23. November 2009
Gepostet von: Roman


Quer durch die Stadt findet man sich mit einer massiven Werbekampagne konfrontiert - von Citylights bis hin zu den Eingangstüren bei der U-Bahn. Auf weißen Plakaten mit bunten Punkten wird hier für ein neues Schokoladeerlebnis geworben - bloß: man sieht es nicht!


Diese Werbelinie sieht so überhaupt nicht nach Schokolade aus, das Produkt ist quasi unsichtbar. Und der Chocolatier dahinter, kein geringerer als Österreichs Aushängeschild Nummer 1, wenn es um Schokolade geht, ist auch nicht sichtbar. Selbstverständlich wird man dennoch irgendwann dahinterkommen - so ist Mitzi Blue doch ein breit angelegtes Konzept, das Musik und Schokoladengenuss zu verbinden versucht - sie Schokoladentafeln daher auch in einer CD-artigen Verpackung und kreisrund.

Auf der Webseite kann man nachlesen, dass der Name auf einen himmelblauen Oldtimer von Josef Zotter zurückzuführen ist - die Lebensenergie und Lebensfreude wird hier quasi in kreisrunde Form und 24 Sorten gegossen.

Wir probierten einmal die 'Sternenmilch', eine 'Tafel' dunkler Milchschokolade mit 50% Kakaoanteil aus Nicaragua - freilich nach dem Fairtrade-Abkommen hergestellt und sehr fein im Geschmack. Der Guss in die Form ist leider mit sehr vielen Luftbläschen auf der Oberfläche verbunden - das mindert ein wenig das hochwertige Gefühl beim Genuss, dem Geschmack aber ist es nicht hinderlich.

Leider ist unser Fazit dennoch sehr gespalten - denn Kreativität alleine des Kreativitätszwecks auf die Spitze gebracht, ist auch nicht immer das Wahre. Auch wenn das Verpackungs-Design der Schokolade noch als spannend bezeichnet werden kann, die Kommunikation baut keinerlei Lust für dieses Produkt auf und ist meilenweit von bisherigen Zotter-Produkten entfernt.

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