Da stibitz’ ich mir ein Achterl: Coravin

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Coravin amongst wine glasses
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Die teure und seltene Flasche Wein im Keller? Oder Abends aus einer großen Auswahl an Weinen wählen (lassen)? Verkosten und mitverfolgen, wie eine Flasche Wein über die Jahre reift? Bis hin zum Service im Restaurant, wo man aus allen Flaschen Wein im Weinklimaschrank zurückgreifen kann? Das klingt fast ein bisschen wie ein Märchen. Denn wie soll das gehen? Man kann ja nicht alle Flaschen öffnen. Denn durch das Öffnen kommt Sauerstoff in die Flasche und ein Oxidationsprozess setzt ein. Teilweise will man das auch (den Wein atmen lassen) – aber nach einer längeren Zeit und je nach Alter des Weines, gehen die Aromen und vielschichtigen Geschmacksnuancen verloren und der Wein verliert an Raffinesse. Wie schnell dieser Prozess voranschreitet, hängt ganz vom Reifegrad, der Machart und dem Alter des Weines ab.

Um dies zu verhindern, muss man sich einerseits gut mit Weinen auskennen und/oder andererseits eine geöffnete Flasche Wein dann auch zeitnah austrinken. Wo wir wiederum bei einem anderen Problemchen angelangt sind. Denn wer macht schon eine Weinverkostung mit 4-8 Weinen und trinkt dann alle Flaschen aus. Vielleicht geht das noch in einer größeren Gruppe, aber privat oder einfach für sich alleine geht das nicht mehr. Wenn in der Flasche (die ja nun auch weniger Flüssigkeit beinhaltet und mehr Raum für Luft (Sauerstoff) hat, hilft auch kein dichtes Verschließen mehr. Die Oxidation schreitet mit dem nun in der Flasche eingeschlossenem Sauerstoff zügig voran.

Aber jetzt gibt es eine Alternative dazu


Coravin heißt das Wunderding für Weinliebhaber und -enthusiasten. Das System ist relativ simpel. Wie eine Art Korkenzieher setzt man das Gerät auf die geschlossene und versiegelte Flasche und sticht dann mit einer dünnen Nadel durch den Verschluss und Korken (funktioniert natürlich nicht bei Glas- oder Drehverschlüssen). Danach kippt man die Flasche und drückt auf einen Knopf, der ein spezielles Gas aus einer Patrone (Argongas) in die Flasche mit Druck einfließen lässt und dadurch ebenfalls durch die Nadel den Wein austreten lässt. Diesen Vorgang wiederholt man solange, bis man die gewünschte Menge Wein aus der Flasche entnommen hat. Dies dauert natürlich ein wenig, da die Nadel ja sehr dünn ist, um nicht zuviel vom Korken zu zerstören.

Anschließend stellt man die Flasche wieder auf und zieht die Nadel behutsam heraus. Da das entstandene Loch im Korken (die Nadel gibt es unterschiedlichen Ausführungen und Stärken – je nach gewünschter Anwendung/Weinart/Alter des Korken) sehr klein ist, verschließt der elastische Korken sich wieder von selbst und lässt keine Flüssigkeit mehr aus der Flasche. Die Füllung mit dem Argongas in der Flasche sorgt wiederum dafür, dass der verbliebene Wein keinen Sauerstoff zum Oxidieren hat und man die Flasche Wein für ein paar weitere Jahre im Keller weiterlagern und reifen lassen kann. Freilich sollte man den gerade entnommenen Wein dann auch die entsprechende Reifung und Ruhe im Glas angedeihen lassen. Denn erst an der Luft und im Glas bekommt er genügend Luft für die optimale Entfaltung seines Genusses. Für eine entsprechende Weinverkostung muss man also dennoch ein wenig Ruhe mitbringen. Wein bleibt halt immer noch etwas raffiniertes. Gerade das macht den Reiz an ihm (neben dem Geschmack) natürlich auch aus.

Gut oder schlecht?


