Keine steirische Eiche - eher ein Aeijst

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Aeijst (gesprochen Ej-st) ist ein steirischer Gin

Veröffentlicht am 13. February 2015 von Roman

Und nochmal ein Gin-Beitrag. Denn heute hat mir Erich in der Agentur einen neuen Gin unter die Nase gehalten. Fein säuberlich und liebevoll verpackt und leider noch ungeöffnet - was sich aber hoffentlich demnächst ändern wird. Also habe ich mich einmal auf Internetrecherche begeben und versucht ein paar Dinge über diesen Gin aus der Steiermark herauszubekommen.

Der Name erinnert zu allererst in seiner Form eher an einen finnischen oder nordischen Namen - ist aber nur die kreative Schreibweise von einem so richtig urig ausgesprochenem 'Ast' – "de Aeijst hoit" (bisserl was bellerisches muss man sich beim Lesen halt vorstellen). Der Mann hinter diesem Gin heißt Wolfgang Thomann und kommt aus dem südsteirischem Lebring vom Langaberg. Und genau ihn hat Erich bei einem Ausflug am Wochenende kennengelernt.

Auf der Webseite erfährt man nicht sehr viel. Getreu dem Motto: Viel besser als über Gin reden ist übrigens Gin trinken. Darüber hinaus aber schon noch, dass der Gin zu 100% aus biologischen Zutaten, handgefertigt und aus ehrlicher Überzeugung entstanden ist. Ausgeglichen im Geschmack. Puristisch, aber nicht einfach.

Natürlich hat es der Gin auch schon ins Torberg (Gin-Bar in der Strozzigasse mit 300 unterschiedlichen Gin Sorten aus der ganzen Welt) geschafft - aber hier haben wir ihn auch noch nicht verkostet. Im Internet haben wir dann aber noch dieses Dokument und folgenden Inhalt gefunden:

Wolfgang Thomann, Weinbauer und Schnapsbrenner, erweitert seine Produktlinie und vertreibt ab Oktober einen steirischen Gin unter dem Namen „Aeijst“. Zuerst soll der österreichische Markt bedient werden, dabei konzentriert er sich in der Anfangsphase auf einige Lokale und Partner. In weiterer Folge ist die Ausweitung des Vertriebs geplant. „Aeijst“ kommt aus dem steirischen Dialekt und meint die Äste von Pflanzen, da Gin seine charakteristische Note aus dem Ansetzen mit pflanzlichen Aromen bekommt. Diese sogenannten „Botanicals“ für Aeijst wurden zuerst einzeln verkostet und danach zusammengesetzt, das war die Basis für diesen unvergleichlichen Geschmack. Ein klares Indiz dafür, was Thomann wichtig ist: Purismus, Bodenständigkeit und 100% biologische Zutaten. Der fertige Gin wird in Flaschen zu 500 ml abgefüllt und hat 43,5 % vol. Er schmeckt hervorragend pur kann aber auch als Partner für Mixgetränke verwendet werden.

„Die Zeit und die Idee waren reif. Es hat sich plötzlich eine Dynamik entwickelt, der wir uns nicht mehr entziehen konnten.“ sagt Thomann auf die Frage, warum er nun seinen eigenen Gin macht. Im Hause Thomann arbeitet die ganze Familie an „Aeijst“ mit. Die Kinder von Wolfgang - Markus, Paul und Lisa, sowie ihr Freund Andreas - sind neben ihm die Köpfe des Unternehmens.

Mit dieser Leidenschaft und Liebe zum Detail wird sich die ganze Marke präsentieren. Aeijst ist bereits auf einigen Verkostungen und Veranstaltungen präsent gewesen und erfreut sich bei Kunden und Gin-Kennern gleichermaßen großer Beliebtheit. Aktuell wird deswegen auch der hauseigene Abfüllraum erweitert, um der großen Nachfrage gerecht zu werden.


Gin-Liebhaber haben ihn bereits verkostet. Das Online-Resumee: “Aeijst ist ein perfekter Gin mit einer wunderschön ausgeprägten Wacholdernote, ätherischen Nadelholzaromen, sanfter Zitrusnoten und erinnert mich weiters ganz leicht an Birne” so Flo, der Barkeeper und Inhaber der albertgasse39. “Das Produkt überzeugt mich zu 100%, denn der Gin ist sowohl als Gimlet – Gin auf Eis mit Limettensaft und Leuterzucker – ein Traum als auch als Gin Tonic herrlich."

Auf der Internetseite gibt es Aeijst in 500ml Flaschen zu je 29 Euro - ein ganz guter Preise, wenn der Inhalt hält, was das Äußere und die geschriebenen Worte versprechen.
Die Steiermark ist vielleicht nicht traditionell für Gin bekannt, aber das fängt ja jetzt angeblich an.

