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30. January 2012
Gepostet von: Roman
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Gutefrage2
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Die Vinothek von Albert Reichmuth in Zürich (Feldstrasse 62) ist ein wunderbarer Ort um Wein so richtig zu genießen. Das Designstudio OOS hat dabei die Umsetzung und das Konzept entwickelt und einen zwar klaren, aber dennoch sehr weinaffinen Showroom geschaffen. Ganz auf der Basis der Holzweinkisten, in denen ja viele gute Tropfen geliefert werden.

In der "La Galerie du Vin" kann man sowohl Weine kaufen als auch bei einer der zahlreichen Degustationen sich seine Meinung bilden.

Degustationszeiten in der La Galerie du Von:
Donnerstag/Freitag: jeweils 12.00-20.00 Uhr
Samstag: jeweils 10.00-16.00 Uhr

Albert Reichmuth hat auf der Webseite auch noch ein paar Weintipps zur Verfügung gestellt. Jeweils mit (allerdings schon abgelaufenen) Gutscheinnummern. Dennoch interessant und immer gut zum Nachlesen.

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03. January 2012
Gepostet von: Roman
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England ist ja hauptsächlich in Sachen Tee ganz weit vorne. Aber hier ist einfach Geld - und man kann es kaum glauben, auch guter Geschmack zuhause. Wohl vor allem, weil es auch viel Geld gibt. Und so werden zwar nicht die durchschnittlichen Essenserlebnisse in normalen Restaurants besser, dafür aber immer mehr Nischen besetzt und darin wahre Wunder produziert. Weil es eben Geld gibt und damit auch Kundschaft - die immer das Beste haben will - gibt. Das war schon immer so - auch Gründe, warum die Engländer den Champagner entdeckt oder den Portwein erst möglich gemacht haben.

So kommt nach einigen hervorragenden Schokoladenmachern nun auch Kaffee aus dem Teeland. Wie zum Beispiel die kleine Rösterei Square Mile. 2007 gewann James Hoffman von Square Mile Coffee die World Barista Championship und seither ging es steil bergauf für die Rösterei. In und um London gibt es eine Vielzahl von Cafés, die Square Mile Kaffees ausschenken und verkaufen – vor allem solche, die sich am oberen Ende der Kaffee-Qualitätskette befinden. World Barista Champion 2009 Gwilym Davies zum Beispiel, der in London mit mobiler Kaffeebar unterwegs ist, schwört auf Square Mile. Vor 15 Jahren wurde die Rösterei von James Hoffmann und Anette Moldvaer (World Coffee Cup Tasting Champion 2007) gegründet und ist unter anderem auch Mitglied der Slow Food Organisation.

Dieses Jahr (wir haben ja ein Espresso-Projekt am laufen - und auch schon einige Utensilien dazu (die wahrscheinlich beste Kaffeemühle der Welt) kommt ja vielleicht noch eine La Marzocco Espressomaschine hinzu. In der Zwischenzeit versuchen wir aus der alten Pavoni feinsten Espresso mit einer tollen Crema zu zaubern. Was reichlich schwierig ist. Aber es liegt dabei nicht am Kaffee oder am Mahlgrad.

Richtig testen werden wir natürlich erst können, wenn wir die Marzocco hier haben. Bis dahin sind wir mal auf der Suche nach den richtigen Füllstoffen. Und optisch (und was man so im Internet berichtet) gibt der Square Mile Kaffee auf jeden Fall schon mal was her.

Wer uns schon was voraus ist (Christof und Pavel zum Beispiel) kann den Kaffee hier online bestellen. Als kleine Orientierungshilfe: Kaffees mit rotem Etikett sind so geröstet, dass man sie eher zum Brühen verwendet (also kein Espresso), die anderen sind für Espresso perfektioniert. Koffeinfreier ist mit schwarz/weißen Etiketten versehen und die Specials oder Besonderheiten haben blaue Etiketten.

Hier als kleiner Vorgeschmack die Beschreibung des RED BRICK (Seasonal Coffee) von der Square Mile Webseite: From the El Majahual you can expect a buttery almond cherry tart followed by a lovely toffee sweetness. From Capetillo you will find juicey blackcurrant, blackberry fruit notes with a touch of raspberries and honey. In milk this coffee is lovely and the toffee and buttery notes are really highlighted and turn into a lovely fruit flan sweetness.