Gestern am Abend haben wir eine angeregte Diskussion gehabt, ob der Coravin und diese Technik nun etwas Gutes oder eher etwas Negatives ist? Klarerweise nimmt man damit dem Wein im Weinkeller eine gewisse Mythik. Es hat auf einen gewissen Reiz, dass man eben nicht genau weiß, wie ein Wein in einer Flasche schmeckt oder reift. Und erhöht den Überraschungsmoment. Außerdem sollte man bei der Verwendung von Coravin eine genaue Liste mit Verkostungsnotizen und Markierung an den so 'angestochenen' Weinen vornehmen. Sonst hat man im Laufe der Zeit ein heilloses Durcheinander von Weinen mit unterschiedlichen Füllständen im Weinkeller herumliegen. Was zwar vielleicht kein Problem darstellt – aber eine volle und frisch entkorkte Flasche mit Gästen hat halt doch auch ihren Reiz (auch, wenn sie meist dann ohnehin erst ist die Glaskaraffe wandert).

Richtig angewandt und eingesetzt kann Coravin allerdings ein wertvoller Wegbegleiter für so manchen Weinliebhaber sein. Vielleicht ist gerade deswegen im Moment auch so ein kleiner Hype darum ausgebrochen. Alle Weinkenner schwärmen davon. Wein+Co setzt groß darauf. Sicher auch, weil die Gewinnspanne bei dem Gerät keine schlechte sein ist (kostet rund 300 Euro im Geschäft, auf der Coravin Webseite oder bei Amazon), Robert Parker und andere Tester sind ebenfalls davon überzeugt. Und auch bei uns wird so ein Teil wohl bald angeschafft werden.

Wirklich freuen würden wir uns, wenn sich das in den Lokalen und Restaurants durchsetzt. Glasweise neue Weine zu verkosten würde dann viel mehr Spaß machen und einen neuen Erlebniswert bringen. Oder auch bei Weinverkostungen, bei denen man dann auch die teureren und seltenen Weine eher in der Verkostung vorfindet. Blindverkostungen und vieles mehr kann man sich durch Coravin nun auch vorstellen. Alles in allem also ein Wunderding für Weinliebhaber.

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Cucina Light – Essen im Fabios

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2015 04 27 fabios 1
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Das Fabios hat umgebaut und setzt wieder auf einen schöne Terrasse. Vom Trubel der Fußgängerzone ist der getaufte 'Giardino' mittels Kräutern und Zitronenbäumchen abgetrennt aber immer noch mittendrin und einem Ausblick mit allerhand zum Schauen. Bei unserer Einladung ins Fabios Ende April zum Kennenlernen der neuen Terrasse und den neuen leichten Speisenkreationen (gerade richtig für die kommenden heißen Tage) war es allerdings leider noch zu kühl, um unser Dinner mit Bloggerkollegen im Freien zu genießen. Auch, wenn sich davon die eine oder andere Prominenz nicht abschrecken lassen hat.

Das Fabios ist ja schon immer dafür bekannt, dass man hier eine Menge stadtbekannter Leute antreffen oder erspähen kann. Vom ORF Generaldirektor bis hin zum Sozialminister (Zufall?) – also quasi das Cipriani von Wien. Und den vielen Besuchern, die sich hier in die Auslage setzen, nach dem Motto: Sehen und gesehen werden. Lokalpolitik oder Lagen-'Vorteil' – man weiß es nicht genau. Und wie es bei solchen Lokalen auch ist, ist der Ruf für die Essenqualität immer so einen Sache. Freilich darf man hier nichts Schlechtes servieren – immerhin haben ja auch Prominente oder russische Besucher bisweilen das Recht auf einen guten Geschmackssinn. Aber ist es wichtiger mit viel Brimborium den Anschein von Geschmack auf den Teller zu bringen, oder wirklich innerste Überzeugung. Ein leichtes Dinner und eine solche Ausrichtung zahlt ja eher in die Richtung 'weiblicher, ewig junger Traumfigur' ein. Wie die Frau von Welt (als erfolgreiche Businesswoman oder begehrte Begleitung) halt heute aussehen muss.