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Brit-ish. Styl-ish. Taste-ish.

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Gin

Veröffentlicht am 12. February 2015 von Roman

2010 wurde Ish von den Machern Ellie Baker (Betreiberin der Bristol Bar in Madrid) und Charles Maxwell (Betreiber von Thames Destillers Ltd. in London) gelauncht und wollte dabei als Produkt ein paar Regeln brechen und provozieren. So zumindest die Idee der einzelnen Buchstaben von i-s-h: irresistible scandalous hallmark

Charles Maxwell hat dabei bereits eine ganze Menge sehr verschiedener und überzeugender junger Marken in seiner Destillerie zum Vorschein gebracht: Oxley Gin, Geranium oder Fifty Pounds Gin. Maxwell gehört dabei zur Familie mit der größten Gin-Tradition in England. Vor acht Generationen gründeten seine Vorfahren die Finsbury Destillerie, seither wird seit 1700 ununterbrochen Gin in der Familie produziert.

Neben dem 'klassischen' ish gibt es auch einen ish-limed. Ein klassischer Gin mit einem Hauch Zitrusfrucht. Auch hier wird die Rezeptur des klassischen Gins verwendet und mit ein bereits vor der Abfüllung mit Limette versehen, um ein frischeres Aroma zu kreieren. Wir haben ihn im Torberg zum ersten Mal verkostet und eine sehr gute Erinnerung an ein erfrischendes Gin-Tonic behalten. Hier um 34,90 Euro online erhältlich.

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Ish hi 5
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Ish hi 4

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Punschkrapfentest - die Ergebnisse

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12 Kandidaten wurden unter die Geschmackslupe genommen

Veröffentlicht am 04. February 2015 von Roman 2 Kommentar(e)

Vor einiger Zeit haben wir ja mit Freunden einen ausführlichen Test über einen österreichischen Mehlspeißklassiker – den Punschkrapfen – gemacht. Und eigentlich dachte ich bereits, dass das Ergebnis auf unserer Seite bereits online war. Im Zuge der Umstellung von Simply4Friends auf das aktuelle Layout und er Einbindung der neuen und überarbeiteten Suchfunktion bin ich verwundert draufgekommen, dass es Ergebnis ja noch gar nicht veröffentlicht wurde. Zur Erinnerung: 16 süße und rosa (also zumindest fast rosa) Punschkrapfen jeder Preisklasse sollten uns einen Überblick über das Angebot geben. Schon lange im Vorfeld hatten wir oft einen regen Austausch mit unseren Freunden, was wohl der Beste sei und welche Kriterien er erfüllen musste. Auch, wenn wir es nicht so wissenschaftlich genau genommen haben wie zum Beispiel Katharina Seiser bei ihrer Verkostung – hier kamen 11 Kandidaten unter die strenge Lupe -– so haben wir glaube ich doch einen ganz guten Überblick ...