(Übrigens hier ein kleiner Blog-Tipp für Kaffeeliebhaber: BPCC - nach dem Umzug auf Green Cup Movement)

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04. December 2011
Gepostet von: Roman
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2011 kaviarei 4
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2011 kaviarei 1
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Schön langsam begeben wir uns auf die Suche nach unseren Menübeiträgen für unser Weihnachtsessen. Und das hier schafft es schon ganz schön weit nach oben auf der Liste der möglichen Dinge, die wir am 24. gemeinsam mit Freunden verspeisen werden.

Dazu braucht man (für 6 Personen):
6 große Bioeier
100 Gramm geschlagenes Schlagobers
250 Gramm Sauerrahm
10 Gramm frischen Kren
feinen Kaviar (je nach finanzieller Situation)
Salz und Pfeffer


Die Eier werden oben im rohen Zustand geköpft (das kann schon ein paar Eier mehr erfordern als man tatsächlich benötigt) und dann der Inhalt getrennt. Der Eidotter kommt wieder zurück in die Schale und diese dann für 7 Minuten ins vorgeheizte Rohr bei Heißluft (180°C). In der Zwischenzeit vermengt man die restlichen Zutaten und hebt das Schlagobers darunter. Diese kommen dann statt dem Eiweiß in die fertigen Eier und werden mit dem Kaviar getoppt und serviert.

Einfach und fein.

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Kitchening
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04. December 2011
Gepostet von: Roman
2011 blackshiraz 01
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"Zu ganz besonderen Anlässen genießt man in Australien diesen Sparkling Shiraz: feine Perlen in Kombination mit sonnengeküsstem Shiraz und ordentlich Holz. In jedem Falle einzigartig!"

So steht es auf der Wein+Co Seite beschrieben. Und man kann es nur bestätigen. In jedem Fall einzigartig! Bei gedämpften Licht sieht der Sprudel aus, als hätte man ein Cola in ein Sektglas gefüllt. Die Farbe ist tief rot (Black Shiraz eben grin) und es schäumt auch mehr als ein Sekt, Prosecco oder Champagner. Was wahrscheinlich am Zuckergehalt liegt. Um rund 20 Euro ist der Lehmann Black Shiraz ein durchaus interessanter Tropfen für gewisse Anlässe. Unseren Geschmack hat er allerdings nicht getroffen. Nicht wirklich schlecht, aber irgendwie spricht er keinen unserer Sinne wirklich an. Weder in Farbe (wirkt sehr maskulin) noch im Geschmack (eher etwas lieblicher - was wieder mehr Frauen ansprechen dürfte) hat er bei uns mit diesem Widerspruch punkten können. Schmeckt irgendwie wie ein moussierendes Pago Johannisbeere - und sieht auch so aus. Da bleiben wir doch lieber bei Champagner oder Bründlmayer Rosé.

Weil wir aber immer wieder zu Experimenten bereit sind, haben wir dann eine Flasche Ruinart geköpft und wollten daraus mit nur einem Schluck einen Rosé zaubern. Doch auch nur ein kleiner Tropfen davon machte aus dem Champagner einen dunkelroten Drink. Der Geschmack blieb davon zum Glück unbeeinträchtigt. Eine Frage stellt sich auf jeden Fall: Woher kommt all diese Farbe?

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17. November 2011
Gepostet von: Roman


Na dann - Prost. Einfach nur so ...

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27. July 2011
Gepostet von: Roman
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Vaughan 01
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Clare langstaff 01
Day 01
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Wer ein Haus baut oder ein Stück Grund mit etwas drüber (einem Salettl, einer Garage oder einem Wintergarten zum Beispiel) besitzt und sich schon immer Gedanken über die Erweiterung um einen idealen Weinkeller gemacht hat, der wird vielleicht hier fündig. Spiral Cellar ist ein Unternehmen aus England, das sich auf eine vorgefertigte, clevere und relativ kostengünstige Erstellung von Weinkellern in Häusern spezialisiert hat - einfach und bequem zu erreichen und in unterschiedlichen Größen.

