Luc Bessons Film 'Home' startet gleichzeitig im Kino und auf YouTube. Am 5. Juni wird 'Home', eine Dokumentation des kritischen Zustands der Erde, als erster Film weltweit zeitgleich in den Kinos und auf YouTube anlaufen. Die Online-Videoplattform bietet auf verschiedenen Kanälen Sprachversionen des Films wahlweise auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch an. Erste Film-Ausschnitte, Interviews und Blicke hinter die Kulissen des Filmdrehs sind schon jetzt unter www.youtube.com/homeproject zu sehen.
Der Fotograf Yann Arthus-Bertrand und der Regisseur Luc Besson haben sich zum diesjährigen Tag der Umwelt am 5. Juni etwas Besonderes einfallen lassen: An diesem Tag soll der von ihnen gedrehte Dokumentarfilm "Home" gleichzeitig im Kino anlaufen und auf Youtube abrufbar sein. Es sei, so Google, "der erste Film, der zeitgleich zu seinem Kinostart auch im Internet zu sehen ist."
Home ist ein Dokumentarfilm über den Zustand der Erde, den Besson produziert und bei dem Arthus-Bertrand Regie geführt hat. Besson hat unter anderem die Filme "Léon – Der Profi", "Das fünfte Element" oder "Arthur und die Minimoys" inszeniert. Arthus-Bertrand ist bekanntgeworden mit seinem 1995 gestarteten Projekt "Erde von oben", im Zuge dessen er die unterschiedlichsten Landschaften aus Hubschaubern, Flugzeugen und Heißluftballons aufnahm. Auch Home sei "aus Luftbildern komponiert, die die größten Umweltprobleme behandeln, aber gleichzeitig zeigen, dass es eine Lösung dafür gibt", schreiben die Filmemacher auf ihrer Website. Der 90-minütige Film wird im Internet auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch bereitstehen.
Neben Googles Videoportal nutzen Arthus-Bertrand und Besson auch den Landkartendienst Google Maps: Zum Filmstart wird es mehrere Layer geben, über die Nutzer etwa Zusatzinformationen zum Film und zum Thema Umwelt- und Naturschutz abrufen können. Über einen weiteren Layer können sie sich anschauen, wo der Film in ihrer Nähe gezeigt wird. Das können Kinos sein, die Home ins Programm aufnehmen. Außerdem wird der Film auch auf Großleinwänden an öffentlichen Orten, bei sogenannten Public Viewings, vorgeführt. Schließlich wird Home auch im Fernsehen zu sehen sein.
Arthus-Bertrand begründete die Maßnahme mit der Bedeutung der Botschaft seines Films. Da vom Schutz der Umwelt letztlich das Überleben abhänge, nutze er "leistungsfähige und leicht zugängliche Plattformen wie Youtube und Google Maps, um das größtmögliche Publikum zu erreichen."
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