19. March 2003
Gepostet von: Roman
0 Kommentar(e)
2011 erichenzenberger
Klick aufs Bild zeigt größere Version


Also eines gleich vorweg: Ich habe natürlich überhaupt keine Ahnung, warum Schokolade glücklich macht, ich meine rein hormonell und so. Das hier wird also nicht irgendeine wissenschaftliche Abhandlung, warum irgendwelche Glücksgefühle angeregt werden oder weshalb Frauen nach Schokogenuss sexuelle Manipulation von Männern nicht mehr nötig haben (manchmal frage ich mich ja, ob sie das überhaupt brauchen).


Egal, davon soll ja wie gesagt hier nicht die Rede sein. Worum es geht: Wieso Schokolade (ich meine wirklich Schokolade und nicht irgendwelche Kakaobuttermischungen) mich persönlich glücklich macht. Und wie ich in Folge dieses Glück weitergeben und quasi als einer von Gottes bittersüßen Aposteln andere zum wahren Schoko-Glauben bekehren kann. Oder noch einfacher gesagt: durch den einen oder anderen Tipp in diesem Forum zu hochprozentigen Genüssen verführen kann (bei Roman und Frim muss ich das ja wohl kaum mehr tun, wie man an den Eintragungen erkennen kann).

Also: Warum macht Schoko mich glücklich? Dazu muss ich erst mal bis in meine Kindheit ausholen (Oje). Schon als kleiner Burgenländer der jedes Wochenende hausgemachte Mehlspeise vorgesetzt bekam, habe ich Süßes gehasst. Ja, gehasst!

Warum ich mir dann herausnehme über Schokolade zu schreiben? Nun, weil es eine Ausnahme gab/gibt: Genau, die Kochschokolade von Manner! Oh, was habe ich sie geliebt. Obwohl von der Konsistenz eigentlich so hart, wie das karge Leben im Südosten unseres Landes, brachte sie mich - obwohl sonst ein Karl May-harter Bursche - immer wieder zum Dahinschmelzen. Und nicht zuletzt ist sie auch mit ihrer ganz eigenen, herb-süßen Bitterkeit zum geschmacklichen Soundtrack für meine Kindheitserinnerungen geworden.

Damit begeben wir uns auch schon wieder in die Gegenwart. Und zu meinem Glück! Denn bis vor ein paar Jahren gab es ja im Heute meines Lebens für uns österreichische Milchbubis leider nicht viel mehr zu ergattern als dunkel eingefärbte Butter. Aber der Trend zu edelster Qualität auch im Schokobereich hat mir endlich auch hier bei uns Türen und Toren geöffnet, um selbst an die bittersten Stücke aus aller Welt heranzukommen.
Und das, ja genau das, macht mich glücklich!!!!

Tja, und so sind bei mir in der Schublade lange nach meiner Kindheit endlich wieder härtere Zeiten angebrochen. Und das meine ich - wie der wahre Schoko- (nicht Schachner-) Freund weiß - ganz im positiven Sinne.

Übrigens: Es muss nicht Kochschokolade zum Einstieg sein. Es geht auch die 53%ige 'Aux acorces D'orange Confites' vom belgischen Hersteller Dolfin. Warum erzähle ich vielleicht demnächst. (Gastbeitrag von Erich Enzenberger)

 
In der/den Kategorie/n:
Chocolate Lovers

Diese Beiträge passen dazu:

<<<

>>>

Wien im Sommer

Lindt Apricose und Lindt Stracciatella