Beim Dinner haben wir uns aber von einer etwas anderen Stimmung hier im Lokal überzeugen können. Fabio Giacobello ist ein Durch-und-durch-Gastronom. Er lebt Gastfreundschaft und Service auf eine ganz spezielle und sehr mediterrane Weise – so, wie wir sie ja auch von einem Italienbesuch her kennen. Und genauso leidenschaftlich geht er auch mit der Begeisterung für Speisen und Lebensmittel um. Davon konnten wir uns ein Bild machen, als wir nach seinem bevorzugten Olivenöl fragten. Kurzerhand verschwindet Fabio in der Küche und stellt und 2 Olivenölflaschen auf den Tisch. AND'OLIO und das sizilianische Castel di Lego aus der Sorte Tonda Iblea von Sebastiano Galioto - samt Schwärmerei, Geschmacksnuancen und zu welcher Art von Speisen er welches der beiden Öle bevorzugt. Wir verkosten sie und sind ebenfalls begeistert. Ob diese Leidenschaft nur für uns oder generell bei einem Besuch zu spüren ist, kann ich nicht sagen. Wir waren allerdings von dieser Hingabe angetan.

Der Küchenchef Christoph Brunnhuber führt uns kulinarisch durch den weitern Abend und serviert und einen Auszug aus der neuen Menükarte: mit Estragon marinierte grüne Bohnen und sehr aromatischen piemonteser Haselnüssen, weißer und grüner Spargel mit Stracciatella (das Innenleben der Burrata), Ravioli gefüllt mit Büffelricotta, Kräutern & Limettensauce und darüber gehobelten 36 Monate gereiften Parmiggiano, Fiori di Zucca (mit Ricotta gefüllte Zucchiniblüten frittiert auf San Marzano-Tomaten), Filetto di Tonno Crudo Tagliatto Fine auf Feigencreme sowie ein Rib Eye Steak.

Die Dessertvariation hat dann allerdings nur mehr wenig mit 'leichter Küche' zu tun. Hier wäre definitiv Verbesserungspotenzial für diesen Anspruch versteckt. Auch bei Geschmack und Raffinesse. In Summe erlebten wir einen freundlichen, stimmigen und feinen Abend mit jeder Menge Aufmerksamkeit – sozusagen mit Promistatus. Profistatus wäre es, wenn jeder Gast dieses Erlebnis geboten bekäme – wovon wir und vielleicht demnächst wieder einmal (wenn wir hier inkognito sind) überzeugen werden.

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Figlmüller am Lugeck

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Wirthauskultur neu interpretiert

Veröffentlicht am 24. June 2015 von Roman

Seit Dezember 2014 hat der bekannte (sowohl für Wiener als auch in vielen Reiseführern stehend) Figlmüller sein Imperium um einen neuen Standort am Lugeck erweitert. Alle Lokale sind dabei ziemlich nahe zueinander gelegen – und haben doch unterschiedliche Konzepte und auch Zielgruppen. In dem Traditionshaus am Lugeck und seiner sehr prominenten und ausgezeichneten Lage, war ja auch schon der Little Buddha Club und Sushi untergebracht. Beide Lokale konnten sich aber trotz Lage hier nicht behaupten.

Loblied auf das Lugeck – über das lebhafte multinationale Treiben am Lugeck um die Mitte des 16. Jahrhunderts berichtet Wolfgang Schmeltzl in seinem „Lobspruch auf die Stadt Wien in Österreich“:

Ans Lugeck kam ich von ungefähr,
Da gingen Kaufleut' hin und her,
In fremder Kleidung bunterlei,
Und sprachen fremde Sprachen dabei,
Ich dacht', ich wär' nach Babel kommen,
Wo Sprachenwirrniß Anfang genommen,
Und hört' ein seltsam Geträtsch, Geschrei,
Auch schöne Sprachen mancherlei.
Hebräisch, Griechisch und Lateinisch,
Deutsch, Französisch, Türkisch, Spanisch,
Böhmisch, Windisch, Italienisch,
Ungarisch, gut Niederländisch,
Natürlich Syrisch, Croatisch,
Serbisch, Polnisch und Chaldäisch.
Des Volk's war da die große Menge..