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Tataa! Der Sieger in unserem Test kommt von der Konditorei Sluka. Diese bereits 1891 gegründete Konditorei liegt im Herzen von Wien und dennoch abseits des Mainstreams und Tourismus. Gleich hinter dem Rathauspark zwischen dem Rathaus und dem Parlament etwas versteckt in den Arkaden eines Ringstraßenpalais (1010, Rathausplatz 8). Heute führt die Konditorei die Familie Beranek und bewahrt hier mit sehr viel Fingerspitzengefühl die süße Tradition. Von hier kommen gleich 2 Kandidaten - der große Punschkrapfen und ein sehr kleiner in Petit Fours Größe. Die äußere Form ist etwas unüblich und nicht würfelig sondern rund und eher hoch. Und man sieht dem Zuckerstück schon vom ersten Blick die Handarbeit an - die aber mit sehr viel Liebe oben mit einer kleinen Verzierung und einer kandierten Kirsche verziert wurde. Das Innere offenbart dann einen nicht zu schokoladigen aber dennoch schön gleichmäßigen braunen Masse, oben und unten mit einem dünnen Biskuitboden umrandet. Mit seinen 105 Gramm liegt er fast genau im Durchschnitt über die gesamte Testreihe (durchschnittlich hatte ein Krapfen 104 Gramm!). Beim Geschmacksurteil erreichte dieses Exemplar die absolute Top-Bewertung - aber auch beim inneren und äußeren Eindruck erreichte er den 2. und 3. Platz was ihn unangefochten an die Spitze katapultierte. Bei all unseren Ergebnissen haben wir das Preis-Leistungsverhältnis außen vor lassen. Denn wenn man sich so eine süße Leckerei gönnt, dann ist es aus kalorischer Sicht eh nicht so schlecht, wenn man sich das teuer erkauft hat. Mit 2,80 Euro (pro 100 Gramm) liegt er in diesem Testfeld etwas über dem Durchschnittspreis von 2,38 Euro. Natürlich ist dieser Durchschnittswert höher, weil ja sehr viele Kandidaten von Innenstadtkonditoreien stammen. Vielleicht auch noch interessant: Die Geschmacksnoten wurde in unserem Test am besten bewertet (Multiplikator 4x) - gefolgt von der äußeren Optik (Multiplikator 2x – ist ja auch wichtig für die Kaufentscheidung). Der inneren Optik kam am wenigsten Bedeutung zu (Multiplikator 1x) - weil jetzt ist es ja schon zu spät, wenn man den Punschkrapfen schon mal angebissen hat :-)
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Der Heiner Punschkrapfen schafft es auf den 2. Platz. Außen von einer schönen zartrosa Hülle umgeben, die auch schön weich war – wie man sie sich halt so vorstellt. Auch innen alles tiptop - nicht ganz so fein wie der Testsieger - aber ein unbestrittener 2. Platz, den er sich auch beim Geschmacksurteil gesichert hat. Mit 90 Gramm etwas leichtert - aber vielleicht die perfekte Größe für einen Punschkrapfen. Mehr muss es wirklich nicht sein.
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Wenn man sich einen Punschkrapfen so vor dem geistigen Auge vorstellt, dann sieht er wahrscheinlich aus, wie dieses Exemplar von der Kurkonditorei Oberlaa. Auf einem kleinen goldenen Pappteller ist er in perfekter, glänzender Form einfach da. Ganz ohne Schnörksel oder Kirsche. Und da waren sich alle Tester einig: Platz 1 für die Optik. Eine kleine Enttäuschung dann aber, wenn man ins Innere blickt. Hier hatten wir andere Erwartungen. Insbesondere Freunde von Schokoladigem werden hier enttäuscht sein. Was aber dem Geschmack keinen Abbruch tat. Schön saftig und rummig und immerhin die viertbeste Bewertung unter allen Punschkrapfen. So in Summe also noch ein Platz auf dem Stockerl. Mit etwas Kakao wäre vielleicht sogar noch ein besseres Ergebnis in unserer Verkostung möglich gewesen.
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Eher mittelmäßig beeindruckt hat uns der kleine Punschkrapfen vom Café Landtmann - keine Ahnung, ob es hier auch größere Exemplare gibt, aber verfügbar war nur mehr diese Petit Fours Größe. Ganze 60 Gramm brachte er auf die Waage. Dafür schaffte er aber im reinen Geschmacksurteil einen Stockerlplatz. Insgesamt also einen erstaunlichen 4. Platz. Wenn man den Preis pro 100 Gramm heranzieht, dann war er aber auch der zweitteuerste. Ganze 4,20 Euro kosten hier 100 Gramm - da darf er dann schon auch gut sein.
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Der Groissböck-Punschkrapfen ist groß, rosa, innen ebenmäßig und dunkel und auch recht günstig. 1,30 Euro pro 100 Gramm und ein tadelloser 5. Platz ist ein schönes Ergebnis. Nicht mehr und nicht weniger.
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Der Felber Krapfen ist wieder sehr gut davon gekommen. Schon bei unserem Faschingskrapfentest hat dieser Winterklassiker den 3. Platz erreicht. Und auch beim Punschkrapfentest schneidet diese Ausgabe gut ab. Im Inneren versucht man die ursprüngliche Machart nachzuempfinden (verarbeitete Kuchenreste). Die Farbe der äußeren Hülle sieht leider etwas künstlich und zu intensiv aus. Groß, aber gerade noch schaffbar, wenn man gerne Süßes isst. Und dadurch auch einer der günstigsten im gesamten Testfeld. Für einen Krapfengenuss zwischendurch kann man hier also nichts falsch machen.
