
Seit ein paar Monaten gibt es in den Regalen der Supermärkte fertig geschlagenes Schlagobers. Solch Convenience-Produkte sind in Amerika schon seit langer Zeit an der Tagesordnung. Fertige Eiswürfel oder geschlagenes Schlagobers kann man schon seit langem flächendeckens kaufen. Dass sich der Trend nach und nach auch nach Europa und damit auch nach Österreich verbreitet ist nicht weiter verwunderlich.
Vorreiter von Schlag in der Dose gibt es ja schon länger. Diese genießt aber einen überaus schlechten Ruf, da es zwar lange haltbar, aber auch gesüßt ist. Und süßes Schlagobers hat hier so überhaupt keine Kultur (außer mit Puderzucker überstreut und in Kombination mit frischen Erdbeeren).
Und weil wir ja Schlagobers-Fans sind, musste das Löffelschlagobers auch getestet werden:
Der erste Eindruck ist durchaus positiv. Denn wenn man das Löffelschlagobers kostet, schmeckt es nicht süß sondern wie Schlagobers eben. Die Kosistenz ist allerding etwas buttriger. So, als on man Schlag einen Tick zulange geschlagen hat. Was Einige (weil Butter Fans sind wir ja auch) vielleicht gar nicht stört.
Man sollte sich aber dennoch nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass es sich um ein Fertigprodukt handelt. Um es länger in der notwendigen Konsistenz zu erhalten sind einige Tricks seitens des Herstellers anzuwenden. Und so findet sich auf der Zutatenliste eben nicht nur Schlag und Luft - sondern auch Stärke. Und eben diese hält das Obers zusammen und sorgt dafür, dass es auch nach ein paar Tagen im Kühlschrank noch immer einen halbwegs schlagobersartige Konsistenz aufweist. Nur wer ein wirklicher Schlagobersfan ist, ist auch gegen Hilfsmittel wie Sahnesteif allergisch. Weil irgendwie hinterlassen dies Hilfsmittel doch so einen kleinen mehligen Nachgeschmack an Gaumen.
Alles in allem aber ist es eine der besseren Alternativen zum frisch geschlagenem Original. Und kann ein paar Tage im Kühlschrank verweilen und immer wieder in kleinen Dosen zur Verfügung stehen. Was mich zum eigentlichen Grund bringt, warum wir sowas bei uns überhaupt im Kühlschrank haben.
Eine Leidenschaft von mir ist Baiser mit Schlag. Also dieser süßen Styropor (c) BASF Dinger, die aus Zucker und Eiweiß hergestellt werden. Und die mag man einfach, oder man hasst sie. Meinereins liebt sie und vor allem in der Variante mit Schlagobers (wo selbiges am Ende doch wieder süß schmeckt, aber eben nicht von Haus aus).
Solch Delikatesse wurde mittlerweile zur Seltenheit in Österreichs Konditoreien und süßer Küche. Im Grunde sollten wir hier auf simply4friends.at einen Test machen, wo es die besten Baiser mit Schlagobers gibt. Na vielleicht eines unserer nächsten Projekte (nach dem ultimativen Schnitzeltest) ...
Copyright-Hinweis (deutsch): Einige Bilder in diesem Artikel sind nicht von s44.at. Diese Webpage ist rein privat und enthält keinerlei Werbung oder kommerzielle Teile. Sollten Sie dennoch nicht mit der Verbreitung von Teilen dieses Berichtes einverstanden sein, geben Sie uns bitte unter dieser Mailadresse Bescheid und wir werden den Beitrag umgehend entfernen, ändern bzw. gerne einen Link zum Urheber hinzufügen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Copyright issue (english): some pictures in this article are not the property of s44.at. This webpage ist 100% private and has no commercial intentions. Anyway - if you don't want your content to appear here, please send us a quick note to this email so that we can change, delete or lovingly add a backlink immediately. Thank you for your sympathy!
Back to 1-bit: Noteslate
Scharfe Sache: Nesmuk Janus
Kommentare zu diesem Beitrag:
Das Wort Puderzucker hat hier im Zusammenhang aber auch keine Kultur.
Wo ist nur der gute alte Staubzucker geblieben?
Von Jürgen (Webpage) am 04 Mar 2011
Da hast du allerdings Recht
Von Roman (simply4friends.at) am 04 Mar 2011