Jetzt soll zu all dem Sprachenkauderwelch sich auch wieder das Wienerische dazu mischen. Zumindest, wenn es nach den Geschwistern Figlmüller geht. „Das LUGECK soll vor allem die Wienerinnen und Wiener ansprechen und auf eine ungezwungene und bodenständige Art den Charme der alten Zeit mit Schmäh und Gastlichkeit in die Jetztzeit transportieren.“ Und weiter: „Das klare Ziel: der urtypischen Wiener Küche und der traditionellen Wirtshauskultur zu neuem Schwung und Glanz zu verhelfen. Was früher gut war mit dem was man heute mag zu vereinen.“

Um uns davon zu überzeugen, hat uns Figlmüller eingeladen und wir konnten nicht nur hier essen, sondern auch einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen werfen und in die Küche den Köchen über die Schulter schauen und sogar selbst ein wenig bei den Vorbereitungen mithelfen. Und wir haben einen sehr guten Eindruck von dem Lokal bekommen und jede Menge der Gerichte auf der Speisekarte ausprobiert (einige der Bilder zeigen kleinere Portionen als üblicherweise serviert, da wir vor allem eine Vielzahl davon verkosten wollten!). Und so haben wir uns neben dem modernerem Tatar vom Seesaibling mit Avocadocreme oder dem spontan bestellten Steak samt fachsimpeln darüber (die Jungs vom Manly Men Food Blog schreiben so darüber ...) auch noch ein paar echte Wiener Klassiker bestellt: Backhendl, Kalbsbutterschnitzel, Beuschel, Kalbsrahmgulasch und Krautfleckerl. Und zum Abschluss noch unser selbst zubereiteter Milirahmstrudel.

Alles in einer sehr guten Qualität und fein angerichtet. Apropos "fein". Die Liebe zum Detail und der Anspruch an Qualität, die kann man hier an vielen Ecken und Enden entdecken. Architektonisch 1A von den Materialien und Farbtönen hat man hier etwas geschaffen, was nur noch darauf wartet die Wirtshauspatina und damit den unvergesslichen Wiener Charme in ein paar Jahren anzunehmen. Dennoch großzügig und keineswegs schmuddelig lädt das Lokal in unterschiedlichen Bereichen zum Verweilen ein. Ob zum Stehimbiss, in einer größeren Gruppe, am kleinen Zweiertisch zur Mittagspause oder sogar mit einem eigenen Meetingraum. Alles da – und das im Herzen von Wien. Liebevoll und mit einem kleinen Augenzwinkern auch das Design von Menükarten und anderen kleinen Druckwerken. Mit netten Fotos im Vintage Stil und Sprüchen wie: Das Glück ist ein Henderl. Die Liebe zu gutem Essen kennt keinen Altersunterschied. Meinungen gehen auseinander, treffen sich aber wieder bei einem Bier. Oder: Die Seele des Wiener Wirtshauses spiegelt sich in seinen Töpfen und Pfannen.

Alles in allem ein tadelloser erster Eindruck. Hier kann man auf jeden Fall herkommen. Gut wienerisch, aber nicht verstaubt.

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Essen mit Ausblick im 57.

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Eine Einladung mit Verwöhnprogramm und Ausblick

Veröffentlicht am 05. April 2015 von Roman

Das Meliá Hotel (einer spanische Hotelkette) hat uns zu einem Dinner in ihr Restaurant in den 57. Stocks des Vienna DC Towers eingeladen - und wir haben uns verwöhnen lassen.

Die Anreise zum Hoteleingang ist etwas komisch und führt durch unterirdische Autobahnen und Garagen bis man irgendwo hinten und mittendrin vor einem Portal aus dem Taxi steigt. Irgendwie versteckt wirkt das alles - dafür aber beeindruckend, wenn man den Blick nach oben richtet und von unten auf die umliegenden Wolkenkrazer blickt. Ein Anblick, den man in Wien nicht unbedingt gewöhnt ist. Wenn man dann erstmals durch die Türe des Meliá-Hotels schreitet offenbart sich eine gewaltige gold-glänzende Wendeltreppe, die einen Stock nach oben führt. In diesem Geschoß kommt man an, wenn man das Hotel zu Fuß und öffentlich erreicht.

253 geräumige Zimmer mit großen Panorama-Glasflächen und einem schönen Blick über Wien kann das Hotel anbieten. Dazu auch noch einen großen Festsaal und natürlich einem eigenen Restaurant. Dieses befindet sich allerdings nochmals um einige Stockwerke höher, denn die Hoteletagen sind auf den unteren Stockwerken. Nimmt man dann den Lift zum 57 muss man erst ein paar Mal Luft schnappen - oder besser gesagt einen Druckausgleich machen. Denn der Lift rast förmlich durch die Stockwerke um einen dann in einer schwarz und dunkel gehaltenen Etage wieder aussteigen zu lassen. Und auch wenn die Einrichtung sehr schön und alles sehr großzügig gestaltet ist, kann man sich kaum zurückhalten und den Blick sofort durch Fenster ins Freie streifen zu lassen. Wir haben dies genau zur Blauen Stunde gehabt und einen gewaltigen Blick mit dem Farbenspiel der Straßenbeleuchtung mit verblassender Sonnenröte genossen. Kaum verwunderlich, dass alle ihre Kameras zückten und an den Fenstern klebten.