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Die witzigste Kandidat war gleichzeitig auch der winzigste. Nur ganze 30 Gramm muss man hier 'stemmen'. Und er ist der (ganz) kleine Bruder vom Testsieger. Oben liebevoll verziert mit einer aufgemalten Kirsche. Innen prahlte der Kleine mit einem tadellosen Erscheinungsbild. Und weil alle vielleicht verwundert waren, wie man in dieser Größe auch innerlich eine Punschkrapfenoptik hinbekommt, wurde es hier auch auf den 1. Platz gehievt. Interessanterweise konnte er beim Geschmacksurteil allerdings nicht mithalten. Hier kommt es halt vielleicht doch auch auf die Menge und das Verhältnis zwischen Zuckerguss, Biskuit und Masse an. Wir wissen natürlich nicht ob es hier auch eine andere Rezeptur gab - auf jeden Fall war er geschmacklich doch recht weit abgeschlagen. Wer glaubt, dass kleiner Genuss auch kleiner Preis bedeutet liegt hier definitiv falsch. Ganze 7,70 Euro (!) würden hier 100 Gramm hochgerechnet kosten - dafür bekäme man dann aber immerhin auch gleich 3 dieser kleinen Scheißerchens.
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Groß und mächtig, schicksalsträchtig! Oder auch 'Death by Punschkrapfen'! Nach diesem Motto scheint man scheinbar in der Küche vom Diglas vorzugehen. Oder man hat soviele Reste, dass daraus dann diese riesigen Blöcke entstehen. 250 Gramm und damit fast 10x so schwer wie unser kleinste Kandidat. Innen noch dazu sehr kompakt. Viel mehr kann man dazu leider auch nicht sagen. Außer, dass wohl einige Touristen davon und dem aufgemalten 'D' Wien in besonderer Erinnerung halten werden.
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Den 9. Platz nimmt der Punschkrapfen von der Konditorei Hofstätter ein. Mit nur 1,1 Euro pro 100 Gramm der zweitgünstigste im Testumfeld (günstiger wird es nur noch im Supermarkt beim Hofer!). Da er aber auch sonst nicht sehr glanzvoll war sollte man vielleicht ein wenig an der Größe und der Zusammensetzung arbeiten. Dafür darf es dann auch ein bisserl teurer werden. Man kauft ja immerhin in einer Konditorei ein.
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Hätte man mich vor unserem Test nach dem besten Punschkrapfen gefragt, dann hätte ich immer uneingeschränkt die vom Schwarzen Kameel empfohlen. Warum? Weil mir hier einfach immer die Optik (klein, rund, zart rosa) und der Geschmack (sehr rummig - wenn auch wenig schokoladig) imponiert hat. Auch, dass der Krapfen sehr süß war, hat mich angesichts der kleinen Größe nicht besonders gestört. Aber man ist in einem Test mit seiner Meinung eben nicht alleine. Und was einer mag muss jemand anderem ganz und gar nicht zusagen. Und so hat diese Exemplar auch nicht sehr gut abgeschnitten. Man sieht es ihm ja auch schon im Inneren an. Fast nur mit Rum getränkter Biskuit. Also eher ein kleiner Baba au rum im rosa Zuckermantel. Der ist aber so weich, dass er gerne vom Krapferl fließt - was der Optik auch nicht immer hilft. Also nur Platz 10 von 16. Und eher ganz oben mit dabei, wenn es um den Preis pro 100 Gramm geht. Ich werde ihn bei dem einen oder anderen Kameel-Besuch aber dennoch wieder mitnehmen. So schnell trennt man sich nicht von seinen persönlichen Lieblingen.
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Fast das Gegenteil vom obigen Kandidaten stellt der Kollege von Fruth dar. Nicht falsch verstehen - aber das ist einfach kein Punschkrapfen sondern eher eine Schokoladenpraline mit Zuckerguss. Dass es Eduard Fruth hier mit seiner Kreation auch gar nicht auf das klassische Punschkrapfen-Segment abgesehen hat zeigt auch die Farbe des Zuckerguss. Auch wenn es eine rosa Variante gibt kommen sie allesamt doch in bunter Optik daher. Kein Wunder also, dass zwar geschmacklich sehr fein (wenn man eine Praline will) - aber nichts gemein mit der Vorstellung eines Punschkrapfens. Wegen der grundsätzlichen Qualität aber immerhin noch Platz 11.
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Die Konditorei Blocher mögen wir ja insbesondere wegen der Schaumrollen - hier steht ein Test noch an - bis dato aber unsere absoluten Lieblinge und die besten von Wien. Was man vom Punschkrapfen aber nicht behaupten kann. Da waren sich alle Tester einig.
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Detto auch das Aida-Exemplar. Recht glanzlos und trocken. Scheinbar braucht man auch hier Schlagobers dazu.
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Grimmig geht es weiter. Das zeigt schon ein Blick ins Innere. Schade, wo man doch von der Bäckerei Grimm sonst Besseres gewohnt ist.
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Ganz hinten im Testfeld landen die industriell gefertigten Punschkrapfen. Schon alleine die künstliche Glasur schmälert jedes Geschmackserlebnis. Während wir ab und an sogar diese Ölz-Krapfen mit nach Hause nehmen und uns billig einen Zuckerschock verpassen - erheben wir hier auch keinen besonderen Anspruch. Fast genauso, wie man sich auch an den Geschmack von Milka Schokolade, Gummibären oder Schwedenbomben gewöhnt hat und damit auch aufgewachsen ist. Preislich gesehen liegen die Krapfen aber sogar im Mittelfeld (auf 100 Gramm gesehen) - und sie sind immer und überall verfügbar. Das war dann aber schon alles.
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Auch wenn alle immer von der Qualität von Hofer schwärmen - in unseren Tests haben die Produkte noch nie gut abgeschnitten. Wie gesagt - alles Blindtests. Aber hier verkündet natürlich schon die äußere Optik, dass sich dahinter nichts Besonderes verstecken kann. Sogar als leicht bitter wurden die Krapfen beschrieben. Während man beim Punschkrapfen ohnehin schon von Resteverwertung spricht möchte man sich gar nicht vorstellen, was in der Industrie als Reste verstanden wird? Finger weg - dann lieber gleich Diät machen!

