




Das Noteslate ist ein interessantes Projekt, das auf der Entwicklung von iPad und Co basiert und dennoch wieder ein wenig anders ist. Denn hier wird nicht mit den Superlativen des technologisch Machbaren jongliert, sondern ganz bewusst der Fuß vom Gas genommen. Viele Komponenten, die vor ein paar Jahren noch High-End waren sind heute überaus günstig zu bekommen. Und in der richtigen Zusammenstellung können sie neue interessante Produkte ergeben.
Das Noteslate soll dabei vor allem mit einem Low-End Touchscreen punkten. Dieser wird aber nicht mit den Fingern, sondern mit einem Stift bedient. Und das alles in nur einer Farbe (also 1-Bit - schwarz & weiß). Durch den Einsatz eines solchen Displays soll aber eine hohe Laufzeit gewährleistet werden und es positioniert sich als digitaler Notizblock ohne Spielereien, die nur allzu gerne vom Wesentlichen ablenken.
Leicht soll es sein, so groß wie ein A4 Blatt und ausdauernd. Mit nur ein paar Tasten kann man durch die Notizen blättern und diese als (kleine) Bitmapgrafik verteilen und versenden. Durch eine Firmware, die auf Open Source basiert sollen weitere Anwendungen hinzu kommen können. Wie zum Beispiel eine OCR Funktion, die das geschriebene dann auch in Text umwandeln kann. Oder auch das eine oder andere Pausenspiel - wie Schiffe versenken, TicTacToe oder ähnliches, was sich früher auch in der Schule mit Bleistift und Papier spielen ließ.
Der Kostenpunkt ist um 99 Dollar angepeilt, was das Noteslate wirklich zum netten Meetingbegleiter für Mitschriften machen könnte. Oder auch als Notizblock für Zuhause. Besonders in den Varianten Schwarz/Schwarz (schwarzes Gehäuse und schwarzes Display mit weißer Schrift) oder auch Weiß/Weiß hat das Noteslate den echten Hinguckfaktor.
Wann und wo es das Noteslate geben wird ist noch nicht bekannt. Weitere Details findet ihr aber auf der Webpage.
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