Willkommen geheißen wurden wir dann von der Hoteldirektorin Dorothea Schuster, dem Küchenchef Siegfried Kröpfl – der Tiroler, der zuvor im Bristol die kulinarischen Geschicke leitete und einem erfrischenden Rosenblüten-Aperitiv von Sommelier Pascal Kopetzky. Kein schlechter Start, den wir mit einigen uns schon bekannten Bloggerkollegen hier entgegensteuerten. Nach ein paar einführenden Worten ging es dann durch den kulinarischen Abend. Bei selbigen glauben wir, dass man noch etwas mehr Mut für eine gewisse Richtung ausprägen könnte. Denn so eine richtige Linie hat sich uns nicht erschlossen. Freilich wurde und die Küche als Mediterran mit Inspirationen aus der heimischen Küche sowie der Verwendung von saisonalen und lokalen Lebensmittel versprochen – für uns hätte es aber auch etwas spezifischer sein können. Denn außer dem Bärlauch-Süppchen war nicht sehr viel Saisonales zu erkennen. Und auch spanische Einflüsse ließen sich nur bei den Scampi erahnen. Hier hätten wir auch gerne eine etwas größere kulinarische Reise unternommen – als Wien-Bezug hätte uns schon der fantastische Ausblick (wahrscheinlich der schönste über und auf Wien und die Donau) genügt.

Dafür hat uns Pascal Kopetzky immer wieder mit feinen Weinen zu den Gerichten verwöhnt und einiges darüber berichtet. So konnten wir auch ein paar ungewöhnlichere und für und neue Weine verkosten.

Im Anschluss wurden wir noch einen Stock höher in die Bar geführt, die gerade von der Struktur ein wenig im Wandel ist. Etwas ausgefallenere Drinks mit Kräutereinschlag (wie es im Moment ja recht angesagt ist) soll es künftig geben. Und dies paart sich mit einer tollen und hoch verglasten Freiluft-Terrasse, die durch die hohen Glaswände auch relativ windgeschützt sein soll. Uns war es draußen noch ein wenig zu kalt und dunkel - aber in lauschigen Sommernächten ist dies sicher eine ganz tolle Bar-Location.

Alles in allem ein wirklich feiner Abend, der bei der Speisefolge noch raffinierter, mutiger und themenbezogener sein könnte. Das Service war wunderbar und wir konnten uns fein unterhalten, die Gesellschaft, die Stimmung und den Ausblick genießen. Was man ja auf den Fotos auch ganz gut erkennen kann. Danke an das Hotel Meliá für die Einladung.

Öffnungszeiten 57 Restaurant:
Dinner: Dienstag-Samstag 18.00-22.00 Uhr (Letzte Bestellung)
Business Lunch: Montag-Freitag 12.00-14.30 Uhr (ausgenommen Feiertage)
Reservierungen im 57 Restaurant unter +43-664-889 633 23 oder .(JavaScript must be enabled to view this email address)

Öffnungszeiten 57 Lounge:
Dienstag bis Donnerstag: 16:00 - 01:00 Uhr
Freitag und Samstag: 16:00 - 02:00 Uhr (DJ ab 21:00 Uhr)
Reservierungen (Bottle Service) unter +43-664-889 633 23 oder .(JavaScript must be enabled to view this email address)

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Keine steirische Eiche - eher ein Aeijst

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Aeijst-01
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Aeijst (gesprochen Ej-st) ist ein steirischer Gin

Veröffentlicht am 13. February 2015 von Roman

Und nochmal ein Gin-Beitrag. Denn heute hat mir Erich in der Agentur einen neuen Gin unter die Nase gehalten. Fein säuberlich und liebevoll verpackt und leider noch ungeöffnet - was sich aber hoffentlich demnächst ändern wird. Also habe ich mich einmal auf Internetrecherche begeben und versucht ein paar Dinge über diesen Gin aus der Steiermark herauszubekommen.