Die Idee ist dabei simpel. In den Boden (Fundament) wird einfach ein entsprechend großes Loch (ja nach Wunsch und gewollter Weinkellergröße) 'gebohrt' und vorgefertigt die gesamte Infrastruktur für das Weinlager eingebaut. Alles ist dabei wasserdicht versiegelt und so kann man die kühle des Bodens nutzen, ohne mit Schimmel oder zu hoher Luftfeuchtigkeit kämpfen zu müssen. Erreichen kann man dann das neue Himmelreich durch das Öffnen einer Bodenplatte und einer kleinen Wendeltreppe, die einem bequem zu unten liegenden Regalen führt. Mit LED Beleuchtung, spinnenfrei und – wer sich das ganze mit einem Glasdeckel (mit UV Schutz) installieren lässt – dem garantierten WOW-Effekt bei den Besuchern. Noch eines drauflegen kann man mit einer elektrischen Eingangsstüre.



Ich stell' mir gerade vor wie geil es sein müsste, wenn man 2-3 solcher Spiral Cellars mit automatischen Glastüren nebeneinander im Küchen/Essbereich eines schönen Hauses hätte - einmal bestückt mit Wein und einmal als Käsehumidor oder Speis mit schönen Prosciutto-Schinken und Salame. Netter Gedanke, der für ein Haus am Land spricht grin

Zwischen 15.000 und 25.000 Pfund (wenn es installiert wird) kostet so ein Keller in etwa. Kommt natürlich ganz auf die Ausführung an. Denn so eine automatische Eingangstüre kommt dann nochmals mit circa 15.000 Pfund daher. Aber so schön und individuell hat man seine Flaschen noch nicht gelagert. Wer für weniger Aufsehen für seine Schätzchen sorgen will versteckt die Eingangstüre einfach. Einbrecher und Diebe kommen so nicht so leicht an die teuren Sammlerstücke. Eine sinnvolle weitere Einsatzweise dieser Weinkellerform.

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03. July 2011
Gepostet von: Roman
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Am Freitag waren wir mit Freunden beim Chef's Table. Das ganze ist ein temporäres Restaurant für 36 Leute, das direkt in der Küche aufgebaut wird. Schon immer war ein spezieller Tisch in der Küche, wo Freunde und Angestellte des Küchenchefs abseits und mit wenig Konventionen speisten als Chef's Table bezeichnet worden. Diese Idee hier in Wien umzusetzen entstand gemeinsam von Barbara van Melle (Journalistin und Moderatorin sowie Präsidentin der Slow Food Austria Vereinigung) und Oliver Scheiblauer (Küchenchef bei Adventure Catering). Und dafür wird die Catering Küche in unregelmäßigen Abständen zum Restaurant umfunktioniert.

Für 150 Euro (inklusive Weinbegleitung) verbringt man hier einen genüsslichen Abend, wo neben dem Tisch gekocht und zubereitet wird und man auch jederzeit einen Rundgang durch die Küche unternehmen kann. Wir hatten aber viel zu viel gute Laune an unserem Tisch um sich groß mit den Tätigkeiten in der Küche zu beschäftigen. Aber bei der Entstehung des Desserts musste ich dann doch meine Kamera zücken und habe das Spektakel (weil Molekularküche und Kochen mit Stickstoff halt zwar Schischi, aber trotzdem immer wieder nett anzusehen ist.

Alles in allem genossen wir einen lustigen Abend mit sehr feinem Essen. Ein paar Dinge sind uns dennoch aufgefallen (alle hatten zwar immer schwarze Gummihandschuhe an, aber auch alles damit angefasst - was als nur der Hygiene für die Köche gedient haben kann – und der Weinnachschub war bei den längeren Pausen zwischen den einzelnen Gängen leider alles andere als optimal), es war aber ein schöner Event den man durchaus weiter empfehlen kann.

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18. June 2011
Gepostet von: Roman

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At.mosphere mit Dwayne Cheer und kulinarischen Genüssen weit über den Dächern von Dubai: das Lokal im 122. Stock des Burj Khalifa auf 442 Metern Höhe wurde Anfang des Jahres eröffnet und bietet ein luxuriöses Gastronomiekonzept mit unvergleichlichem Ausblick. Genauer gesagt befindet sich das At.mosphere unmittelbar unter dem Aussichtsdeck des Burj Khalifa und somit 92 Meter höher als das zweithöchste Restaurant der Welt im CN Tower im kanadischen Toronto. Ein atemberaubender Ausblick über Dubai ist somit garantiert.

