieder hart getroffen. Bei einigen Lagen kam es sogar zum Totalausfall. Da die Rotweine eine längere Reifungsperiode im Weinkeller haben, könnte man die Nachfrage und damit auch den wirtschaftlichen Erfolg etwas später erst realisieren, da ja noch Wein in den Fässern lagert. Aber dies wäre wohl zu kurzfristig gedacht. Irgendwann gehen einem die Mengen für eine wirtschaftlich sinnvolle Weiterentwicklung seiner Vision einfach aus. Damit das nicht der Fall ist, hat sich Uwe Schiefer auch diesmal wieder etwas Ungewöhnliches einfallen lassen. Und startet eine Crowdfunding-Kampagne.

Bei der Plattform 1000x1000 hat er daher eine sehr interessante Kampagne eingestellt, bei der er die Weinliebhaber-Gemeinde integriert und ermuntert, an dem Projekt "Revival des Eisenberg" mitzuwirken. Denn hier liegen noch viele Flächen brach und das hervorragende Terroir wird nicht ausgeschöpft. Und genau dieses Terroir stelle eine Menge Kapital dar, welches Uwe Schiefer mit seiner Erfahrung und Leidenschaft zu Tage fördern möchte. Um damit natürlich auch seine Existenz und die Entwicklung der Idee weiterhin auf solide Beine zu stellen.

Wenn ihr also Genuss- und Weinliebhaber seid, regionalen Ehrgeiz und Entwicklung fördern und gerade einmal 500€ oder 1000€ (natürlich auch mehr) sinnvoll investieren möchtet, dann ist dies eure Gelegenheit. Und damit tut ihr nicht nur euch und eurem Weinkeller etwas Gutes (und wir wissen, wovon wir sprechen!), sondern gleich auch noch etwas für eine wirtschaftlich solide Weiterentwicklung.

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Rhabarber macht sexy

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Oder bewusste und gute Ernährung?

Veröffentlicht am 21. März 2016 von Roman

Passt irgendwie zu den vorangestellten Rhabarberrezepten. Und hat doch einen ganz anderen Inhalt. Isaac Carew ist Model und Koch. Keine schlechte Kombination, die Ästhetik, Lust am schönen Leben, Genuss und Kulinarik in einem vereint. Und das zusehen und verfolgen macht noch mehr Spaß, wenn der Koch eine Mischung zwischen Elvis Presley und James Dean ist. Da weiß man gar nicht, warum einem das Wasser im Mund zusammen läuft.

Isaac Carew ist ein 29-jähriger Brite und hat schon für bekannte Marken wie Hermès, Moschino, Valentino, Lee Jeans, Swatch und viele andere vor der Kamera gestanden. Privat allerdings kommt oft auch sein Essen vor die Linse. Denn Isaac Carew ist gelernter Koch (Angela Hartnett, Gordon Ramsay) und hat sich erst später der Model-Karriere gewidmet. Jetzt verbindet er beide Dinge und daraus entsteht eine würzige Mischung, die auch regen Anklang findet. Unter The Dirty Dishes wird gebloggt und es kommen auch immer wieder Kochvideos hinzu. Zumindest scheint dies der Plan. Auch seine Instagram-Seite erfreut sich wachsender Beliebtheit. Auf der interessanterweise auch immer wieder Gerichte mit Rhabarber auftauchen. Vielleicht ist es ja dieses rote Stangengemüse, das einem so gut aussehen lässt. Wahrscheinlich aber nicht. Eher die DNA.

Und er ist auch noch ein Hundenarr, was man ebenfalls auf Instagram verfolgen kann (Weimaraner). Fast schon zuviel 'nice guy'. Naja – nur kein Neid ...