Das war das Ergebnis unserer Punschkrapfen-Vertikale. Immer wieder spannend solche Tests zu machen. Ist zwar eine Menge Aufwand (das organisieren, bewerten, verkosten, auswerten und Testergebnis schreiben - aber für unsere Freunde ist uns nichts zu schwer. Und einige haben hier ja auch tatkräftig mitgeholfen - zumindest mit ihrer Meinung. Es ist sehr anstrengend sich durch 16 picksüße rosa Krapfen zu fressen. Was man ja auch manchmal an den Gesichtern der Testern erkennen konnte.

Was sind eure Erfahrungen mit solchen Tests? Und habt ihr noch Erfahrungen die sich mit den unsrigen so gar nicht decken? Wir freuen uns auf das eine oder andere Kommentar hier oder auf unserer Facebook-Seite. Bis zum nächsten Test - und noch einen schönen Fasching!
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Die Emanzipation von der Emanzipation

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Der Foodblogaward wurde in diesem Jahr zum dritten Mal von der AMA vergeben. Und er hat sich seit Beginn immer etwas gewandelt. Von den ersten (missbrauchten) Online-Votings hin zu Jurys, von vielfältigen Blogtypuskategorien zu mehr Food und Rezeptfokus. Aber immer noch ist es eine tolle Initiative, die wohl auch zu dem Trend des Foodbloggings in Österreich beigetragen hat und damit eine große Bandbreite geschaffen hat. Die Hersteller freuts und es wird auch viel über Genuss und Qualität berichtet. Ist doch alles super!

Die Sieger des AMA Foodblog-Awards 2014

Veröffentlicht am 03. October 2014 von Roman

Der Foodblogaward 2014 ist geschlagen und die Sieger in 6 Kategorien stehen fest. Herlichen Glückwunsch! Wir (die Sieger des letztjährigen Foodblogawards) hatten ja die Ehre und Aufgabe, in der Kategorie Spürnase unter allen Einreichungen die besten zu küren und einen Gewinner zu bestimmen. Und der Sieg in dieser Kategorie geht (neben den vielen anderen tollen Einreichungen) dennoch verdient an den Blog Sarah Satt und die Geschichte über "Turopolje, Waldviertel, Südweide, Jahrgang 2013." Amüsant und wissenswert geschrieben und wie immer mit vielen Insights und Persönlichkeit recherchiert.

Auch in den anderen Kategorien, es wurde ja der beste österreichische Foodblog, der beste Newcomer, Rezepte für Vegetarisch/Vegan, Kids und Regional sowie die Spürnase vergeben, sind die Sieger als auch nominierten auf jeden Fall ein Bookmark wert.

Spannend finde ich, dass das Foodbloggen scheinbar wieder fest in weiblicher Hand ist. So sind alle (nur bei einem Gewinner steht ein Pärchen dahinter) weiblich. Die technische Hürde (Fotografieren, Blog aufsetzen, verlinken und analysieren) ist wohl überwunden und die Frauen treibt es wieder zurück an den Herd. War dies lange Zeit ein großes Emanzipationsthema (Halbe-Halbe oder überhaupt die Totalverweigerung), so scheint sich hier ein neues weibliches Selbstverständnis zu etablieren und man tut und lässt einfach, wozu man Lust hat. Und im Falle der Foodbloggerinnen ist dies nun eben das genießen, anrichten, erkunden, einkochen und die Lust zu gutem Essen. Vielleicht aber auch nur eine zufällige Momentaufnahme und im kommenden Jahr stehen dann wieder die Männer hinter der Kamera und dem Herd grin

Ein klein wenig schade finde ich, dass sich ein gewisses gleichförmiges (wenn auch ansprechendes) Erscheinungsbild ergibt. Handschriften, gezeichnetes, weißer Hintergrund sind wohl die großen Trends im Blogdesign (liebe Grüße an Frau Ziii und The Stepford Husband in der Version vor dem aktuellen Redesign, die hier wohl einen gewissen Einfluss und Vorbildwirkung ausgeübt haben. Mir persönlich fehlt allerdings etwas die unterschiedliche Herangehensweise und Unterscheidung. Aber da ein paar Blogs davon auch noch recht jung sind, gibt es ja noch Hoffnung.