Der Name erinnert zu allererst in seiner Form eher an einen finnischen oder nordischen Namen - ist aber nur die kreative Schreibweise von einem so richtig urig ausgesprochenem 'Ast' – "de Aeijst hoit" (bisserl was bellerisches muss man sich beim Lesen halt vorstellen). Der Mann hinter diesem Gin heißt Wolfgang Thomann und kommt aus dem südsteirischem Lebring vom Langaberg. Und genau ihn hat Erich bei einem Ausflug am Wochenende kennengelernt.

Auf der Webseite erfährt man nicht sehr viel. Getreu dem Motto: Viel besser als über Gin reden ist übrigens Gin trinken. Darüber hinaus aber schon noch, dass der Gin zu 100% aus biologischen Zutaten, handgefertigt und aus ehrlicher Überzeugung entstanden ist. Ausgeglichen im Geschmack. Puristisch, aber nicht einfach.

Natürlich hat es der Gin auch schon ins Torberg (Gin-Bar in der Strozzigasse mit 300 unterschiedlichen Gin Sorten aus der ganzen Welt) geschafft - aber hier haben wir ihn auch noch nicht verkostet. Im Internet haben wir dann aber noch dieses Dokument und folgenden Inhalt gefunden:

Wolfgang Thomann, Weinbauer und Schnapsbrenner, erweitert seine Produktlinie und vertreibt ab Oktober einen steirischen Gin unter dem Namen „Aeijst“. Zuerst soll der österreichische Markt bedient werden, dabei konzentriert er sich in der Anfangsphase auf einige Lokale und Partner. In weiterer Folge ist die Ausweitung des Vertriebs geplant. „Aeijst“ kommt aus dem steirischen Dialekt und meint die Äste von Pflanzen, da Gin seine charakteristische Note aus dem Ansetzen mit pflanzlichen Aromen bekommt. Diese sogenannten „Botanicals“ für Aeijst wurden zuerst einzeln verkostet und danach zusammengesetzt, das war die Basis für diesen unvergleichlichen Geschmack. Ein klares Indiz dafür, was Thomann wichtig ist: Purismus, Bodenständigkeit und 100% biologische Zutaten. Der fertige Gin wird in Flaschen zu 500 ml abgefüllt und hat 43,5 % vol. Er schmeckt hervorragend pur kann aber auch als Partner für Mixgetränke verwendet werden.

„Die Zeit und die Idee waren reif. Es hat sich plötzlich eine Dynamik entwickelt, der wir uns nicht mehr entziehen konnten.“ sagt Thomann auf die Frage, warum er nun seinen eigenen Gin macht. Im Hause Thomann arbeitet die ganze Familie an „Aeijst“ mit. Die Kinder von Wolfgang - Markus, Paul und Lisa, sowie ihr Freund Andreas - sind neben ihm die Köpfe des Unternehmens.

Mit dieser Leidenschaft und Liebe zum Detail wird sich die ganze Marke präsentieren. Aeijst ist bereits auf einigen Verkostungen und Veranstaltungen präsent gewesen und erfreut sich bei Kunden und Gin-Kennern gleichermaßen großer Beliebtheit. Aktuell wird deswegen auch der hauseigene Abfüllraum erweitert, um der großen Nachfrage gerecht zu werden.


Gin-Liebhaber haben ihn bereits verkostet. Das Online-Resumee: “Aeijst ist ein perfekter Gin mit einer wunderschön ausgeprägten Wacholdernote, ätherischen Nadelholzaromen, sanfter Zitrusnoten und erinnert mich weiters ganz leicht an Birne” so Flo, der Barkeeper und Inhaber der albertgasse39. “Das Produkt überzeugt mich zu 100%, denn der Gin ist sowohl als Gimlet – Gin auf Eis mit Limettensaft und Leuterzucker – ein Traum als auch als Gin Tonic herrlich."

Auf der Internetseite gibt es Aeijst in 500ml Flaschen zu je 29 Euro - ein ganz guter Preise, wenn der Inhalt hält, was das Äußere und die geschriebenen Worte versprechen.
Die Steiermark ist vielleicht nicht traditionell für Gin bekannt, aber das fängt ja jetzt angeblich an.

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