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Hirn mit Ei

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Einst bei uns ums Eck – nun am Ammersee

Veröffentlicht am 19. Februar 2016 von Roman

Als leidenschaftliche Wiener mögen wir ja auch die Wiener Küche. Und da nicht nur Schnitzel, Würste und Apfelstrudel, sondern auch die vielen Innereien, die man allerdings immer weniger häufig (obwohl es nun scheinbar wieder mehr wird) auf den Speisekarten der Gastwirtschaften findet. Dennoch haben sich einige Wirte wieder darauf spezialisiert. Sei es der Wolf im Fünften, Petz im Gusshaus oder auch Josef Hohensinn im Achten. Letzterer war ein Schüler vom Starkoch Gerer und eignete sich dadurch die Liebe zu allen Lebensmitteln an. Nicht nur die vermeintlichen Gustostückerln vom Tier sollte man verwerten, sondern auch die Innereien. Quasi 'From Nose To Tail', eine Philosophie, die man auch bei vielen internationalen und hoch gelobten Restaurants wieder findet.

Beim Hohensinn haben wir viele schöne Genussmomente erlebt - und so einige klassische Schmankerln verdrückt. Nieren, Beuschel, Bries, ... – bei einem launigen Gespräch mit Josef Hohensinn über Innereien haben wir gestanden, dass uns allerdings Hirn noch auf unserer Erfahrungsliste fehlt (bzw. kaum vorhanden ist). Also wurde kurzerhand ein Termin vereinbart, wo wir ein spezielles Hirn-Menü kredenzt bekamen. Und zwar in unterschiedlichen Texturen: gebacken, pochiert und mit Ei. Vor der pochierten Variante hatten wir am meisten Respekt. Erkennt man da die eigentliche Zutat wohl noch am besten. Fazit aber ist: es war der beste Gang. Auch gebacken (geht ja immer und sozusagen alles) und als Eierspeise hat es uns sehr zugesagt. Auch wenn 3 Gänge mit Hirn in einem Menü ein wenig übertrieben sind, unsere Bedenken gegen diese Innerei haben wir allerdings abgelegt. Danke Josef.

Leider gibt es das Hohensinn nun nicht mehr, denn er und seine Frau haben ein neues Projekt in Bayern begonnen und wollen dort demnächst die Müllers Lust am Ammersee neu beleben. Ein ehrgeiziges Projekt. Ob Josef Hohensinn in den deutschen Landen allerdings auch diese Leidenschaft für weniger bekannte Zutaten vom Tier ausleben wird können, bleibt abzuwarten. Wir wünschen es ihm auf jeden Fall. Und vielleicht geht sich ja nach Eröffnung in diesem Jahr auch ein Besuch aus.

Müllers Lust, Kirschstraße 1, D-82396 Pähl

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Vorabpreview vom neuen Bond Film: Spectre

Veröffentlicht am 01. November 2015 von Roman

Der offizielle Filmstart vom 24. Bond-Film ist der 6. November. Ich hatte allerdings schon die Gelegenheit, bei einer Premiere von Sony und auf Einladung von Belvedere Vodka im Kinosaal Platz zu nehmen und mit den Film vorab anzusehen. Eine Einladung, die ich gerne annahm, da ich einerseits ja gerne Bond-Filme sehe und ich außerdem Daniel Craig als eine wirklich gute Besetzung finde, die den alten Klassikern neben dem Stil auch noch eine Portion Härte und Kühle mit verpasst. Excellent choice quasi.

Zuviel möchte ich euch hier nicht verraten - ein paar Eindrücke kann man sich vom offiziellen Trailer machen. Ein Bond eben. Mit vielen liebgewonnen Charakteren, die einen als Standard durch all die Filme begleiten. Allerdings auch die in immer wieder neuer Besetzung. Das Grundthema ist ein höchst aktuelles - nämlich die allgegenwärtige digitale Überwachung und deren Möglichkeiten. Drohnen, die die Lizenz zum Töten übernehmen? Lasst euch überraschen. Auf jeden Fall wurde wieder nicht an aufwändigen Effekten und klassischen Verfolgungsjagden gespart. Ein Highlight sind ja in den letzen Bond-Filmen jeweils die Eröffnungsszenen und der Trailer - auch hier kann der 24. Bond wieder absolut punkten und gibt einem einen wunderbaren Einstieg in die folgenden 140 Minuten. Bei denen einen auch kaum langweilig werden wird. Die Handlung ist diesmal allerdings ein wenig anders als sonst - und der Bösewicht gar nicht so klassisch wie sonst. Finde ich zumindest. Schön finde ich die vielen Anleihen an frühere Bonds. Sei es die Szenen in den Alpen oder ein wenig Thrill à la Laser aus Goldfinger (bitte nicht 1:1 erwarten).