Alles in allem wieder ein gelungener Foodblogaward mit jeder Menge neuer Entdeckungen. Wir gratulieren herzlich allen Gewinnern!

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Fba14 1 mundwerk
In diesem Jahr der Siegerblog unter allen Einreichungen aus Österreich. Und das Mundwerk kann sich nicht nur hören lassen, sondern auch sehen. Im Zugang und Design quasi ein Hipster-Blog unter den Foodblogs. Herzlichen Glückwunsch.
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Fba14 2 foodtastic
Kaum ein Jahr alt und schon so vielfältig. Der Siegerblog bei den Newcomern. Ein toller Start. Mal sehen, wie es weiter geht!
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Fba14 3 krautkopf
In der Kategorie vegane/vegetarische Rezepte konnten sich die Mangoldpäckchen behaupten. Und die sehen auch wirklich sehr gut aus. Muss demnächst mal nachgekocht werden.
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Fba14 4 kitchenstories
Pink Panther Pasta für Kids. Oder der Versuch, dass Kinder Rote Rüben essen. Vielleicht klappts ja mit dem roten Gemüse. Bei Grün suchen die Kinder ja gerne das Weite - außer es sind saure Gummidrops :-)
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Fba14 5 soapkitchenstyle
Wir sind halt ein Apfelland. Und deswegen kann man scheinbar mit Apfelrezepten immer eine Punktlandung machen. Ob wie im Vorjahr dem Apfelstrudel reloaded oder nun dem geeisten Apfelstrudel 2.0. Apfel in jeder Form. Vielleicht eine Hilfe gegen die russischen Sanktionen?
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Fba14 6 sarahsatt
Sarah Satt ist die Spürnase unter den österreichischen Foodbloggern. Mit einer schönen und dennoch kompakten Story. Aber auf ihrem Blog findet man noch einiges mehr. Nette Neuentdeckungen findet man aber auch noch unter den anderen Einreichern. Hier lohnt sich auf jeden Fall einmal das Reinstöbern!
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Und für Nachwuchs ist gesorgt. Die jüngste Teilnehmerin ist gerade mal 10 Jahre und kocht schon gerne. Also sind wir auf den Foodblogaward 2024 gespannt um zu sehen, was sich aus diesem Blog so alles entwickelt hat wenn die Bloggerin 20 ist und der Blog in etwa so alt wie Simply4Friends.

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Auf der Suche nach dem besten Krapfen in Wien. 10 Kandidaten waren im Test - und einer ist davon ganz durchgefallen. Und das war bei weitem nicht der günstigste ...

Einer muss der Beste sein

Veröffentlicht am 03. March 2014 von Roman 1 Kommentar(e)

Wir haben es wieder getan. Nichts ist vor uns sicher - und weil wir nunmal gerne unseren Senf überall dazu geben, muss man sich auch entsprechend umschauen, wenn es darum geht, eine gewisse Bandbreite möglichst opjektiv zu erhalten. Und was liegt näher, als im Fasching die allerorts angebotenen Faschingskrapfen zu testen. Und weil wir hier nicht nur unsere eigene Meinung gelten lassen, haben wir den Test gemeinsam mit Freunden gemacht. 14 Freunde haben hier in einer Blindverkostung sich der schwierigen Aufgabe gestellt, den besten Krapfen zu küren. Was gar nicht so einfach ist.

Die Bandbreite ist ein schöner Wiener Querschnitt. Von ganz billig (Hofer - no na) für nur 50 Cent pro Stück bis hin zum Luxuskrapfen um ganze Euro 2,40 (!!!!). Auf unserer Einkaufstour sind wir aber auch in ein paar Traditionshäusern abgeblitzt. Trotz Faschingshochsaison sind hier keine Krapfen zu bekommen. Unter anderem im Café Sacher, dem Café Diglas und dem Café Landtmann. Vielleicht weiß man hier, dass man sich mit Krapfen schnell die Finger verbrennen kann. Frisch sollten sie sein - und vor allem das Öl von bester Qualität. Und die Marmelade erst. Nicht zu dunkel gebacken und gerade die richtige Menge frischer und nicht verklebter Staubzucker oben drauf.

