Wirklich traurig! Niki Lauda outet sich im negativen Sinn.

Veröffentlicht am 24. Jänner 2011 von Roman
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Was immer jemanden wie Niki Lauda reitet sich zu einem ziemlich unwichtigen Thema derart negativ ins Zeug zu legen. Ist es am Ende doch nur Presse-Geilheit um den eigenen Marktwert zu steigern? Würde gut zum restlichen Image passen. Denn dass Niki Lauda nichts zu verschenken hat, lässt er auch in der ING DIBA Werbung wissen und untermauert so ein Image des Knauserers.

Aber alles der Reihe nach:

In der ORF Show 'Dancing Stars' soll in der kommenden Staffel Alfons Haider unter den Tanzenden sein. Die durchaus mutige Entscheidung, sich dem Publikum mit einem männlichen Tanzpartner zu stellen geht mit einigen kuriosen Randerscheinungen in eine vollkommen überraschende Runde. Denn dass ein konservativer Stiftungsrat sich dagegen ausgesprochen hat und meinte, dass dies nichts mit dem öffentlich rechtlichen Auftrag des ORF zu tun habe und auch nicht vereinbar wäre, ist eine verschrobene Meinung die schlimm genug ist.

Dass sich nun aber auch Niki Lauda zu Wort meldet - und dies mit wirklich höchst eigenwilligen Ansichten - ist schon der Gipfel. Denn falls es sich in Österreich noch nicht herumgeprochen hat, ist es sein Anfang 2010 erlaubt, gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu schließen (spät genug, denn in Europa ist das schon seit langer Zeit in vielen Ländern umgesetzt und auch vom Europäischen Gerichtshof gefordert). Also eine anerkannte und eheähnliche Partnerschaftsform vor dem Staat und Gesetz mit allen dazu gehörenden Rechten und Pflichten. Wie kann es daher sein, dass ein Auftritt im Fernsehen, wo 2 Männer miteinander tanzen sollen, auf einmal nicht mehr im öffentlich rechtlichen Auftragsgrundsatz mit dem Rundfunkgesetz sein soll?

Herr Lauda möchte aber nicht, dass seine Kinder 2 tanzende (und in seiner Ansicht scheinbar nach ein widriger Anblick ist) Männer im Hauptabendprogramm sehen und sich danach vielleicht dazu animiert fühlen, das ganze nachzuahmen. Und was kann man sonst dazu sagen, als dass Herr Lauda eine höchst antiquierte Meinung von unserer Gesellschaft hat. So findet man ihn zwar vielleicht auf den Society Events wie dem Life Ball (klar, hier ist ja auch oft das Fernsehen vertreten) und den eigenen Aussagen nach hat er nichts gegen homosexuell Veranlagte (denn die dürfen bei Fly Niki 'sogar' in ausbildenden Berufen tätig sein --- ????) - seinen Kindern sei aber geraten, sich nicht auf den 'Abwegen' der Sexualität zu bewegen (= unser Mitleid!).

Aber was kann man heute gegen solche Ansichten tun? Mehr als man denkt! Wer sich auch von den Äußerungen des Herrn Niki Lauda distanzieren will, hat ein paar ganz einfache Möglichkeiten. Hier erfahrt ihr mehr darüber - weiter nach dem Klick!

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In vielen Kommentaren und auf Facebook wird bereits (und zum Glück) öffentlich darüber diskutiert und abgestimmt, nicht mehr mit Fly Niki zu fliegen. Eine begrüßenswerte und direkte Art und Weise um seinen Protest kundzutun. Mit einem kleinen Haken: denn viele können sich die Flugtermine oder auch Partner (bei Businessflügen) nicht aussuchen oder müssten auf eine teurere Alternative umsteigen.

Oder man schließt sich der öffentlichen Diskussion (wie wir in diesem Artikel) an und postet seine Meinung und Empörung in den Kommentaren und Foren (wer die Möglichkeit hat im Blog, auf Facebook und mittels Twitter). Letzteres hat aber meist nur den bedauerlichen Sinn, dass Herr Lauda noch eine größere Bühne für seine Meinung bekommt. Das ist zwar einfach und kostet nichts - hilft oder aber leider auch nicht sehr viel. Leider!

Aber es gibt eine Alternative den Protest zu zeigen, Herrn Lauda in die Schranken zu weisen und ein klares Zeichen zu setzen. Kostet auch nichts und ist eine Lektion:

Denn Niki Lauda ist das aktuelle Testimonial von ING DIBA (der Direkt Sparbank mit vermeintlich guten Sparzinsen). In knackigen Spots spricht er selbstgefällig, dass er nichts zu verschenken hätte und daher nur die besten Sparzinsen haben will. Wer aber schonmal recherchiert hat weiß, das es ebenso gute Zinsen (vom günstigsten Konto ganz zu schweigen) bei der easybank gibt. Was liegt also näher sein Sparkonto bei der ING DIBA (aktuell 1,45% Sparzinsen) aufzulösen und das Geld zum Beispiel zur easybank (aktuell 1,55% Sparzinsen) zu transferieren. Geld regiert bekanntlich die Welt. Dass die ING DIBA da nicht sehr lange zusehen wird und sich ebenfalls von den Aussagen distanziert bleibt zu erwarten.

Wer die Aktion unterstützen will, kann gerne die Bilder herunter laden und fleißig weiterverteilen. Wir sind auf jeden Fall empört von den Aussagen und finden, dass dies in einem modernen Österreich nichts verloren hat!

Es geht hier nicht um eine Promotion für Dancing Stars oder Alfons Haider. Wir werden uns die Sendung trotzdem nicht ansehen. Aber diese öffentliche Darstellung von ein paar ewig gestrigen Traditionalisten ist einfach untragbar und fordert entsprechende Reaktionen: SETZT JETZT EIN ZEICHEN UND MACHT MIT!


Wer die Äußerungen von Niki Lauda verfolgen will, kann sich hier ein persönliches Bild machen:

oe24.at | Die Presse | derStandard.at | kurier.at | Marco Schreuders offener Brief

Dieser Beitrag repräsentiert unsere persönliche Meinung!

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2 Kommentare
  • Jürgen
    26.01.2011

    der abzug unserer gelder von der ing diba war auch einer meiner ersten gedanken, daher haben wir unsere konten bei der ing diba bereits gekündigt.
    einige aus familie und freundeskeis werden folgen!

  • Konsti
    09.03.2011

    Finde ich ehrlich gesagt auch nicht sehr fein. Ob wir unser Extra-Konto bei der ING-Diba deshalb kündigen weiß ich noch nicht. Meint ihr, dass wir damit etwas erreichen können?