Ein paar Szenenwechsel sind wie üblich ein wenig weit hergeholt - aber das sind wir ja auch schon aus früheren Bond-Streifen gewohnt. Mit allzuviel Logik sollte man sich nicht in den Kinosaal setzen. Dafür zeigt sich meiner Meinung nach James Bond ein wenig mehr von der menschlichen Seite - und auch eine gute Portion Humor ist immer wieder quer durch die Handlung und die Szenen verpackt. Vielfach wird ja gemunkelt, ob dies vielleicht der letzte Bond mit Daniel Craig sein wird - was am Ende des Films durchaus Sinn ergibt. Auf jeden Fall würde/werde ich ihn mir schon noch einmal ansehen. Ein Geheimnis der Bond-Filme: man kann sich wunderbar auf eine gewisse Weise mit den Akteuren identifizieren. Die Männer freilich mit James Bond himself. Ein Mann mit gutem Stil und blitzschnellen Instinkt und durchsetzungsfreudig - und dennoch ein Revoluzzer und nicht immer ganz perfekt. Die Frauen schlüpfen wohl ganz gerne in die Identifikationsrolle des einem oder anderen Bond-Girls: verführerisch, elegant und wohlhabend. Gerne suchen sie auch den Schutz und leben ihre Weiblichkeit. Aber im Fall der Fälle sind sie knallhart und überraschen mit Schusstechnik und anderen Durchsetzungstaktiken. Da ist einfach für jeden etwas dabei. Ein Filmkonzept, das auf jeden Fall reichlich geschüttelt und nicht gerührt erscheint.

Gerührt oder geschüttelt ist im übrigen eine Geschmacksache. Und wir müssen uns mal auf eine Erkundungstour begeben, welche Variante wir bevorzugen. Aus dem Bauch heraus würde ich ja eher auf gerührt tippen, da so der seidige Habitus des Vodkas bestehen bleibt. Beim Schütteln kommen noch kleinste Luftbläschen in den Cocktail, was wieder dem Aroma etwas zuträglicher ist. Eine kleine und feine Wissenschaft - aber gerade das macht ja auch den Reiz dabei aus. Im Film findet Bond einen Belvedere Vodka und entschließt sich ihn kurzerhand einfach pur zu genießen. Aus der Flasche, versteht sich.

Belvedere Vodka ist eine relativ junge Vodkamarke. Nach dem Sturz des kommunistischen Regimes 1989 in Polen beabsichtigte Polmos Żyrardów (eine Brennerei, die bereits 1910 gegründet wurde) einen eigenen Markenwodka auf den Markt zu bringen. Namensgeber dieses Wodka war der Belvedere-Palast in Warschau, der unzähligen polnischen Landadligen als Vorbild für ihren Landsitz diente und heute Residenz des polnischen Staatspräsidenten ist. Noch bis in die 1990er Jahre blieb der Belvedere jedoch eine regionale Spirituose, die im Ausland kaum bekannt war. Erst 1997 änderte sich das, als die Distributionsrechte für die USA vergeben wurden und im Jahr 2002 das Interesse des multinationalen Luxuskonzerns Moët Hennessy, das 2005 die damalige Millennium Import Company, und damit auch die internationalen Vertriebsrechte für die Marke Belvedere, kaufte. Im Dezember 2014 wurde in einer gemeinsamen Presseerklärung mit Albert R. Broccoli's EON Productions, Metro-Goldwyn-Mayer Studios und Sony Pictures Entertainment bekanntgegeben, dass Belvedere Sponsor für den 24. James-Bond-Film Spectre ist und hierfür zwei limitierte Editionen auf den Markt brachte. Ein ziemlich cooler Schachzug, der auch PR-technisch gut ausgeschlachtet wird. Inklusive eigener Microsite, dem Testimonial Stephanie Sigma, die in der schönen Eröffnungsszene ihren Auftritt hat und einem eigenen Spot, in dem ihr Martini besonders eindrucksvoll gemixt und geschüttelt wird.