Gäste gelangen durch den Eingang der ‚Burj Khalifa Corporate Suites’ mit dem Express-Aufzug in das zweistöckige Atrium aus Glas. Eine ausladende Treppe führt in den Eingangsbereich des Restaurants, wo Gäste den Blick auf das Emirat genießen können, auf die Sheikh Zayed Road, The Meydan, Jumeirah Beach, Ski Dubai und Downtown Dubai, den Mittelpunkt einer vielseitigen neuen Lifestyle-Destination. Samt, Leder, Möbel in den Farben schokoladenbraun und amethyst sowie handpolierte Holzwände dominieren die Innenarchitektur. ‚At.mosphere’ besteht aus einem Lounge-Bereich mit 135 Plätzen sowie einem Grill-Restaurant für 80 Gäste. Zwei ‚Private Dining Rooms’ für geschlossene Gesellschaften und eine Schauküche ergänzen das Gastronomiekonzept.

Chefkoch Dwayne Cheer, der bereits seit 2008 für die Hotelgesellschaft The Address Hotels + Resorts tätig ist und unter anderem im Michelin-Restaurant Mayfair, London gearbeitet hat, legt großen Wert auf frische Zutaten und gesunde, einfache Zubereitung. Das Menü bietet vielseitige moderne europäische Küche mit viel Bio-Geflügel, Fisch und Rind. Das Restaurant ist täglich von 12:30 Uhr bis 15:00 Uhr sowie von 19:00 Uhr bis 23:30 Uhr geöffnet.

Wer sich mit seiner Begleitung in die so genannte “Private Dining Area” zurückziehen möchte, muss mit Preisen ab etwa 130 Euro pro Kopf rechnen. Den Nachmittagstee gibt es ab 70 Euro pro Person und für Drinks sowie Snacks gilt ein Mindestverzehr von rund 40 Euro. Für das Design des luftigen Grill-Style-Restaurants war Adam Tihany verantwortlich. Der amerikanische Innenarchitekt entwarf unter anderem auch für das Mandarin Hotel in Las Vegas, diverse Hotels in New York, London und Los Angeles und das Shangri-la in Singapur.

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07. June 2011
Gepostet von: Roman
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Das kleine und feine Weingut Erich Sattler in Tadten (Burgenland) fügt sich harmonsich in die gegebene Baustruktur ein und behauptet sich dennoch mit schöner Struktur inmitten historischem "Terroir". So wie ein guter Wein eben, der die Gegebenheiten perfekt ausnutzt und zu ungeahnter Höhe und Raffinesse reift, ohne die Wurzeln zu verleugnen. Was Wein kann, kann eben auch Architektur (in diesem Fall von Architects Collective – Kurt Sattler, Richard Klinger, Andreas Frauscher) – so man beides lässt und neu interpretiert.

Der Architekt schreibt: "Das Weingut Erich Sattler liegt im Dorfkern von Tadten, einem für das Burgenland typischen Angerdorf mit 1500 Einwohnern. Auf dem 12 x 120 m großen Grundstück befinden sich zwei Bestandsgebäude und ein Neubau. Zum Dorfanger hin liegt ein bestehender L-förmiger Wohnbau mit Innenhof der den öffentlichen Zugang zum Weingut ermöglicht. Am anderen Ende des Grundstücks liegt in Richtung Weingärten eine bestehende Produktions- und Lagerhalle mit An- und Zufahrt. In der Mitte des Grundstücks liegt ein von zwei Feuermauern begrenztes neu errichtetes Gebäude dass im Erdgeschoss als Fassraum genutzt wird und im Obergeschoss das „Weinloft“ mit Verkostungsraum und Küche, Büros und Gästezimmern beherbergt. Auf dieser Ebene befinden sich zwei Terrassen die durch zwei Glasfassaden fließende Übergänge zwischen Innen und Außenräumen erzeugen. Das Dach besteht aus einer Holzterrasse die teilweise geneigte ist und zu einem 360° Ausblick auf die umliegenden Weingärten, den Neusiedlersee und die Voralpen ansteigt.
Der Erdgeschoss Grundriss des Neubaus besteht aus einem Rechteck und das Obergeschosses aus einem Parallelogramm das zu den Himmelsrichtungen orientiert ist. Diese beiden Grundformen werden durch eine Reihe von Raumdiagonalen verbunden und in eine fließende Gesamtform überführt. So entsteht eine Reihe von vielfältigen Räumen, Ausblicken und Topographien die sich auf den Sonnenstand, Innenhof und das weiter Umfeld beziehen. Die Restmengen des Parallelogramms ergeben eine Ost- und Westterrasse die für Veranstaltungen und Weinpräsentationen genutzt werden. Der Innenraum kann durch eine großflächige Schiebewand und vier große Türen als Großraum oder als einzelne Räume genutzt werden. In der Mitte des Weinlofts liegt ein holzverkleidetes Pentagon das Nassräume und Küche zusammenfasst. Die Gebäudekonstruktion besteht aus Beton- und Mauerwerk und dazwischen liegenden Holzdecken und Wänden. Alle Terrassen sind mit Holzdielen verlegt und das Gebäude ist außen in dunklem steingrau und innen weiß verputzt. Die Orientierung der Glasfassaden, die integrierten ausladenden Vordächer und die sehr gute Isolierung ermöglichen ein ganzjährlich angenehmes Raumklima durch den winterlicher Energieeintrag, guten Sonnenschutz und Querlüftung."