Den vermeintlichen Kaiser unter den Krapfen (von Groissböck) konnten wir leider nicht in die Testreihe mit auf nehmen. Leider liegen deren Filialen zu abseits für den Freitags Nachmittagsverkehr. Aber immerhin kamen sonst viele Kandidaten von wirklich namhaften Spezialisten auf den Testtisch. Krapfen von Demel waren mit dabei - aber auch von Gerstner, Heiner, Schwarzem Kameel, Kurkonditorei Oberlaa, Aida, ... - und vieles davon auch gut von Touristen besucht. Was insbesondere in einem Fall besonders spannend ist - deswegen erwähne ich das jetzt eigens.

Großartig das Ergebnis. Bewertet wurde mit Punkten in den Kategorien Geschmack, Optik und Marmeladenqualität. Und auch hier gibt es riesige Unterschiede. 2 Kandidaten waren leider nicht einwandfrei von der Ölqualität - einer davon sogar absolut ungenießbar. Aber seht selbst. Hier das Ergebnis von unserer Krapfenchallenge 2014:

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Www-krapfen-reihung
Hier die Rangreihung nach dem Stückpreis. Bei Aida, Mann, Heiner und Felber gab es die aber im Setpreis von 5 oder 6 Stück jeweils günstiger. Aber der Preis ist ein schlechtes Kriterium für eine Reihung nach dem besten Krapfen. Insbesondere hier wird man überrascht - denn die teuersten Krapfen landen nicht unbedingt im Spitzenfeld.
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2014 krapfentest 10
10. Platz: Demel – die Überraschung (und Enttäuschung) der Testreihe gleich zu Beginn. Der Krapfen vom Traditionshaus fiel bei uns komplett durch und wir empfanden ihn unisono als ungenießbar. Ranziger Ölgeschmack der einem sogar in die Nase stieg. Und das geht gar nicht. Wir fragen uns, wie das sein kann. Auch optisch war der Krapfen kein Bringer. In der Krapfenhochsaison so etwas den Leuten unterzujubeln ist der pure Wahnsinn. 0 Punkte von allen Testern spricht eine deutliche Sprache. Schade, wenn Touristen so etwas kredenzt bekommen und dafür auch noch 2,20 Euro bezahlen sollen. Dafür ist die Verpackung nett - die man aber nicht essen kann. Wir hoffen, dass dies nur tagesabhängig war.
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2014 krapfentest 09
9. Platz: Aida – vielerorts hört man, dass die Aida Krapfen zu den Lieblingen gehören. Und Aida versucht sich ja auch bei der Etablierung der Krapfen abseits der Faschingssaison. Mit Champagnerkrapfen, Mohnkrapfen und Co. Auch wenn man sagen muss, dass (außer dem Demel Krapfen) alle Kandidaten ganz gut genießbar waren, ein Highlight war der Aidakrapfen aber nicht. Da waren sich alle Tester bei uns einig. Auch die Optik und die Marmelade konnten nicht überzeugen. Auch für uns selbst eine Überraschung - denn hin und wieder verspeisen wir schon einen Aidakrapfen und sind gar nicht so unzufrieden damit. Aber der Vergleich macht einen halt sicher. Nur Platz 9 für die Aida in diesem Test.
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2014 krapfentest 08
8. Platz: Hofer – der günstigste Krapfen im Test (und der einzige Supermarktkrapfen) hatte es natürlich schwer bei der namhaften Konkurrenz. Obgleich besser als der Demelkrapfen und im Preis unschlagbar, bei uns hat er sich nicht an unseren Geschmacksknospen vobei zu einem besseren Platz schwindeln können. Schwer nachzuvollziehen, warum Hofer immer so gerne bei den Testreihen in den Siegesrängen ist. Wir hatten da noch nie so ein Erlebnis - obwohl immer komplett neutral (Blindverkostung!) und ohne Vorurteile mitgenommen. Spannend ist, dass der Krapfen aber sehr wohl Punkte für die Optik als auch die Marmelade bekam - aber keinen einzigen Punkt im Geschmacksurteil einheimsen konnte.
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2014 krapfentest 07
7. Platz: Gerstner – der größte Testkandidat mit fast 10cm im Durchmesser. Hier werden die Krapfen nicht in einen Karton verpackt sondern noch klassisch auf Kartontasse und in Papier. Sieht dennoch nett aus - aber zu Hause machen sich schnell die unschönen Fettflecken bemerkbar. Das konnten die Tester allerdings nicht sehen - da ja nur die Krapfen vor ihnen landeten – ganz ohne Branding. Und obgleich recht teuer reichte es trotzdem nicht für einen besseren Platz. Aber wir reden hier schon von einem guten Mittelfeld. Immerhin konnte der Krapfen von Gerstner sehr wohl beim einen oder anderen Tester punkten - Höchstpunktezahl gab es aber nur einmal und das für die Marmelade. Insgesamt nur Platz 7