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Koch des Jahres 2016: Konstantin Fillippou

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Absolut verdient

Veröffentlicht am 21. September 2015 von Roman

Wir kommen ja doch so einiges rum und sind übers Jahr verteilt in einigen guten und angesagten Lokalen. Und irgendwie trifft die Koch des Jahres Auszeichnung auch immer wieder unsere Favoriten. Wie jetzt eben Konstantin Fillippou, einer unserer Kochlieblinge in Österreich. Er übernimmt den Titel von Richard Rauch, der mit seiner Schwester Sonja Rauch in Trautmannsdorf das Lokal Steirawirt führt. Das wir den Steirawirt schon lange vor seiner Auszeichnung auf unserem Radar hatten, könnt ihr hier nachstöbern ... .

Konstantin Fillippou hat sich diesen Titel wahrlich verdient. Seit 2013 führt er sein eigenes Lokal an der Dominikaner Bastei in Wien - und auch hier waren wir schon essen und haben uns von den Qualitäten überzeugen können. Spannend ist, dass das Essen und das Lokal allerdings polarisiert. Und weil wir das schon öfters in Diskussionen gehört haben, fragen wir bei Leuten immer interessiert nach, wie ihr Eindruck war. Und auch dann das Bild: die einen lieben ihn - und die anderen gehen eher skeptisch auf Distanz. Wir gehören auf jeden Fall zu den Befürwortern und und stört es auch nicht, wenn die Einrichtung eher spartanisch gehalten und das Service jugendlich frisch - aber äußerst kompetent ist. Insbesondere hört man bei den Kritikern nämlich, dass eben diese Dinge den Grund zur Kritik bei ihnen darstellen. Nachdem uns das aber egal ist (und sogar gefällt) - können wir uns auf das Essen und die Gaumenfreuden konzentrieren - und die wurden noch bei keinem einzigen Gang enttäuscht.

Bei unserem letzten Besuch haben wir auch wieder die Bekanntschaft mit den biodynamischen Orange Weinen gemacht. Von denen wir ja überhaupt nicht überzeugt sind und eher meinen, dass es eine kulinarische Sau ist, die durch das 'Dorf' getrieben wird. Wir sind uns hier nicht sicher, ob es tatsächlich die Sommeliers und Köche sind, die auf deren Geschmack setzen, oder eher die Tatsache, dass der Gast damit zu beeindrucken ist und halt wieder etwas Neues braucht (und bekommt). Unserer Meinung nach, könnte man dann auch gleich mit einer Apfelsaft-Begleitung durch den Abend gleiten - was dann aber doch deutlich günstiger käme und sicher auch nicht im Sinne der Restaurant Chefs ist. Aber trotz dieser Tatsache, hatten wir hier einen sehr genüsslichen Abend - wo man vor allem auch noch die hohe Schule des Kochens und neue Geschmäcker auf dem Teller präsentiert bekommt. Ganz anders, als bei unserem letzten Erlebnis beim Taubenkobel. Wo uns zwar auch das Essen schmeckte - aber mit Brot, Sterz und Kartoffelsuppe sich schon die Frage aufdrängt, ob man dafür bereit ist auch die verlangten Summen auf den Tisch zu legen. Beim Taubenkobel kommt ja dann noch eine überaus fragwürdige Serviceleistung hinzu.

Nun ja: auch wenn man sich von der Barbara Eselböck als Schnitzelesser bezeichnen lassen muss - so haben wir scheinbar doch auch einen ganz guten Riecher für die wirklich guten Köche in diesem Land. Und auch wenn diese nur unsere Meinung ist - hier eine kleine Auflistung unserer 3 persönlichen Highlights im letzten Jahr:

Konstantin Fillippou - Dominikanerbastei 17, 1010 Wien

Mraz und Sohn - seit Jahren unverändert super und doch abseits der Medienpräsenz - hier ein Bericht von unserem letzten Besuch. Wallensteinstraße 59, 1200 Wien

Harald Irka in der Saziani Stubn - der im übrigen auch für den Koch des Jahres 2016 nominiert war - und das sehr verdient, wovon ihr euch hier einen Eindruck machen könnt. In 8345 Straden 42.

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