Erich Sattler: Meine Leidenschaft gilt Weinen, wie ich sie selbst liebe und gerne trinke! Reif, dicht, fruchtbetont, mit samtigen Tanninen und Länge. Sie sind ein ehrlicher Ausdruck von Klima und Boden aus unseren Lagen in Tadten im Burgenland. Ausgewogene Weine mit Persönlichkeit und Charakter überwiegend aus den regionalen Sorten St. Laurent & Zweigelt."

Alleine bei den Etiketten ist diese Raffinesse noch nicht ganz durchgedrungen - wohl schlicht, aber dennoch mit einigem Potenzial zur Verbesserung. Die stellt man sich noch nicht so gerne auf den Tisch oder nimmt sie zu Freunden mit. Das Weingut hingegen besucht man gerne.

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29. May 2011
Gepostet von: Roman
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Dieser Riesling 'Von blauem Schiefer' ist ein Mitbringsel von Erich und macht Lust, einmal einen Weinausflug an die Mosel zu unternehmen. Würzig und fein. Kräftig und verspielt. Irgendwie ein Mittelding zwischen einem Federspiel und einem Smaragd aus der Wachau - aber keineswegs Mittelmaß. So macht ein Riesling Spaß und zeigt einmal mehr, dass die deutschen Weine hier in Österreich fälschlicher Weise einen komisch schlechten Ruf genießen.

Auf der Webseite vom Weingut Heymann-Löwenstein findet man über den blauen Schiefer folgendes: Meeresboden verwandelt sich in einen kühlen Gebirgsbach und kommt langsam zur Ruhe. Den guten Geschmack unserer Weine verdanken wir der Tatsache, dass unsere Sommer vergleichsweise kühl und feucht sind. Selbst die Reben können mit sommerlicher Hitze wenig anfangen. Die beste Assimilationsleistung des Rieslings liegt bei 27°C und bedecktem Himmel. Aber was interessiert uns das? Wir wollen keinen Zucker resp. Alkohol herstellen sondern finessenreichen Wein - und freuen uns daher weniger über süße als über aromatische Trauben. Und genau die reifen dann, wenn die Frucht nicht gebraten, sondern auf kleiner Flamme geköchelt wird. Nicht nur 80 bis 100 Tage wie im heißen Süden, sondern bis zu 160 Tage haben unsere Rieslingreben Zeit, ihre subtilen Aromen ausreifen zu lassen und die Finessen der Schiefer einzulagern. Gerade der enorme Temperaturwechsel von Tag und Nacht gegen Ende der Reifeperiode scheint für die Aromenentwicklung von entscheidender Bedeutung zu sein. Seit Jahren schon ernten wir daher den größten Teil erst im November, wenn nach den ersten Nachtfrösten die Blätter gefallen sind und die Trauben im Wechselspiel von warmen Sonnenstrahlen, kühlem Wind und kalten Nächten zur optimalen Aromenreife gelangen.