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2014 krapfentest 06
6. Platz: Sluka – hier rätselten die Tester - steht S gar für S-Budget? Was niemand ahnte, dass dies der teuerste Krapfen im ganzen Test war. 2 Euro 40 (!!) - ein stolzer Preis. Erfahren haben wir in der Konditorei Sluka, dass die Marmelade von Staud kommt – und da verwundert es auch nicht, dass hier einige Punkte in dieser Kategorie vergeben wurden. Dafür fanden die Tester einhellig die Optik keinen einzigen Punkt wert. Noch ein paar Punkte für den Geschmack – nichts Außerordentliches – und daher nur der 6. Platz. (bei unserer Punschkrapfenverkostung kam Sluka aber immerhin an die Spitzenposition.)
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2014 krapfentest 05
5. Platz: Schwarzes Kameel – der optische niedlichste Krapfen – in sehr netter Verpackung (die wieder nur wir zu Gesicht bekamen) – mit 1,95 Euro und bei nur 67mm im Durchmesser aber auch bei den ganz Teuren dabei. Und auch hier haben viele Tester einen unguten ranzigen Geschmack verspürt. Dennoch gab es sogar zweimal die Höchstwertung – und damit (obgleich ihn einige gar nicht mochten und auf den Leven des Demel Desasters einstuften) immerhin noch den 5. Platz. Glück gehabt. (Heute haben wir übrigens vom Schwarzen Kameel 6 neue frische Krapfen als Wiedergutmachung bekommen – und die hatten nicht dieses ranzige Aroma. Schade aber dennoch, dass es bei der Testreihe passierte.)
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2014 krapfentest 04
4. Platz: Heiner – Platz 4 geht an die Krapfen von Heiner. Ab nun tut sich auch merklich etwas auf den Punktelisten. Durchwegs gute Bewertungen – wenn auch keine Spitzennoten. Dieser Krapfen hat also wenig Schwächen – aber auch keine herausragenden Qualitäten. Vieles ist natürlich subjektiv – und kann von Test zu Test anders ausgehen. Allerdings sind 15 Leute immerhin schon ein ganz guter Querschnitt, wo gewisse Spitzen oder Geschmacks-Befindlichkeiten ganz gut korrigiert werden.
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2014 krapfentest 03
3. Platz: Felber – überraschend, dass hier der Felber an den Traditionshäusern vorbei gezogen ist. Und in/vor einigen Filialen werden die Krapfen auch laufend frisch gemacht. Und da Frische bei den Krapfen so wichtig ist, hat wohl auch der Felber einen guten Punkt damit gelandet. Top Bewertungen beim Geschmack – aber auch bei der Optik und der Qualität der Marmelade. Ein Überraschungskandidat unter den Top 3.
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2014 krapfentest 02
2. Platz: Oberlaa – die einzige Qualitätskonditorei die es in die Top-Ränge geschafft hat, ist die Kurkonditorei Oberlaa. Und auch beim Punschkrapfen-Test waren sie auf den besten Plätzen vertreten. Hier kann man scheinbar nichts falsch machen und es ist kein Wunder, dass dies ein Erfolgsrezept ist. Der Punktezettel wurde fast schon zu eng und in allen Kategorien gab es jede Menge Punkte – oft auch die Höchstnote. Und somit den 2. Platz.
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2014 krapfentest 01
1. Platz: Der Mann – absoluter Überraschungssieger war aber der Krapfen von Mann. Sieben Mal Höchstbewertung im Geschmack. Etwas weniger aber immer noch sehr gut in der Optik. Und wieder sehr hohe Noten für die Marmelade – und damit der eindeutige Sieger in unserem Test. Und mit der Aktion 5 zum Preis von 4 bekommt man morgen am Faschingsdienstag für nur knapp 90 Cent die besten Krapfen. Ein verdienter erster Platz. Herzlichen Glückwunsch von uns!



Wie sieht es im Jahr 2015 mit der Verteilung aus? Auch, wenn ich nicht ganz glaube, dass sich die Rezepturen so schnell ändern – anderer Test, anderes Ergebnis. Solche Tests sind zwar lustig – aber bestenfalls immer nur ein Indiz – und wie unser Ergebnis schon gezeigt hat, kann es auch von Tagesschwankungen abhängen.

Beim Kurier gewinnt der Ströck Krapfen. Von 12 Testern und 8 Kandidaten. Witzig: Der Überraschungssieger in unserem Test landet hier auf dem letzen Platz.

Auch der Gault Millau will es wissen und nimmt vor allem die Krapfen der feinen Konditoreien unter die Lupe. Hier gewinnt der Krapfen von Sluka. Der Author des Beitrags kann es sich natürlich nicht verkneifen auf alle andere Tests von Laien hinzupinkeln. Naja, wenn man den ultimativen Geschmack gepachtet hat ...

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