







Auch in Salzburg grünt es bereits ganz gewaltig. Und es immer alles immer ganz proper und wie aus dem Ei gepellt. Imsbesondere der Rasen ist wie ein Teppich. Saftig grün und super weich. Wein und Rosen sind hingegen noch ein wenig verhalten und stecken noch in den Startlöchern fest. Das schönste am Garten ist jedock immer die Gastfreundschaft, mit der wir hier empfangen werden.
Die Bilder wurden übrigens mit dem iPad gemacht und hier auch mittels iPhoto etwas verfeinert.
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Wie wir es gedacht haben. Der Winter war lang und es hat im Jänner und im Februar noch viel geschneit. So war auch in Wien noch bis vor einer Woche eine Schneedecke, die uns einige Tage geblieben ist. Ein typischer Winter, wie er eben sein sollte: Immer kalt, Schnee aber nichts extremes. Ganz anders in vergangenem Jahr. Hier war es in der Innenstadt den ganzen Winter bis Ende Jänner sehr mild und die Pflanzen haben alle schon begonnen auszutreiben. Doch dann kam es bitterhart und die Temperaturen gingen in den Keller. Mit bis zu minus 20 Grad und das für fast 2 Wochen am Stück. Solche Temperaturen sind vor allem für Topfpflanzen sehr hart - und weil ja alles schon gut im Saft war, hat das auch schon zu einigen Ausfällen und Schwächungen geführt. Den Rest gab ihnen dann noch ein kurzer Maifrost (nunja, vor so einem ist man ja nie gefeit - die gefürchteten Eismänner). Dahin waren viele unserer großen Pflanzen und ein wahrer Kahlschlag auf der Terrasse. Und natürlich auch die Motivation (mal ganz abgesehen von den Kosten und der Arbeit all die Pflanzen durch neue und viel kleinere zu ersetzen).
Aber dieses Jahr wird es vielleicht wieder ganz anders. Das Frühjahr ist da und jetzt geht es rauf auf die Terrasse. Mit voller Kraft voraus wird alles beseitigt, was im letzten Jahr einen traurigen Eindruck hinterließ. Noch ist ganz viel zu tun - aber immerhin: der Anfang ist gemacht. Auf dass wir dann wieder viele schöne Grillabende mit Freunden auf einer grünen Terrasse begehen können ...
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Auf unserer Terrasse blüht es im Moment wieder. Die Herbstblüher sind gesetzt und das Wetter tut das übrige dazu. Im Laufe das Jahres (nach den vielen Ausfällen im vergangenen Winter) hat sich die Terrasse wieder etwas gemausert und sieht im Moment recht ansprechend aus. Schön, wenn man die Spätsommerabende nun inmitten der Blüher genießen kann.
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Einige lüher (manche einjährig) haben es in diesem Jahr auf die Terrasse geschafft. Der Oleander entwickelt sich fein und muss nun durch etwas Schnitt noch eine gute Grundsubstanz ausbauen (im Moment hängen die neuen Triebe noch schnell lustlos in der Gegend rum). Die Lilien haben teil überwintert und schöne Blüten angesetzt. Nicht sehr üppig aber dennoch wunderschön. Ein paar Dekopflänzchen überdauern die Zeit im Wasserbad um dann hin und wieder zum Blüteneinsatz zu kommen. Das Erdbeerbeet steht super da - die Ernte ist aber noch ziemlich unterdimensioniert. Für eine Erdbeerbowle reicht es auf keinen Fall. Hin und wieder eine zum Pflücken und Naschen. Um die Ribisel streiten sich die Amseln. Und wir überlassen sie ihnen gerne. Schön, ein paar gefiederte Gäste auf der Terrasse zu haben. Bei den Heidelbeeren sind wir schon heikler. Befürchte aber, dass auch hier die Vögel den besseren Draht dazu haben. Die einen oder anderen Heidelbeertatschi werden sich aber hoffentlich ausgehen ![]()
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Ein kleiner Bereich auf unserer Terrasse ist meiner. Hier habe ich immer wieder seit ein paar Jahren Experimente gemacht. Oder besser gesagt - meine Experimente wurden immer mehr in die Ecke verdrängt. Da ich gerne mal Obst und Gemüse (wie Bohnen, Chili, Paradeiser, Auberginen oder Himbeeren) und Kräuter anpflanzte - diese dann aber doch wegen Zeitmangel nicht so richtig pflegte - sah das Eck dann zwar anfänglich immer ganz gut aus - aber nach ein paar Wochen wucherten die Pflanzen vor sich hin. Und soo ein großer Fan von reifem Obst und Gemüse (nämlich genau dann, wenn es eben reif ist - und nicht, wann man es gerne möchte) bin ich nun auch wieder nicht.
Also hab ich dieses Jahr tapfer widerstanden und keine Paradeiser oder andere Gemüse angepflanzt. Und dennoch ist es irgendwie unser 'Nutzgarten'-Eck geworden. Allerdings mit ziemlich pflegeleichten Pflanzen und sochen, wovon man auch sehr gerne nascht. So gibt es ein (für Stadtverhältnisse) riesiges Erdbeerbeet, Ribisel und weiße Johannisbeeren und die Walderdbeeren wurden nun auch hierhin verpflanzt (was sie leider ein wenig mitgenommen hat). Dazwischen finden sich ein paar Kräuter für die Küche.
Und damit alles nicht so einsilbig und gar zu nützlich wird, haben sich ein paar Sommerblüher zwischen die Töpfe geschmuggelt. So soll auch im Sommer das Eck ganz nett und bunt aussehen. Mal sehen, wie ich mich in diesem Jahr mache. Immerhin ist bereits alles an der Bewässerung angeschlossen und sollte so auch extreme Hitzen überleben. Auch der Wind- und Sichtschutz ist neu montiert. Mein kleiner feiner Garten im Garten.