»My choice is the von blauem Schiefer, which deliciously combines the flavour of apple and spice with that of the slate on which the grapes were grown.« The Telegraph, London

»If any bottle should convince a doubter, this is it: Heymann-Löwenstein von blauem Schiefer. It is just so concentrated, mineral-laden, exiting and dry.« Jancis Robinson

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04. March 2011
Gepostet von: Roman
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BOS ist eine Eisteemarke aus Südafrika, die die besten Voraussetzungen mitbringt zu einem ähnlichem Exportschlager wir RedBull zu werden. Nur halt eben auf Eistee-Basis. Im Package-Design sowie im Produkt selbst steckt die pure Lebensfreude Süfafrikas. Bunt, vielseitig, lebendig und fun. Abegfüllt in 5 verschiedenen Geschmacksrichtungen: Lemon, Pfirsich, Apfel, Slim (Lemon & Ginger) und Energy (Cranberry). Zusätzlich zum Geschmack und der Lebensfreude darf in die Packungen (Energy) noch Guarana, Ginseng und Gingko beziehungsweise (Slim) Dandelion - auch bekannt als Fettverbrennungs-Kraut. Farbstoffe, Süßstoffe oder Konservierungsmittel haben allerdings das Nachsehen.

Die Eistees werden in Südafrika auf der Basis von Rooibos-Tee hergestellt. Dieser gilt als reich an Anti-Oxidantien und wichtigen Mineralstoffen, soll Antiallergene Wirkung haben und fördert die Durchblutung und die Leberfunktion sowie senkt den Cholesterinspiegel. Und genau solche Zusatzeigenschaften lassen sich heutzutage wunderbar verkaufen. Die Lebenslust und -laune machen dann noch das übrige dazu.

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20. February 2011
Gepostet von: Roman
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mango
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Made with joy - heißt es im Original. Und mit dieser Hingabe sind wohl auch die diversen Geschmacksrichtungen des Lassi gemacht, die in einer Zeit der Smoothies und in England mit einem historischen Indienbackground das richtige Produkt zur richtigen Zeit zu sein scheinen.

Geben tut es die netten Drinks in schön gestalteten Trinkflaschen und den Geschmacksrichtungen Mango (der Klassiker), Zimt und Erdbeer/Basilikum. Ein paar Hintergründe und Aktivitäten könnt ihr auf madewithjoy nachlesen. Immer wieder spannende, wie man mit viel Liebe zum Detail und dem notwendigen Ehrgeiz nette Produkte auf den Markt bekommt - etwas, wo es der Industrie und den Markenartiklern oft an Feingefühl fehlt. Vor allem aber auch am schönen Produktdesign, dass scheinbar nur Nischen auch als spannend empfinden.

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07. November 2010
Gepostet von: Roman
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Nach der erfolgreichen Verkapselung von Kaffee, wo kaum jemand zu Beginn an dieses Erfolgsrezept, schicken sich nun auch Hersteller rund um die 2. Genussreichshälfte, die Teetrinker, dazu an hier gleichzuziehen. So hat nun Verity Tee in Kapseln in Form von Konzentraten auf den Markt gebracht. Und in großen Tönen wird das Produkt auch dargestellt.

So lautet es zum Beispiel aus der Unternehmenssicht:
"VERITY ist der Teegenuss des 21. Jahrhunderts. Das flüssige Teekonzentrat besteht ausschließlich aus erlesenem Tee und reinem Wasser. Die Zubereitung ist einfach und sekundenschnell: Schütteln, öffnen, eingießen und genießen. VERITY ist praktisch, kann überall und jederzeit getrunken werden. Es schmeckt in kaltem, warmem und heißem Wasser und sogar im Mix mit anderen Getränken – ganz nach Ihrem Geschmack. Mit VERITY wird Teegenuss so einfach wie nie!"

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17. October 2010
Gepostet von: Roman
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Man könnte nicht behaupten, dass man die Reiseführer von Taschen so einfach in die Tasche steckt um damit eine Erkundungstour durch die Metropolen macht. Denn hier würden sie wohl eher den Pfefferspray als Angriffsabwehr ersetzen und einen heftigen Bandscheibenvorfall hervorrufen. Vielmehr sind diese sehr schönen Reiseführer ein Eintauchen im voraus der tatsächlichen Reise. Und das können sie allesamt. Lust auf die schönsten Winkel einer Stadt wie London, Berlin, Paris oder New York machen.

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14. October 2010
Gepostet von: Roman

Lovely Package


Design und Packaging ist in weiten Teilen hierzulande etwas unterbelichtet. In einer absoluten Welt würde man sich hier wesentlich mehr Gedanken machen und gutem und innovativem Produktdesign mehr Aufmerksamkeit schenken. Eine reichhaltige Quelle solcher Umsetzungen und Entwürfe findet man auf dem Weblog 'LOVELY PACKAGE'. Link und ein paar erste Eindrücke ein paar ausgewählter Designs findet ihr hier ...

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